Vorder- und Rückseite des Goldbarrens
Der Barren ist etwa drei Zentimeter lang. Bild © Polizei Südhessen

Die südhessische Polizei rätselt über die Herkunft eines Goldbarrens und mehrerer Manschettenknöpfe. Mitarbeiter eines Supermarkts in Fürth im Odenwald haben die Gegenstände gefunden - in ihrer Kundentoilette.

Bereits am 11. Dezember des vergangenen Jahres haben den Angaben vom Donnerstag zufolge die Angestellten des Markts in der Heppenheimer Straße in Fürth den außergewöhnlichen Fund gemacht. Demnach fischten sie aus dem Wasser der Kundentoilette eine Tüte mit einem 50 Gramm schweren Goldbarren mit dem Aufdruck "AOK goldrichtig" sowie knapp 20 gold- und silberfarbenen Manschettenknöpfen.

Der Goldbarren sei echt, so die Polizei, die Manschettenknöpfe nicht alle. Der Preis für den 50-Gramm-Barren Gold liegt derzeit bei etwa 1.700 Euro.

Gold wird nirgends vermisst

Wie die Gegenstände in die Toilette gelangt sind, ist unklar. Bislang hätten die Sachen keiner Straftat zugeordnet werden können, teilte die Polizei mit. Auch sei kein Verlust angezeigt worden.

Es sei durchaus möglich, dass jemand die Gegenstände einfach habe entsorgen wollen, weil er ihrer überdrüssig war, mutmaßte eine Sprecherin gegenüber hessenschau.de. Die Ermittler hoffen nun anhand veröffentlichter Fotos die Herkunft des Goldes klären und den rechtmäßigen Besitzer ausfindig machen zu können.

Das könnte Sie auch interessieren