Abgestellte Passagiermaschinen der Lufthansa am Mittwoch auf dem Frankfurter Flughafen.
Abgestellte Passagiermaschinen der Lufthansa am Mittwoch auf dem Frankfurter Flughafen. Bild © picture-alliance/dpa

Wegen einer gerissenen Cockpitscheibe ist eine in Frankfurt gestartete Lufthansa-Maschine am Mittwoch außerplanmäßig in Berlin gelandet. An Bord war auch ein Staatspräsident.

Der A320 der Lufthansa war am frühen Mittwochnachmittag in Frankfurt gestartet und hatte das Ziel Tallinn. Die Maschine änderte aber ihren Kurs und landete kurz vor 15 Uhr außerplanmäßig in Berlin-Tegel.

Die Piloten hätten sich dazu wegen einer gerissenen Cockpitscheibe entschlossen, sagte eine Sprecherin der Lufthansa hessenschau.de. Der Riss habe sich in der äußeren Schicht der Scheibe befunden. Einen Druckabfall habe es nicht gegeben. Die Piloten hatten zuvor den internationalen Transpondercode für einen Luftnotfall "7700" gesendet.

Staatspräsident an Bord

Unter den 155 Passagieren von Flug LH882 war auch der Präsident Estlands, Toomas Hendrik Ilves, wie die estnische Botschaft in Berlin hessenschau.de bestätigte.

Ein Sprecher des Flughafens Berlin-Tegel sprach ebenfalls von einer reibungslosen Landung. Die Flughafenfeuerwehr habe in Bereitschaft gestanden, habe aber wieder abrücken können. Eine Cockpitscheibe habe mehrere Schichten, betonte der Flughafen-Sprecher.

Die Passagiere sollten mit einer Ersatzmaschine nach Tallinn gebracht werden, erklärte Lufthansa. Die Airbus mit dem Scheibendefekt werde für die Reparatur leer zurück nach Frankfurt fliegen.

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