Sicherheitskräfte in Istanbul
Terror in Istanbul: Sicherheitskräfte nach dem Anschlag am Dienstag. Bild © picture-alliance/dpa

Bei dem Terroranschlag in Istanbul ist ein 67 Jahre alter Mann aus Stadtallendorf getötet worden. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) zeigte sich erschüttert.

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Der 67 Jahre alte Mann sei bei der Attacke am Dienstag getötet worden, seine 50-jährige Frau wurde verletzt, teilte die hessische Staatskanzlei am Mittwoch in Wiesbaden mit.

Nach Informationen aus Polizeikreisen kommt das Ehepaar aus dem mittelhessischen Stadtallendorf (Marburg-Biedenkopf) und dort aus der Kernstadt. Zuerst hatte die HNA darüber berichtet. Die Staatskanzlei hatte anfangs erklärt, es handele sich um einen Mann aus Nordhessen.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Turgut Yüksel und ein Mädchen entzünden am Mittwoch Kerzen auf dem Frankfurter Paulsplatz.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Turgut Yüksel und ein Mädchen entzünden am Mittwoch Kerzen auf dem Frankfurter Paulsplatz. Bild © picture-alliance/dpa

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) zeigte sich erschüttert. "Mein tief empfundenes Mitgefühl gilt den Familien, Angehörigen und Freunden", sagte er. "Ich verurteile dieses feige Verbrechen aufs Schärfste. Heute ist ein Tag des Innehaltens und der Trauer. Wir sind entschlossen, den Gefahren des internationalen Terrorismus entgegenzutreten." In Frankfurt gedachten Menschen am Mittwoch auf dem Paulsplatz der Opfer des Terroranschlages.

Anschlag inmitten der Reisegruppe

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Volker Bouffier (CDU) Terrorismus mit Entschlossenheit begegnen

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Ein Selbstmordattentäter hatte sich am Dienstagvormittag mitten in einer deutschen Reisegruppe in der Umgebung der Hagia Sophia und der Blauen Moschee in die Luft gesprengt. Dabei kamen neben dem Attentäter mindestens zehn Menschen ums Leben, die alle aus Deutschland stammen. 15 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Sieben deutsche Verletzte werden noch in Krankenhäusern behandelt, davon fünf auf der Intensivstation.

Unter den Toten sind auch ein Ehepaar aus Mainz und ein Mann aus Bad Kreuznach. Weitere Opfer kommen aus Berlin, Brandenburg und Sachsen. Alle Opfer waren Teil einer Reisegruppe aus Berlin und hatten eine Drei-Länder-Erlebnisreise gebucht. Die Teilnehmer kamen aus dem gesamten Bundesgebiet.

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