Jürgen Grabowski im Portrait
Jürgen Grabowski lobt die Frankfurter Eintracht. Bild © Imago

+++ Grabowski von der Eintracht überrascht +++ Caldirola kommt trotz Verletzung nach Darmstadt +++ Colak setzt auf Sulu-Effekt +++ Flum ackert für sein Comeback +++ Weitere Zwangspause für Medojevic +++ Sulu-Rückkehr steht bevor +++ Hector steht als Abraham-Ersatz bereit +++ Fabian hat Lust auf mehr +++

+++ Grabowski von der Eintracht überrascht +++

Eintracht-Legende Jürgen Grabowski geht nach schwierigen Jahren wieder gerne in die Frankfurter Arena. Das aktuelle Team und Trainer Niko Kovac haben es dem 72-Jährigen angetan, mit Lob wird deshalb nicht gespart. "Es macht Spaß, dieser Eintracht zuzuschauen", sagte er der Bild-Zeitung. Neben Coach Kovac und Spielmacher Marco Fabian, laut Grabowski "ein klasse Fußballer", hob der Weltmeister von 1974 vor allem Jesus Vallejo hervor. "Er macht einen sehr starken Eindruck", sagte er. "Der Kader ist allgemein breiter geworden, es tut sich was bei der Eintracht."

+++ Caldirola kommt trotz Verletzung nach Darmstadt +++

Mitspielen kann Luca Caldirola am Samstag (15.30 Uhr) aufgrund eines Knöchelbruchs zwar nicht, die Reise nach Darmstadt wird der Defensivspieler von Werder Bremen aber trotzdem antreten. "Natürlich fliege ich nach Darmstadt. Ich habe da viele Freunde und bleibe zwei oder drei Tage dort", sagte der Italiener, der in der vergangenen Saison den Klassenerhalt mit den Lilien feierte, dem hr-sport. Daumen drücken wird er dann zwar seinem neuen Verein, Darmstadt 98 trägt er aber weiter in seinem Herzen. "Das war ein cooles Jahr für mich", so Caldirola.

+++ Colak setzt auf Sulu-Effekt +++

Lilien-Stürmer Antonio Colak freut sich auf die bevorstehende Rückkehr von Kapitän Aytac Sulu und hofft auf zusätzlichen Schub für die Mannschaft. "Jeder weiß, wie wichtig er für uns ist. Jeder kennt seine Bedeutung für das Team", so Colak. "Er wird uns mit Sicherheit weiterhelfen." Gegen Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr) will aber auch Colak selbst etwas zum zweiten Heimsieg in dieser Spielzeit beitragen. "Ich hoffe natürlich, dass ich spiele und als Stürmer für Entlastung sorgen kann", sagte er. "Und dann will ich natürlich auch bald mal ein Tor schießen."

+++ Flum ackert für sein Comeback +++

Johannes Flum ist auch zehn Monate nach seinem Kniescheibenbruch noch nicht wieder bei 100 Prozent seiner Leistungsfähigkeit angelangt. In den Kader von Eintracht Frankfurt schaffte es der 28-Jährige in dieser Saison noch nicht, auch beim Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr) bei seinem Ex-Club SC Freiburg wird er fehlen. "Das Knie macht mir null Sorgen, aber ein paar Prozent müssen noch her", sagte Flum der Bild-Zeitung. "Ich hätte nie gedacht, dass das so lange dauert." Während seine Teamkollegen am Wochenende im Breisgau um Punkte kämpfen werden, wird Flum in Frankfurt trainieren. "Ich hoffe, dass mich der Trainer bald mal in den Kader beruft."

MELDUNGEN VOM DONNERSTAG, 29. SEPTEMBER

+++ Weitere Zwangspause für Medojevic +++

Slobodan Medojevic wird weiter vom Verletzungspech verfolgt. Nach seiner Achillessehnen-OP plagen den Defensivspieler von Eintracht Frankfurt nun anhaltende Knieprobleme. "Er spürt etwas oberhalb des Knies, da hat er leichte Schmerzen", sagte Trainer Niko Kovac am Donnerstag. "Wir haben ihn für eine Woche rausgenommen, um zu sehen, ob das besser wird. Es ist nicht so viel besser geworden, dass man sagen kann, er kann jetzt wieder mit der Mannschaft trainieren." Nun müsse man gucken, wie der nächste Schritt aussieht. Kovac: "Das entscheiden die Ärzte."

