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Pierre Huyghe und Philippe Parreno lassen eine Anime-Figur in einem kurzen Film ihren eigenen Tod erzählen. Bild © picture-alliance/dpa

Wie wirkt die Bilderflut des Internets auf die menschliche Wahrnehmung? Dieser Frage geht das Kasseler Museum Fridericianum nach. Ein roter Faden zieht sich durch die neue Ausstellung "Images".

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Die Bedeutung und die Wahrnehmung von Bildern im Medienzeitalter sind Gegenstand der neuen Ausstellung im Kasseler Museum Fridericianum. Gezeigt werden Arbeiten von neun internationalen Künstlern, die sich mit allgemeinen Bildvorstellungen, Symbolik und Zitaten bekannter Werke beschäftigen. Darunter sind Cory Arcangel, Trisha Donnelly und Documenta-13-Künstler Pierre Huyghe.

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"Images" im Fridericianum Kassel

31. Januar bis 1. Mai, Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

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Huyghes Werk "I Do Not Own Snow White" (Mir gehört Schneewittchen nicht) versucht in einer Neoninstallation die Frage zu beantworten, wem eigentlich die Figur "Schneewittchen" gehört. Das Spektrum reiche vom Urheberrecht an Disneys Figur über ein kollektives Gut bis hin zu eigenen Vorstellungen von Schneewittchen, so Museumsdirektorin Susanne Pfeffer bei der Präsentation der Ausstellung.

Die Beliebigkeit des Motivs

Ein roter Faden sei die Vernachlässigung des Motivs, dieses sei austauschbar geworden. Das Imaginäre des Internets beeinflusse zugleich die Realität. "Für das Wort Bild existieren im Englischen zwei Begriffe: picture und image", so Pfeffer. Sie habe sich bewusst für den Titel "Images" entschieden, da in ihm das Imaginäre des Bildes anklinge.

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