Auf seiner Facebook-Seite hat ein Mann aus Ginsheim-Gustavsburg gegen in Deutschland lebende Türken gewettert. Wegen Volksverhetzung und Verstoß gegen das Waffengesetz wurde er am Mittwoch zu einer Geldstrafe von 3.000 Euro verurteilt.

Facebook Hass
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Das Amtsgericht Groß-Gerau hat einen 41 Jahre alten Mann aus Ginsheim-Gustavsburg wegen Volksverhetzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz zu einer Geldstrafe von 3. 000 Euro verurteilt. Er gilt damit als vorbestraft.

Der Mann hatte auf Facebook vor allem gegen in Deutschland lebende Türken gehetzt. Er schrieb vor rund zwei Jahren auf seiner öffentlich zugänglichen Seite, er persönlich würde die Öfen der Konzentrationslager in Auschwitz, Dachau und Buchenwald wieder einschalten, dann sei das Problem in kurzer Zeit erledigt.

Nach einer Anzeige gab es eine Durchsuchung bei dem Mann. Dabei stellte die Polizei scharfe Munition sicher. Die Taten hat er gestanden.

Bewährung nach Vernichtungslager-Forderung

Im Dezember war ein 25-Jähriger vom Amtsgericht Fulda wegen Volksverhetzung zu einer Bewährungstrafe und einer Geldbuße verurteilt worden. Er hatte auf Facebook geschrieben: "Wieso immer nur Heimreise für kriminelle Ausländer? Ins Vernichtungslager gehören die, die vermehren sich am Ende nur und schicken ihre Brut dann wieder hierher, nein, danke."

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