+++ Sulu-Rückkehr steht bevor +++

Darmstadt 98 setzt seine Hoffnungen vor der Partie gegen Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr) größtenteils in die Rückkehr von Abwehrchef Aytac Sulu. "Er ist nach der Pause zwar noch nicht bei 100 Prozent. Aber Aytac ist erfahren, ausgebufft und hilft uns unheimlich mit seiner Art", sagte Trainer Norbert Meier am Donnerstag. Sulu hat wegen einer Wadenverletzung bislang noch kein Ligaspiel in dieser Saison bestritten. Meier misst dem Wiedersehen mit seinem früheren Arbeitgeber indes nur eine untergeordnete Bedeutung bei. "In mir steckt noch viel Werder", gab der 58-Jährige zu, "aber ich sage nicht, das wird das Spiel des Jahres für mich."

+++ Hector steht als Abraham-Ersatz bereit +++

Die Frankfurter Eintracht bangt zwei Tage vor dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg am Samstag (15.30 Uhr) weiter um den Einsatz von Abwehrchef David Abraham. Der Argentinier absolvierte am Donnerstag erneut eine Laufeinheit, seine Innenbanddehnung im Knie ist aber wohl noch nicht ganz ausgeheilt. Sollte Abraham ausfallen, wird Michael Hector seinen Platz in der Innenverteidigung einnehmen. "Hector hat das bisher gut gemacht", sagte Trainer Niko Kovac. "Er ist die erste Alternative."

+++ Fabian hat Lust auf mehr +++

Marco Fabian ist der Mann der Stunde bei Eintracht Frankfurt. Der Mexikaner hat großen Anteil am guten Saisonstart und will seinen guten Leistungen viele weitere folgen lassen. "Ich habe immer auf meine Chance gewartet. Als sie kam, habe ich sie genutzt", sagte er der Bild-Zeitung. "Mein erstes Bundesliga-Tor war ein Traum, der in Erfüllung geht." Damit Fabian auch in Zukunft Grund zum Jubeln hat, will er auch im Training weiter Vollgas geben. "Ich habe immer ehrlich und hart gearbeitet und mich integriert. Das ist hoffentlich der Anfang einer Erfolgsgeschichte."

+++ Möller nimmt Kleinheisler in die Pflicht +++

Ex-Eintracht-Profi Andreas Möller, der inzwischen als Co-Trainer für die Nationalmannschaft Ungarns fungiert, hofft auf eine schnelle Integration von Laszlo Kleinheisler bei Darmstadt 98. "Er ist einer der hoffnungsvollsten Spieler, die Ungarn hat", sagte Möller dem Kicker. Kleinheisler, der bislang in drei seiner vier Saisonspiele von Beginn an auflief, muss sich noch an die Spielweise der Lilien gewöhnen und die Sprache lernen, wie auch Möller unterstrich: "Er muss versuchen, sich schnell zu integrieren. Darmstadts Philosophie ist, defensiv gut zu stehen. Laszlo muss mehr auf den zweiten Ball spekulieren."

MELDUNGEN VOM MITTWOCH, 28. SEPTEMBER

+++ Ritterschlag für Vallejo +++

Jesus Vallejo hat in seiner kurzen Zeit bei Eintracht Frankfurt bereits mächtig Eindruck hinterlassen – nicht nur bei Gegnern und Fans, sondern auch bei den eigenen Mitspielern. Torhüter Lukas Hradecky gab zu, dass die Stärke des erst 19-jährigen Verteidigers ihn durchaus verblüfft habe. "Jesus hat mich ein bisschen überrascht. Ballkontrolle, Passschärfe, Blick für das Spiel: Da ist er überragend", sagte Hradecky am Mittwoch über die Leihgabe von Real Madrid. "Jesus ist momentan unser bester Spieler. Die Leistung, die er bringt, macht meine Arbeit sehr viel leichter."

