Unfall Hunde Uttrichshausen
Die Hunde (unten links und oben rechts) erlitten laut Polizei offenbar einen Schock. Bild © Polizeipräsidium Osthessen

Ein Ehepaar will sich nach einem Wohnwagen-Unfall auf der A7 nahe Fulda nicht behandeln lassen. Denn zunächst sollen ihre Hunde versorgt werden. Die Rettungskräfte lösen die Situation.

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Das Ehepaar aus Bayern hatte bei dem Unfall am Mittwochabend großes Glück. Obwohl sich ihr Auto überschlug, wurden die 51 Jahre alte Frau und ihr 63 Jahre alter Mann nur leicht verletzt.

Die Fahrerin hatte mit dem Wohnwagengespann kurz vor Kalbach-Uttrichshausen (Fulda) einen Lastwagen überholt. Dabei schaukelte sich der Wohnwagen auf, prallte gegen die Leitplanke und geriet ins Schleudern. Das Gespann landete im Graben, wo sich das Auto des Ehepaars nach Polizei-Angaben überschlug.

Ein Herz für Herrchen und Hunde

Nicht nur die zweibeinigen Insassen überstanden den Unfall glimpflich, auch die beiden Vierbeiner auf dem Rücksitz hatten Glück im Unglück. Dabei drohte die Situation auf der Autobahn zu eskalieren, das Paar wollte sich nicht sofort untersuchen lassen. Ihre Bedingung: Erst die Hunde, dann wir!

Wohnwagen Unfall Uttrichshausen
Dieser Unfall ging glimpflich aus: Chaos auf der A7 bei Uttrichshausen. Bild © osthessen-news.de

Die Einsatzkräfte hatten schließlich ein Herz für Herrchen und Hunde, die laut Polizei offenbar unter Schock standen. Die Tiere wurden von einem Abschleppunternehmen in eine Tierklinik gebracht. "Ein Rund-Um-Service, der nicht selbstverständlich ist", kommentierte ein Polizei-Sprecher. Die Hunde seien auf dem Rücksitz des Autos vorschriftsmäßig angeschnallt gewesen.

An den Fahrzeugen entstand Totalschaden. Der Verkehr wurde durch die Aufräum- und Bergungsarbeiten nur kurz behindert. Das Ehepaar aus Bayern war auf dem Weg in den Urlaub.

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