Nur ein Lächeln
Ausschnitt aus dem Video "Nur ein Lächeln" Bild © hr

Dem Hass in den Kommentarsspalten des Internets setzen zwei Studentinnen aus Wiesbaden auf YouTube ein Video entgegen. Darin vertrauen sie allein auf die Kraft des Lächelns.

Als die Welle feindlicher Online-Kommentare zu Flüchtlingen und Asylpolitik immer größer wurde, entschieden sich die Wiesbadener Studentinnen Louisa Nitsch und Tina Folz zu ihrem Filmprojekt. Zwei Minuten und 19 Sekunden setzen sie dem Hass auf YouTube nun ihr Video "Nur ein Lächeln" entgegen.

"Wir wollen, dass die Menschen ein bisschen genauer hinschauen, wie sie anderen Menschen gegenüber auftreten", sagt Louisa Nitsch. Für die 25 Jahre alte Studentin und ihre zwei Jahre ältere Kommilitonin ist das Video zugleich Abschlussarbeit ihres Medien-Studiengangs an der Hochschule Rhein-Main.

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Drei Monate arbeiteten die Studentinnen an dem Video, mehrere Wochen suchten sie auf den Straßen von Frankfurt und Wiesbaden nach Menschen, die erst ernst und dann mit einem Lachen in ihre Kamera schauten. Am Ende ließen sich über 20 Passanten mitreißen, vom Punker bis zum Rentner.

"Ein Lächeln kann fremde Menschen verbinden"

"Wir möchten einen kleinen Beitrag für mehr Solidarität, Menschlichkeit und Empathie leisten", beschreiben die beiden Studentinnen die Botschaft des ganz auf Emotionen angelegten Videoclips, den sie auch auf einer eigenen Facebook-Seite präsentieren.

Wie das wirkt, haben sie bei den Dreharbeiten auf der Straße selbst erfahren. "Oft lagen wir uns mit den Passanten am Ende in den Armen", berichtet Nitsch, "ein Lächeln kann fremde Menschen verbinden."

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