Neonazis Frankfurt Main
Ein Mann schwenkte eine Flagge der Organisation „Hammer und Schwert“. Bild © Protestfotografieffm

Während der Frankfurter Großdemonstration gegen die Freihandelsabkommen CETA und TTIP sind am Samstag auch mutmaßliche Rechtsextremisten aktiv geworden. Die Polizei nahm mehrere Personen in Gewahrsam.

Einige Personen hatten am Rande der Groß-Demo von Freihandelsgegnern eine eigene Aktionen gestartet, wie die Polizei mitteilte. Am Main wurden zwei Schlauchboote zu Wasser gelassen. Beteiligte schwenkten darin eine Fahne mit den in Neonazi-Kreisen verbreiteten Symbolen Hammer und Schwert. Von einem zweiten Schlauchboot aus wurden Bengalos gezündet.

Die beiden Boote waren mit insgesamt vier Personen besetzt. Am Flussufer wurde derweil ein Transparent aufgespannt. Es trug die Aufschrift "Märkte brauchen Grenzen". Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Neonazis Frankfurt Main Pyro
Auch Pyrotechnik wurde gezündet. Bild © Protestfotografieffm

Wie die Polizei weiter berichtete, wurden zudem am Nachmittag im Bereich des Eschenheimer Turms am Rande der Innenstadt acht Männer festgenommen, die Schlagstöcke bei sich hatten. Erste Ermittlungen hätten bei vier der Verdächtigen eindeutig einen rechtsextremen Hintergrund ergeben, bestätigte ein Sprecher hessenschau.de.

Wir haben 8, teils rechtsmotivierte, Personen festgestellt, die Schlagstöcke dabei hatten.Teilnahme am Rest der Demo ausgeschlossen. #TTIP

Die Polizei berichtete ferner von weiteren elf  Personen, bei denen ein rechtsextremer Hintergrund vermutet wird. Sie hielten sich am Baseler Platz unweit des Mainufers auf. Sie wurden in Gewahrsam genommen. Dabei seien Pfefferspray und eine Reichskriegsflagge sichergestellt worden. Die Ermittlungen dauern auch in diesem Fall noch an.

Weitere 11 Personen, mit rechtem Hintergrund, wurden festgenommen. Pfeffersprays und Reichskriegsflagge sichergestellt #TTIP #Frankfurt

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