Benjamin G.
Ex-V-Mann Benjamin G. am Freitag in einer Pause des NSU-Untersuchungsausschusses im Wiesbadener Landtag Bild © picture-alliance/dpa

+++ Befragung von Neonazi F. beendet +++ Zeuge: Benjamin G. war denkbar schlechter V-Mann +++ Befragung von Ex-V-Mann G. beendet +++ Verfassungsschutz fragte nicht nach Mordserie +++ Ex-V-Mann G. spricht über Rechtsrock +++ Widersprüche führen zu Pause im Ausschuss +++

Im NSU-Untersuchungsausschuss des Landtags haben am Freitag erstmals Mitglieder der nordhessischen Neonazi-Szene ausgesagt. Zunächst äußerte sich der ehemalige V-Mann Benjamin G. Er konnte sich aber an viele Details aus seinen Gesprächen mit Verfassungsschützer Andreas Temme rund um den NSU-Mord in Kassel nicht mehr erinnern.

Als nächster Zeuge äußerte sich Michel F. vor dem Landtagsgremium. Er gilt als umtriebiger Neonazis in Kassel - mit guten Verbindungen nach Dortmund, wo am 4. April 2006 der Kioskbetreiber Mehmet Kubasik ebenfalls vom NSU umgebracht wurde, also nur zwei Tage vor Yozgat. F. erzählte über die rechte Szene und sprach über sein Verhältnis zum ehemaligen V-Mann G. Dieser sei immer schon um 15 Uhr betrunken gewesen. Daher habe man sich auseinandergelebt.

Der Liveticker der Ausschuss-Sitzung zum Nachlesen

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