Imago Eintracht Hradecky
Eintracht-Keeper Lukas Hradecky Bild © Imago

+++ Druck auf Hradecky steigt +++ Eintracht-Gerüchteküche brodelt +++ Meier bedankt sich bei Fans +++ Hellmann verspricht Rückkehr nach Berlin +++ Eintracht am Frankfurter Römer gefeiert +++

+++ Druck auf Hradecky steigt +++

Eintracht Frankfurt drängt Torwart Lukas Hradecky auf eine Entscheidung. Der Finne soll seinen bis 2018 datierten Vertrag verlängern oder in diesem Sommer verkauft werden. "Es dauert schon viel zu lange", sagte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic der Bild. "Wir wollen zeitnah eine Entscheidung." Aufsichtsratschef Wolfgang Steubing kennt die Verhandlungsgespräche und bezeichnete Hradeckys Vater im Gespräch mit der FNP als "harten Verhandlungspartner". Der Keeper selbst gibt sich indes betont gelassen, will erst mal Urlaub machen. "Dann schauen wir weiter..."

+++ Eintracht-Gerüchteküche brodelt +++

Kaum ist die Saison vorbei, brodelt in Frankfurt schon die Gerüchteküche. Laut Bild buhlt die Eintracht um den defensiven Mittelfeldspieler Gelson da Conceicao Tavares Fernandes. Der 30 Jahre alte Schweizer spielt bei Stade Rennes in der französischen Ligue 1 und hat dort noch bis 2018 Vertrag. Angeblich war der "Duracell" gerufene Mittelfeldmotor bereits zu Gesprächen in Frankfurt. Der Kicker spekuliert zudem über einen Abschied von Eintracht-Keeper Lukas Hradecky. Als Nachfolger kämen Julian Pollersbeck (Kaiserslautern) und Ron-Robert Zieler, der bei Leicester City meist nur Ersatz war, in Frage.

MELDUNGEN VOM SONNTAG, 28. MAI

+++ Meier bedankt sich bei Fans +++

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zum Video Meier: "Wir haben alles gegeben"

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Eintracht-Kapitän Alexander Meier hat sich beim Empfang der Mannschaft auf dem Frankfurter Römerberg bei den Fans bedankt, die sich teilweise direkt aus Berlin auf den Weg gemacht hatten. "Es war beeindruckend zu sehen, wie wir von der ersten bis zur letzten Minute unterstützt wurden", sagte er mit Blick auf das Pokalfinale. "Dafür wollen wir danke sagen. Es war einfach der Wahnsinn." Teamkollege Timothy Chandler bedankte sich ebenfalls bei den Fans, sprach nach der Finalniederlage aber auch von einer "Riesenenttäuschung". "Aber wir freuen uns, hier zu sein", so Chandler.  

+++ Hellmann verspricht Rückkehr nach Berlin +++

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zum Video Hellmann: "Wir werden uns in Berlin wiedersehen"

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Eintracht-Vorstandsmitglied Axel Hellmann hat Fans und Verantwortlichen der Frankfurter beim Empfang im Römer am Sonntag ein Versprechen gegeben. "Wir werden uns in Berlin wiedersehen, um das zu vollenden, was wir nicht erreicht haben", sagte er. Was die Eintracht in der Hauptstadt erlebt hätte, sei etwas ganz Besonderes gewesen. "Getragen von den Fans und einer Mannschaft, die bis zur letzten Patrone gekämpft hat", so Hellmann. "Das war ganz groß. Im Namen des ganzen Vorstandes darf ich sagen, dass wir stolz sind."

+++ Eintracht am Frankfurter Römer gefeiert +++

Tausende Fans haben am Sonntagnachmittag die Frankfurter Eintracht am Römer empfangen. Nach der knappen Niederlage im Pokalfinale feierten die Anhänger die Leistung ihres Teams. Immer wieder wurden Lieder wie "Schwarz-weiß wie Schnee" angestimmt. Zuvor hatten Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in Reden die Leistung der Hessen gewürdigt.

+++ Eintracht gelandet - Empfang ab 16.30 Uhr live +++

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zum Video Eintracht in Frankfurt gelandet

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Die Eintracht ist nach der knappen Niederlage im Pokalfinale nach Frankfurt zurückgekehrt. Die Hessen landeten am Sonntag um 15.21 Uhr am Flughafen. Später sollen die Hessen mit dem Bus in Richtung Römer gebracht werden. Dort haben sich schon erste Fans für den Empfang eingefunden, der gegen 16.30 Uhr geplant ist. Das hr-fernsehen überträgt live, auf hessenschau.de gibt es einen Livestream.

