Sterne über dem Großen Feldberg.
Wer bei der erwarteten Hitze nicht schlafen kann, findet vielleicht im Sternenhimmel Abwechslung - zum Beispiel auf dem Großen Feldberg. Bild © picture-alliance/dpa

Tiefstwerte von 20 Grad: In manchen Teilen Hessens werden in den kommenden Nächten Ventilatoren gebraucht, um schlafen zu können. Der Donnerstag soll besonders heiß werden. Dann sind auch wieder Gewitter möglich.

Videobeitrag

Video

zum Video Hitzewelle in Hessen

Ende des Videobeitrags

Pünktlich zum kalendarischen Sommeranfang in dieser Woche steht Hessen die erste Hitzewelle des Jahres bevor: Temperaturen von bis zu 35 Grad erwartet die hr-Wetterredaktion am Donnerstag in Südhessen und in Frankfurt. Das wäre der heißeste Tag in diesem Jahr. Bisher lag beispielsweise in Frankfurt der Höchstwert bei 33,2 Grad, gemessen am 29. Mai.

"Bis dahin wird es jeden Tag etwas wärmer", sagt hr-Meteorologe Marcel Schmid. Schon am Montag werden in weiten Teilen Hessens Temperaturen von 30 Grad und mehr erwartet. Am Dienstag sind im Westerwald und im Upland kurze Schauer möglich. Am Donnerstagnachmittag kann es überall in Hessen regnen und gewittern.

Aber auch danach wird es voraussichtlich erst einmal nicht viel kälter. Menschen müssen sich mit der Hitze auch auf eine starke UV-Belastung einstellen.

"Um Mitternacht 24 Grad"

Audiobeitrag
Ein Schild warnt vor Waldbrandgefahr.

Sie können das Audio zur privaten Nutzung hier herunterladen oder im Systemplayer öffnen.

Audio

zum Audio Waldbrandgefahr durch die Hitzewelle in der Rhön

Ende des Audiobeitrags

Besonders die kommenden Nächte werden tropisch, mit Tiefsttemperaturen von 20 Grad im Frankfurter Raum. "Das ist dann aber erst bei Sonnenaufgang. Um Mitternacht können es auch noch 24 Grad sein", sagt Schmid.

In den ländlichen Gebieten kühle es nachts aber ab. In der Nacht zu Montag beispielsweise wurden in Fulda noch 8 Grad gemessen, dort wird es auch in den kommenden Nächten nicht wärmer als 13 Grad.

Durch die warmen Nächte steigen auch die Wassertemperaturen in den Badeseen - und die Waldbrandgefahr. "Es hat jetzt längere Zeit nicht geregnet, der Boden ist trocken", sagt Schmid.

Das könnte Sie auch interessieren