Mitten in der Rush hour haben Zugführer am Montagmorgen einen Mann im Frankfurter S-Bahn-Tunnel gesehen. Daraufhin wurde die Strecke gesperrt, fast alle S-Bahn-Linien waren betroffen. Am Ende wurden gleich drei Menschen entdeckt.

S-Bahn in Frankfurt
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Geduldsprobe für Pendler: Am Montagmorgen um kurz nach 6 Uhr meldeten S-Bahn-Fahrer eine Person im Tunnel an der Station Taunusanlage. Daraufhin wurde der Tunnel für den Bahnverkehr komplett gesperrt. Alle S-Bahn-Linien bis auf die S7 waren davon betroffen. 80 S-Bahnen fuhren laut Bundespolizei verspätet, 11 Züge fielen aus, einige Bahnen wurden umgeleitet.

Bundespolizisten durchsuchten den Tunnel - und entdeckten schließlich drei Menschen ohne festen Wohnsitz, wie ein Polizeisprecher sagte: zwei Männer und eine Frau im Alter von 32 und 34 Jahren. Wegen des Einsatzes musste der Tunnel rund 40 Minuten lang gesperrt werden.

In den vergangenen Monaten war es wegen Menschen, die im Tunnel einen Schlafplatz suchen, immer wieder zu Störungen gekommen. Im Verlauf des Winters legten knapp ein Dutzend Wohnsitzlose den S-Bahn-Verkehr rund um Frankfurt zeitweilig lahm.

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