+++ Großes Hellmann-Lob an die Polizei +++

Eintracht-Vorstandsmitglied Axel Hellmann hat die Polizei nach der Ermittlung eines Pyro-Täters vom Magdeburg-Spiel in den höchsten Tönen gelobt. Hellmann sprach gegenüber dem hr-sport von einer "überragenden Ermittlungsarbeit" – auch weil sie "unserem Ansatz der Täteridentifizierung, der Täterermittlung und der Tätersanktionierung in vollem Umfang Rechnung trägt und den Fokus auf den Täter und weniger auf die Bestrafung einer gesamten Szene legen wird". Hellmann erneuerte das Anliegen der Eintracht, in Zukunft zivilrechtliche Möglichkeiten zur Bestrafung von Einzeltätern in vollem Umfang auszuschöpfen.

+++ Polizei ermittelt Pyro-Werfer +++

Gut einen Monat nach der Eintracht-Randale im Pokalspiel in Magdeburg hat die Polizei einen mutmaßlichen Frankfurter Pyro-Werfer ermittelt. Der 24-Jährige aus Neu-Anspach (Hochtaunus) konnte anhand von Video-Aufnahmen eines unbeteiligten Eintracht-Anhängers überführt werden, wie die Beamten mitteilten. Bei einer Wohnungsdurchsuchung wurden Pyrotechnik, die entsprechende Täterkleidung sowie die Eintrittskarte zum Pokalspiel am 21. August sichergestellt. Der 24-Jährige, der sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz sowie gefährlicher Körperverletzung verantworten muss, schweigt bislang zu den Vorwürfen.

+++ Alle Mann im Lilien-Training +++  

Rechtzeitig vor dem Kellerduell am Samstag gegen Werder Bremen lichtet sich beim SV Darmstadt 98 das Lazarett. Bis auf den Langzeitverletzten Felix Platte standen Lilien-Trainer Norbert Meier am Mittwoch erstmals in dieser Spielzeit alle Profis zur Verfügung. Neben den zuletzt angeschlagenen Aytac Sulu, Jan Rosenthal und Sven Schipplock absolvierte auch Torhüter Michael Esser nach überstandener Erkältung das Mannschaftstraining. "Ich bin auf dem Weg der Besserung", sagte der gebürtige Westfale, der Anfang der Woche noch mit Schüttelfrost das Bett hüten musste.

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+++ Hellmann sieht Sicherheitsproblem +++

Eintracht-Vorstandsmitglied Axel Hellmann sieht die vom DFB geforderte Einführung personalisierter Tickets für Frankfurter Auswärtsfans kritisch. "Da ein System zu entwickeln, das funktioniert und die Sicherheitsinteressen bedient, wird sehr, sehr schwer", wird Hellmann in der Bild-Zeitung zitiert. Der 45-Jährige fürchtet, dass sich Anhänger über andere Kanäle die Tickets verschaffen und künftig im gesamten Stadionbereich auftauchen könnten. Zudem würde den Fanclubs die Organisation von Fahrten durch eine frühzeitige Anmeldung erschwert, so Hellmann: "Die Zahl unserer Auswärtsfans wird dadurch sicher reduziert, aber die Störer wird eine Personalisierung nicht abhalten."

MELDUNGEN VOM DIENSTAG, 27. SEPTEMBER

+++ Sulu und Schipplock vor Comeback +++

Der SV Darmstadt 98 darf auf eine baldige Rückkehr von Kapitän Aytac Sulu hoffen. Am Dienstag trainierte der Abwehrchef erstmals nach seiner neuerlichen Zwangspause mit der Mannschaft. Sulu fehlte den Südhessen bisher wegen einer hartnäckigen Wadenverletzung in allen Saisonspielen, drängt nun aber zurück auf den Platz. "Das Gefühl ist sehr gut", sagte er. Auch der rekonvaleszente Sven Schipplock stand am Dienstag wieder auf dem Trainingsplatz und absolvierte individuelle Übungen. "Ich gehe davon aus, dass ich Mittwoch oder Donnerstag wieder voll einsteigen kann", so der Stürmer.

+++ Eintracht nutzt Länderspielpause für Testspiel +++

Die Frankfurter Eintracht wird in der bevorstehenden Länderspielpause zu einem Testspiel ins Hardwaldstadion reisen. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac misst sich dort am 7. Oktober (Freitag, 18 Uhr) mit dem Zweitligisten SV Sandhausen. Dies teilte der Verein am Dienstag offiziell mit.