+++ Kovac treibt Kaderplanung voran +++

Torjubel Rebic
Ob Rebic auch in der kommenden Saison für die Eintracht spielt? Bild © Imago

Nach dem letzten Pflichtspiel der Saison ist für Eintracht-Trainer Niko Kovac noch lange nicht an Urlaub zu denken. "Ich werde nicht morgen verschwinden, sondern noch das eine oder andere in Frankfurt erledigen", sagte der Coach nach dem verlorenen Pokalfinale. Gemeinsam mit Sportvorstand Fredi Bobic und Sportdirektor Bruno Hübner werde er die Kaderplanung für die kommende Spielzeit vorantreiben. Unter anderem müsse die Eintracht entscheiden, ob sie Leihspieler Ante Rebic weiter binden will. Die Frankfurter haben eine Option, den Flügelspieler fest zu verpflichten, die allerdings am 31. Mai verfällt. "Wenn Ante das abruft, was er kann, ist er für jede Mannschaft eine Verstärkung", lobte Kovac den Angreifer zwar, eine Entscheidung pro oder contra Rebic sei aber noch nicht gefallen.

+++ Degenkolb: Eintracht hat sich nichts vorzuwerfen +++

Radprofi und Eintracht-Fan John Degenkolb hat die Frankfurter nach der knappen Pokalniederlage gelobt. Die Mannschaft habe alles gegeben und sich nichts vorzuwerfen, schrieb der Oberurseler bei Facebook. Degenkolb hatte das Spiel im Berliner Olympiastadion verfolgt. "Um es mit einem Songtitel von Mark Forster zu sagen: Au revoir. Aber ich komme definitiv wieder. Und die Mannschaft ganz bestimmt auch."

+++ Eintracht-Empfang live im hr-fernsehen und im Livestream +++

Nach der knappen Niederlage im Pokalfinale wird die Eintracht am Sonntag am Frankfurter Römer empfangen. Das hr-fernsehen berichtet ab 16.30 Uhr live, hessenschau.de zeigt den Empfang im Livestream. Nach einer starken Saison und dem Einzug ins Pokalfinale will sich die Mannschaft bei dem Empfang von ihren Fans verabschieden. Bei der 1:2-Niederlage hatten sich bis zu 30.000 Anhänger im Berliner Olympiastadion voll hinter die Mannschaft gestellt und das Team noch nach Schlusspfiff gefeiert.

+++ Bobic kritisiert Fischer-Auftritt +++

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Fredi Bobic

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zum Audio Bobic zu Fischer-Auftritt: "Wahre Fans haben keine Lust auf Hollywood"

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Wäre es nach Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic gegangen, hätte Schlagersternchen Helene Fischer nicht in der Halbzeitpause des DFB-Pokalfinals gesungen. "Das hat in einem Pokalfinale nichts zu suchen", fand Bobic deutliche Worte für den neuen Event-Charakter des Endspiels. Im Olympiastadion sollte sich an diesem Abend alles um Fußball drehen, um nichts anderes. "Die wahren Fans des Fußballs haben auch in der Halbzeitpause keine Lust auf Hollywood."

+++ Zukunft von Medojevic offen +++

Die Zukunft von Slobodan Medojevic bei Eintracht Frankfurt ist trotz auslaufenden Vertrags offen. Trainer Niko Kovac denkt darüber nach, den Serben mit einem neuen Arbeitspapier auszustatten. "Wir müssen gucken, ob das Sinn macht, und die Ärzte konsultieren", so der Coach. Kovac hatte den Mittelfeldspieler beim DFB-Pokalfinale überraschend in die Startelf berufen. In der 56. Minute musste der lange verletzte Profi allerdings ausgewechselt werden. "Er hat ein tolles Spiel gemacht. Wenn er noch länger dabei gewesen wäre, hätten wir mehr Ruhe im Mittelfeld gehabt", war sich Kovac sicher.

