Einsatzkräfte der Feuerwehr bei Suchmaßnahmen
Einsatzkräfte der Feuerwehr bei den Suchmaßnahmen Bild © hessennews.tv

Ein seit knapp einer Woche in der Fulda vermisster Angler ist tot. Seine Leiche wurde vor einer Staustufe entdeckt. Das Boot des Mannes war gekentert.

Mitarbeiter des Wasser- und Schiffahrtsamtes Hann. Münden entdeckten am Montagvormittag eine leblose Person in der Fulda, wie die Polizei berichtete. Der Körper trieb in einem schwer zugänglichen Uferbereich kurz vor der Staustufe Wahnhausen in Fuldatal (Kassel). Wasserschutzpolizei und Feuerwehr bargen den Leichnam.

Identität zweifelsfrei festgestellt

Den Angaben zufolge handelte es sich dabei zweifelsfrei um den 43 Jahre alten Angler, der am vergangenen Dienstag mit seinem Schlauchboot auf der Fulda gekentert war. Zeugen hatten beobachtet, wie der Mann ins Wasser fiel und nicht mehr auftauchte. Rettungskräfte suchten daraufhin die Fulda noch am selben Abend und am Folgetag mit Tauchern und Spürhunden ab, jedoch ohne Erfolg.

Die Fulda führte zum Unfallzeitpunkt besonders viel Wasser. Etwa 100 Meter flussabwärts wurde der Leichnam nun gefunden. Die genaue Todesursache soll eine Obduktion klären. Auch die Ermittlungen zur Unfallursache dauern noch an.

Sendung: hr-iNFO, 17. Juli 2017, 17 Uhr