Feuerwehrjacke mit Aufschrift
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Unbekannte haben in Walluf ein Gebäude geflutet, das Flüchtlings-Unterkunft werden soll. Es entstand hoher Schaden. In Gießen wurden zwei Menschen bei einem Brand in einem Flüchtlingszelt verletzt.

Laut Polizei hebelten ein oder mehrere Täter zwischen Sonntagabend 18 Uhr, und Montagfrüh 9.10 Uhr ein Fenster in einer leerstehenden Pension im Wallufer Stadtteil Niederwalluf (Rheingau-Taunus) auf. Auf diese Weise gelangten sie in das Haus, wo sie anschließend die Wasserhähne aufdrehten.

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Dadurch entstand den Angaben zufolge ein hoher Sachschaden, den ein Sprecher aber noch nicht genauer beziffern konnte. Das Gebäude wird derzeit renoviert und soll demnächst als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden. Ob die Tat damit im Zusammenhang steht, ist unklar. Ermittelt werde in alle Richtungen, so die Polizei.

Brennendes Flüchtlingszelt in Gießen

Zu einem Brand in einem Flüchtlingszelt kam es bereits am Sonntagmorgen in Gießen. Davon betroffen waren zwei nebeneinanderstehende Feldbetten, wie die Polizei am Montag berichtete. Zwei Personen, die sich in der Nähe des Feuers befanden, wurden leicht verletzt.

Rund 60 Bewohner mussten aus dem Zelt in Sicherheit gebracht werden. Die Feuerwehr zog die Betten ins Freie um sie zu löschen. Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Es sei nach bisherigen Erkenntnissen aber unwahrscheinlich, dass das Feuer durch "Einwirkungen von außen" entstanden sei, sagte ein Sprecher.

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