+++ Bobic sagt "Dankeschön" +++

Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic hat am Abend nach der Pokalniederlage ein Resümee der abgelaufenen Saison gezogen. "Es waren tolle Siege dabei und schmerzvolle Niederlagen - so wie heute", sagte Bobic auf dem Bankett der Eintracht. Trotz des verpassten Titels könne die Mannschaft stolz auf das Geleistete sein. "Es war eine Teamleistung heute und deshalb noch mal ein großes Dankeschön für das, was ihr geleistet habt dieses Jahr", so der Sportvorstand. Man habe gesehen, dass der Club viel erreichen könne, wenn Mannschaft und Trainerteam viel investieren.

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zum Video Fredi Bobic: "Es war alles dabei"

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MELDUNGEN VOM SAMSTAG, 28. MAI

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zum Video Ankunft der Eintracht am Hotel

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+++ Applaus für geschlagene Helden +++

Enttäuscht, aber erhobenen Hauptes sind Spieler und Verantwortliche der Eintracht nach dem Pokal-Fight gegen Dortmund (1:2) beim abschließenden Bankett eingetroffen. Dort wurden die Frankfurter gegen Mitternacht mit Applaus empfangen. Gemeinsam mit Vereinsführung und Freunden der Eintracht beschließt die Mannschaft den Trip in die Hauptstadt in einem Berliner Hotel.

+++ Seferovic gibt Abschied bekannt +++

Haris Seferovic wird die Eintracht wie erwartet nach drei Jahren wohl in Richtung Lissabon verlassen. "Ich gehe zu Benfica", sagte der Stürmer nach dem Pokalfinale. Auf Nachfrage ergänzte er: "für fünf Jahre." Der 25-Jährige hatte beim 1:2 gegen Dortmund die zwischenzeitliche Führung auf dem Fuß, scheiterte aber am Pfosten. "Das geht schon die ganze Saison so. Das Glück ist nicht auf meiner Seite", haderte Seferovic mit seinem Schicksal.

+++ Hradecky lässt Zukunft offen +++

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Der Moment, in dem Lukas Hradecky den Elfmeter verursachte. Bild © Imago

Eintracht-Keeper Lukas Hradecky hat seine Zukunft auch nach dem Pokalfinale offen gelassen. "Ich weiß, dass ich nochmal hier spielen will", sagte er im Ersten. Der Nachfrage, ob es mit der Eintracht sein werde, wich er allerdings aus. "Ich bin sicher, dass die Eintracht noch einmal im Pokalfinale steht." Er bedankte sich zudem bei den mitgereisten Fans. "Die Fans waren ein großer Teil unseren stabilen Jahres. Das wäre ein Höhepunkt gewesen." Hradecky betonte zudem, dass er gehofft habe, den Elfmeter von Pierre-Emerick Aubameyang zu halten. Der Keeper hatte den Strafstoß mit einem Foul an Christian Pulisic verursacht.

+++ Kovac: "Was meine Jungs hier abgerufen haben, war stark" +++

Eintracht-Trainer Niko Kovac hat seine Mannschaft nach der knappen Pokal-Niederlage gelobt. "Was meine Jungs hier abgerufen haben, war stark", sagte der Coach im Ersten. Sein Team habe sich nach Kräften gewehrt und das Spiel lange offen gehalten. "Aber der BVB war in der zweiten Halbzeit besser, hatte auch noch zwei Aluminium-Treffer." Die Niederlage müsse sein Team hinnehmen. "Das gehört zum Fußball dazu. Das ist so, das Leben geht weiter und wir werden nächstes Jahr einen neuen Anlauf nehmen."

+++ Eintracht verpasst Pokalsieg +++

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Eintracht

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Eintracht Frankfurt hat am Samstagabend den Sieg im DFB-Pokal knapp verpasst. Die Hessen mussten sich trotz guter Leistung Borussia Dortmund mit 1:2 geschlagen geben. Ousmane Dembélé (8.) und Pierre-Emerick Aubameyang (67.) per Foulelfmeter erzielten die Tore für die Westfalen. Ante Rebic war der zwischenzeitliche Ausgleich gelungen (29.). In einer spannenden Partie vor 75.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion präsentierte sich die Eintracht vor allem in der ersten Halbzeit stark und drückte nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich sogar auf die Führung. Doch Dortmund kam besser aus der Halbzeitpause und hat das glücklichere Ende für sich.

