Kalb in Güllebecken
Wie lange das kleine Kälbchen schon in der Güllegrube ausharrte, war unklar. Bild © Feuerwehr Willingen

Feuerwehrleute haben in Willingen ein Kälbchen aus einer Güllegrube gerettet. Erst in der Nacht musste ein Pferd aus einem Swimmingpool gezogen werden.

Das verängstigte Tier, das zeitweise nur noch mit dem Kopf aus den Fäkalien herausragte, wurde bei seinem unfreiwilligen Ausflug im Willinger Ortsteil Neerdar zwar stark verschmutzt, blieb aber unversehrt. Das Nachrichtenportal "112-magazin.de" hatte zuerst über den Vorfall berichtet. Demnach hatte der Landwirt das Kalb am Freitagmorgen in der Grube entdeckt und die Feuerwehr alarmiert.

An der Rettungsaktion auf dem Bauernhof in Willingen beteiligten sich rund 25 freiwillige Feuerwehrleute an dem geruchsintensiven Einsatz. Nach Angaben des Gemeindebrandinspektors trieben die Retter das verzweifelte Kalb in einen Verbindungsschacht, aus dem sie es dann herausheben konnten. Die Rettungsaktion dauerte rund eineinhalb Stunden.

Pferd aus Swimming-Pool gerettet

Die jüngste Reihe von Feuerwehreinsätzen zur Rettung eingesunkener Tiere wird somit fortgeführt. Erst in der Nacht zu Freitag war ein Pferd in Hofheim in einen gefüllten Swimmingpool gefallen und musste aufwendig aus dem Becken geborgen werden. Es überstand die Aktion ohne größere Blessuren.

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