Lkw auf Seite gekippt
Der Autotransporter kippte über die Mittelleitplanke. Bild © osthessen-news.de

Ein verunglückter Autotransporter hat auf der A4 bei Bad Hersfeld sieben Neuwagen verloren. Die Autobahn war stundenlang voll gesperrt, der Schaden geht in die Hunderttausende.

Der Autotransporter war in der Nacht zum Mittwoch auf der A4 zwischen Friedewald und Bad Hersfeld ins Schleudern geraten und von der Fahrbahn abgekommen, wie die Polizei mitteilte. Dabei prallte er frontal auf die Mittelleitplanke und kippte auf die Gegenfahrbahn.

Autolaster musste Pannen-Lkw ausweichen

Der Laster aus Polen hatte sieben Neuwagen geladen. Die nagelneuen Mittelklassewagen und Nutzfahrzeuge kippten allesamt von der Ladefläche des umgestürzten Lasters. Sie blockierten weitere Teile der Autobahn. Der Sachschaden beträgt nach Angaben der Polizei rund 300.000 Euro.

Ein Fahrfehler hatte den Unfall laut Polizei verursacht. Wegen der Bergung eines Pannen-Lkws musste der Autotransporter auf die linke Spur ausweichen und verlor bei zirka Tempo 80 die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Autolaster rauschte in die Mittelleitplanke und kippte zur Seite.

Vollsperrung führte zu Staus

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Der 29 Jahre alte Fahrer und seine 35 Jahre alte Begleiterin blieben weitgehend unverletzt, wurden zur Sicherheit aber ins Klinikum Bad Hersfeld gebracht.

Da beide Fahrtrichtungen betroffen waren, musste die Autobahn vorübergehend voll gesperrt werden. Die Bergungsarbeiten dauerten über sieben Stunden. Der Autotransporter und die Neuwagen konnten am Morgen geborgen werden. Es kam zu Staus.

Nach der Bergung der Fahrzeuge war die A4 im betroffenen Abschnitt - zwischen Bad Hersfeld und Friedewald und in der Gegenrichtung - nur einspurig befahrbar. Die Reparatur der Mittelleitplanke könne sich aber noch bis in die späten Abendstunden hinziehen, sagte eine Polizeisprecherin.

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