+++ Eintracht überrascht mit Medojevic +++

Aufstellung Eintracht
Bild © hr

Eintracht-Trainer Niko Kovac hat überraschend Slobodan Medojevic in die Startaufstellung fürs Pokalfinale gegen den BVB beordert. Der Serbe beginnt ebenso wie Haris Seferovic, der das Rennen im Sturm gemacht hat.

+++ Kovac verteidigt Varela-Suspendierung +++

Eintracht-Trainer Niko Kovac hat die Suspendierung von Guillermo Varela noch einmal verteidigt. "Wir haben ihn zum Dermatologen geschickt und er musste Antibiotikum nehmen", sagte Kovac im Ersten über den Außenverteidiger, der sich in der Woche vor dem Pokalfinale ein Tattoo stechen ließ und deshalb vom Club suspendiert wurde. Varela hatte sich in einem Interview am Samstag erstmals zu Wort gemeldet und sein Vorgehen verteidigt. Die Entzündung sei nicht so schlimm gewesen, er wüsste nicht, warum er "ans Kreuz genagelt wird", sagte der Uruguayer. Kovac konterte: "Ich habe die Brandblasen gesehen und die waren eitrig."

+++ Dortmund ohne Sahin +++

Beim Frankfurter Gegner im Pokalfinale fehlt mit Nuri Sahin ein zentraler Mann. Der Mittelfeldspieler steht bei Borussia Dortmund nicht im Kader. Bei den Borussen sitzt mit Gonzalo Castro ein möglicher Ersatz auf der Sechs nur auf der Bank.

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So spielt Dortmund

Bürki – Bartra, Sokratis, Schmelzer – Piszczek, Ginter, Kagawa, Guerreiro – Dembélé – Aubameyang, Reus

Ende der weiteren Informationen

+++ Körbel will Mannschaft "heiß machen" +++

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zum Video Körbel: "Ich setze auf Alex Meier"

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Eintracht-Legende Charly Körbel setzt vor dem DFB-Pokalfinale der Frankfurter gegen Borussia Dortmund (20 Uhr) auf besondere Motivation. Er selbst hat die Trophäe bereits vier Mal geholt und will seine Erfahrungen an das Team von Trainer Niko Kovac weitergeben. "Das ist ein einzigartiges Gefühl und deswegen mache ich die Mannschaft auch so heiß", sagte er im heimspiel! extra des hr-fernsehens aus Berlin. "Sie sollen das Gefühl mitnehmen, denn sie werden das als Spieler nicht oft erleben. Mich wird das mein ganzes Leben begleiten. Dieses Ereignis ist einzigartig." Sportlich hofft Körbel auf einen Einsatz des Fußballgottes. "Wenn ich Trainer wäre, würde ich Alex Meier von Anfang an bringen. Aber Niko wird sicher anders denken und hat dafür auch seine Gründe", sagte er.

+++ Degenkolb: Berlin ist ein spannendes Erlebnis +++

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zum Video Radstar John Degenkolb fiebert mit Eintracht Frankfurt

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Radstar und Eintracht-Fan John Degenkolb genießt den Pokal-Tag in Berlin. "Ich hab mir das Wochenende freigenommen und habe im Training vorgearbeitet", sagte er im hr-fernsehen. "Es ist sehr aufregend, die eingefleischten Fans – das ist alles toll."

+++ Varela fühlt sich ans "Kreuz genagelt" +++

Der von Eintracht Frankfurt wegen eines entzündeten Tattoos suspendierte Guillermo Varela will sich gegen die Strafe wehren. "Mein Name wird besudelt", sagte Varela der Süddeutschen Zeitung. Er prüfe rechtliche Schritte. Der Abwehrspieler hatte sich am Montag das Tattoo in der rechten Armbeuge stechen lassen - entgegen der klaren Anweisung von Trainer Niko Kovac und dem Rat der Ärzte. Am Mittwoch reagierte die Eintracht und sprach die Suspendierung aus. Varelas Leihe vom englischen Spitzenklub Manchester United ist damit beendet. "Ich kann mir nicht erklären, warum man mich so hart bestraft“, sagte Varela. "Zudem bin ich nicht der einzige Eintracht-Profi, der sich vor dem Finale ein Tattoo hat stechen lassen. Aber nur ich wurde ans Kreuz genagelt, als ob ich gegen den Trainer handgreiflich geworden wäre oder mir sonst etwas geleistet hätte."

+++ Fischer will "Lüdenscheid weghauen" +++

Eintracht-Präsident Peter Fischer hat den Fans auf dem Alex-Meier-Platz so richtig eingeheizt. "Europa ohne Frankfurt geht nicht, oder?", fragte der Eintracht-Boss rhetorisch in die Menge, die lauthals "Europacup in diesem Jahr" gefordert hatte. Damit die Frankfurter in der kommenden Saison tatsächlich europäisch spielen, muss aber erst Dortmund besiegt werden. Und das gehe nicht ohne die Unterstützung der Fans. "Wisst ihr was in der Schüssel heute auf uns wartet? Nicht nur 28 Grad sondern elf Jungs, die das Ding klar machen wollen. Und die brauchen euren totalen Support", so Fischer, der kurz darauf das Ergebnis des Wochenendes vorwegnahm: "Wir hauen heute Lüdenscheid weg, und morgen sehen wir uns auf dem Römer."

+++ Köhler glaubt an Meier-Tor +++

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zum Video Köhler: "Habe der Mannschaft viel Glück gewünscht"

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Ex-Eintracht-Profi Benjamin Köhler drückt den Frankfurtern im Pokalfinale die Daumen. Er selbst gehörte zu jener Mannschaft, die 2006 das Finale gegen Bayern München verlor. "Das war eine Wahnsinns-Sache damals. Es freut mich riesig, dass die Eintracht es wieder ins Finale geschafft hat und ich hoffe, dass sie gewinnen", sagte Köhler beim Fanfest am Alexanderplatz. Für den Titel soll sein guter Freund Alex Meier sorgen, mit dem er am Freitag noch ein paar Mal geschrieben hat. "Er wird wohl leider nicht von Beginn an spielen. Aber ich denke, er wird heute ein Tor machen. Wer denn sonst?"

+++ Alex-Meier-Platz bleibt +++

hr Alex-Meier-Platz
Der Alexanderplatz ist fest in Frankfurter Hand. Bild © hessenschau.de

Die Namensänderung hat Bestand. Der Alexanderplatz in Berlin heißt wieder Alex-Meier-Platz. Das entsprechende Schild wurde erneut an der Berliner U-Bahn-Station aufgehängt. Am Alex-Meier-Platz findet das Fanfest der Eintracht statt.

+++ Eintracht-Fans kapern Alexanderplatz +++

Einige besonders kreative Eintracht-Fans haben die U-Bahn-Station Alexanderplatz in Berlin kurzerhand zum "Alex-Meier-Platz" gemacht. Das Schild am U-Bahn-Eingang wurde am Samstag mit einem entsprechenden Schriftzug garniert. Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) entfernten das Ersatzschild am späten Vormittag zwar wieder, nach Informationen des hr-sport besteht allerdings die Chance, dass es im Laufe des Tages wieder aufgehängt werden darf.

+++ Bobic gegen Pokalreform +++               

Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic hat sich gegen die bereits umgesetzte Reform des DFB-Pokals ausgesprochen. Seit der Saison 2015/16 ist der Pokalfinalist nicht mehr automatisch für die Europa League qualifiziert, wenn der Sieger in der Champions League antritt. "Ich bin dafür, dass das wieder rückgängig gemacht wird, denn irgendwo muss es schon einen zusätzlichen Anreiz oder eine Belohnung geben", sagte Bobic der Bild. Nach dem alten Reglement, hätte sich Frankfurt bereits für die Europa League qualifiziert, weil Finalgegner Dortmund in der Champions League spielt.       

+++ heimspiel! extra aus Berlin +++

Der Hessische Rundfunk begleitet das DFB-Pokalfinale zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund mit einem heimspiel! extra aus Berlin. Los geht es um 14 Uhr im hr-fernsehen und auf hessenschau.de. Zu Gast sind Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic, der Leiter der Lizenzspielerabteilung Rainer Falkenhain und Rekordspieler Karl-Heinz "Charly" Körbel. Zudem geben sich Eintracht-Medienchef Jan Strasheim, Radprofi John Degenkolb und die ehemalige Eiskunstläuferin Katarina Witt die Ehre. Witt ist DFB-Pokal-Botschafterin und trägt den begehrten Pott ins Berliner Olympiastadion.

MELDUNGEN VOM FREITAG, 26. MAI

+++ Eintracht absolviert Abschlusstraining - Extra-Dehneinheit für Meier +++

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zum Video Das Abschlusstraining der Eintracht im Video

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Die Frankfurter Eintracht hat am frühen Freitagabend das Abschlusstraining vor dem DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund absolviert (Samstag, 20 Uhr, live im Ersten und im Social Radio von hessenschau.de). Im Berliner Olympiastadion schnupperte das Team von Trainer Niko Kovac schon einmal Finalluft. Zum Abschluss der Einheit sorgte Torjäger Alexander Meier kurz für Aufregung bei den anwesenden Journlaisten. Am Boden liegend ließ er sich von Fitnesscoach Klaus Luisser ausgiebig dehnen. "Er hat keine Verletzung, sondern sich normal gedehnt", sagte eine Eintracht-Sprecherin auf Nachfrage.

+++ Finale hat für Meier "Riesenbedeutung" +++

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zum Video Meier: "Ganz Frankfurt wartet auf den Titel"

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Eintracht-Kapitän Alex Meier ist vor dem DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund am Samstag (20 Uhr, live im Ersten und im Social Radio von hessenschau.de) heiß auf den Titel. "Das ist das größte Spiel meiner Karriere", sagte er am Freitag. "Das hätte eine Riesenbedeutung für mich." Das Team von Trainer Niko Kovac wolle das Spiel unbedingt gewinnen. "Das Finale war die ganze Zeit mein Ziel, dafür habe ich hart gearbeitet", sagte Meier, der das Wohl der Mannschaft über sein eigenes Schicksal stellt. "Wichtig ist, dass wir gewinnen. Ob ich 90, 60 oder zwei Minuten spiele, ist egal."

+++ Tuchel schwärmt von Frankfurtern +++

BVB-Coach Thomas Tuchel hat auf der abschließenden Pressekonferenz vor dem Pokalfinale eine wahre Lobeshymne auf die Frankfurter Eintracht gesungen. Das Team von Niko Kovac habe vor allem in der Hinrunde einen besonderen Fußball gespielt: "Toll anzusehen, auf eine sehr mutige Art, taktisch diszipliniert, sehr unangenehm und kompliziert, dagegen zu verteidigen." Die Dortmunder hoffen im Finale am Samstag (20 Uhr) auf die zuletzt angeschlagenen Marcel Schmelzer und Lukasz Piszczek. Der Sieg im Pokal wäre laut Tuchel nach drei Niederlagen in Serie in den zurückliegenden Jahren "ein ganz besonderer Schlusspunkt dieser Saison".

+++ Eintracht brennt auf den Pokal +++

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zum Video Meier: "Das größte Spiel meiner Karriere"

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Obwohl die Eintracht als Außenseiter ins Pokalfinale gegen Dortmund geht, zählt für die Frankfurter nur der Sieg. "Am Ende wird jeder Trainer und jeder Spieler an Titeln gemessen", sagte Trainer Niko Kovac vor dem Endspiel am Samstag (20 Uhr). Alex Meier betonte auf der Pressekonferenz: "Es ist das größte Spiel meiner bisherigen Karriere." Die Hessen, die ohne den suspendierten Guillmero Varela antreten, bauen auf die wiedergenesenen Meier und Jesus Vallejo. Kovac kann den Anpfiff kaum erwarten: "Es ist einzigartig, dass wir das als Mannschaft geschafft haben, hierher zu kommen."

Das Objekt der Begierde. ? #SGEBVB B

+++ Nur noch Restkarten fürs Public Viewing +++

Gemeinsam feiern, jubeln, leiden - das wollen mehr als 25.000 Fans beim Public Viewing des DFB-Pokalfinales am Samstag in der Frankfurter Commerzbank-Arena. Die Veranstaltung sei ausverkauft, teilte das Stadion-Management am Freitag mit. Lediglich ein kleines Restkontingent von wenigen Hundert Karten stehe zum Preis von zehn Euro an den Abendkassen zur Verfügung. hr3 zeigt das Finalspiel Eintracht Frankfurt gegen Borussia Dortmund auf zwei großen LED-Leinwänden mit mehr als 100 Quadratmetern Fläche.

+++ PK und Training im Livestream +++

Eintracht-Fans aufgepasst: Wir haben heute für Sie den Livestream-Doppelpack mit allen sportlichen Infos zum Pokalfinale im Angebot. Ab 14 Uhr überträgt der hr-sport zunächst die Pressekonferenz mit Trainer Niko Kovac und Alex Meier. Ab 18 Uhr können Sie dann 15 Minuten des öffentlichen Abschlusstrainings auf unserer Sportseite verfolgen.

+++ Unterstützung aus dem "VIP-Flieger" +++

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zum Video Hasebe: "Wir werden Pokalsieger"

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Unterstützung für die Eintracht zum Pokalfinale: Eine Delegation des Vereins ist am Freitagmittag von Frankfurt aus nach Berlin geflogen. In dem "VIP-Flieger" waren rund 200 Unterstützer an Bord, darunter Vorstandsmitglied Axel Hellmann und verletzte Spieler wie Makoto Hasebe, Marc Stendera und Yanni Regäsel. Aber auch ehemalige Frankfurter und prominente Anhänger wie Kulttrainer Dragoslav Stepanovic, Radprofi John Degenkolb und Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) ließen sich den Trip nicht nehmen. Vor Abflug waren sich alle einig: "Wir werden Pokalsieger", kündigte Hasebe stellvertretend an.

+++ Großaufgebot schützt Fans in Berlin +++

Die Sicherheitsbehörden wollen zum DFB-Pokalfinale in Berlin kein Risiko eingehen. Dort findet am Wochenende auch der Kirchentag statt, rund zwei Millionen Übernachtungsgäste werden in der Hauptstadt erwartet. Es sei nicht auszuschließen, dass anlässlich der Partie zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund "auch ein paar Gewaltbereite dabei sind", sagte Polizeisprecher Carsten Müller dem hr-sport. "Das wird schon eine Herausforderung für uns." Daher seien die Ordnungshüter mit einem Großaufgebot vor Ort. Im Sicherheitskonzept ist nach dem Anschlag von Manchester von einer "hohen abstrakten Gefährdungslage" die Rede. Hinweise auf eine akute Gefährdung soll es aber nicht geben.

+++ Bild: Eintracht scharf auf Hahn +++

André Hahn
André Hahn soll bei der Eintracht auf dem Zettel stehen. Bild © picture-alliance/dpa

Neues aus der Gerüchteküche: Eintracht Frankfurt soll ein Auge auf den Gladbacher André Hahn geworfen haben. Das will zumindest die Bild-Zeitung erfahren haben. Demnach ist der 26-Jährige, der einst seine Schuhe für Kickers Offenbach schnürte, einer der Kandidaten für die rechte Außenbahn. An Hahn, der in Mönchengladbach noch ein Jahr Vertrag hat und mit seiner Jokerrolle unzufrieden sein soll, ist laut Medienberichten auch Hertha BSC interessiert. Kostenpunkt: vier bis fünf Millionen Euro.

+++ Borussia Dortmund in der Gegneranalyse +++

Die Eintracht geht als krasser Außenseiter ins Pokalfinale gegen Borussia Dortmund. Tabellenstand, Kaderstärke und Wettbewerbserfahrung sprechen für den BVB. Doch der Tabellendritte der abgelaufenen Saison und Abonnement-Finalist ist verwundbar. Das haben nicht zuletzt die Frankfurter beim 2:1-Erfolg in der Bundesliga-Hinrunde gezeigt. Wie die Dortmunder zu knacken sind, zeigen wir in unserer Analyse.

+++ Kovac: Geld vergiftet den Fußball +++

Eintracht-Trainer Niko Kovac hat sich im Interview mit dem kicker äußerst kritisch zur Schnelllebigkeit im Profifußball geäußert. Besonders der Umgang der Vereine mit ihren Cheftrainern sorgt beim Frankfurter Coach für Unverständnis: "Früher hat man genauso gut oder schlecht gearbeitet wie heute, es kam aber nicht so schnell zu Entlassungen. Ich glaube, dass sehr viel mehr Geld im Spiel ist. Das Geld macht uns alle krank und lässt uns rational nicht richtig nachdenken." Kovac nahm auch Thomas Tuchel in Schutz, der beim Pokalgegner Dortmund intern in der Kritik und sogar vor der Ablösung stehen soll. "Thomas macht einen außerordentlichen guten Job und hat über Mainz und Dortmund eine super Entwicklung genommen."

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