+++ Eintracht trainiert geheim +++

Die Frankfurter Eintracht wird ab Mittwoch die Schotten dicht machen und nicht mehr öffentlich trainieren. "Ich muss taktisch arbeiten, das kann ich nicht, wenn hier 200 Zuschauer sind und ich nicht weiß, ob jemand aus Freiburg da ist", begründete Coach Niko Kovac diesen Schritt. Er müsse zusehen, dass die Standards und die Übungen, die er mache, nicht gleich analysiert würden. "Das machen andere Clubs auch so."

+++ Eintracht droht Abraham-Ausfall +++

Die Frankfurter Eintracht muss beim Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen den SC Freiburg aller Voraussicht nach auf Abwehrchef David Abraham verzichten. Der Argentinier, der sich beim 3:3 gegen Hertha BSC das Innenband im Knie überdehnt hatte, konnte am Dienstag nicht am Training teilnehmen und droht auszufallen. "David wird behandelt und macht ein individuelles Programm", so Trainer Niko Kovac. "Wir müssen sehen, ob das bis zum Wochenende reicht. Wenn nicht, gewinnen wir durch die Länderspielpause zwei Wochen und bekommen ihn dann hoffentlich fit für Bayern München."

+++ Abraham und Tawatha fehlen +++

Die Frankfurter Eintracht hat die neue Trainingswoche ohne ihre beiden Verteidiger David Abraham und Taleb Tawatha begonnen. Abraham laboriert an einer Knieverletzung, die er sich im Heimspiel gegen Hertha BSC (3:3) zugezogen hatte. Der Argentinier wird wahrscheinlich für die Partie am Samstag beim Aufsteiger SC Freiburg nicht zur Verfügung stehen. Tawatha, der am vergangenen Wochenende nicht zum Einsatz kam, pausierte am Dienstag wegen eines Magen-Darm-Infekts.

+++ Hellmann: Strafe im Bayern-Spiel besonders schmerzhaft +++

Eintracht-Vorstandsmitglied Axel Hellmann hat die Blocksperre gegen Bayern München als besonders schmerzhaft bezeichnet. "Das tut uns weh. Das Spiel wird in 200 Länder übertragen", betonte Hellmann gegenüber der Frankfurter Rundschau die Bedeutung der Partie gegen den Meister. Wegen der Randale in Magdeburg hatte das DFB-Sportgericht die Eintracht am Montag mit mehreren Strafen belegt. Unter anderem muss der Fan-Block 40 im bereits ausverkauften Heimspiel gegen die Bayern leer bleiben.

+++ Schur hat Verständnis für DFB-Strafe +++

Videobeitrag

Video

zum Video Schur: Tätern muss man das Handwerk legen

Ende des Videobeitrags

Eintracht-Legende Alex Schur hat Verständnis für die Bestrafung der Frankfurter nach der Randale in Magdeburg geäußert. "Wenn man in Kauf nimmt, dass sich Menschen verletzen, dann muss der DFB auch durchgreifen", sagte er am Montagabend im heimspiel! des hr-fernsehens. Der frühere Kapitän der Hessen hätte sogar mit einer noch strengeren Strafe gerechnet. "Ich hab damals gleich gesagt, die Eintracht fliegt aus dem Pokal." Trotzdem hat Schur die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass sich etwas ändert: "Wir sind oft genug aufgefallen und es muss den Leuten wirklich mal das Handwerk gelegt werden."

+++ Eintracht-Anwalt: Täterbeschreibung durch anderen Fan +++

Die Ermittlungen nach der Randale von Magdeburg profitieren offenbar auch von konkreten Hinweisen anderer Frankfurter Anhänger. "Erstmals stellen Fans sogenannte Fans bloß, erstmals gibt es eine Anzeige durch andere Fans", sagte Eintracht-Anwalt Christoph Schickhardt am Montag vor dem DFB-Sportgericht. Der Jurist bezeichnete das in seiner Verteidigung, in der er die Distanzierung der Eintracht und der Fanszene von den Vorfällen in den Vordergrund stellen wollte, als Quantensprung. Das Sportgericht hat die Eintracht zu zwei Blocksperren in den Spielen gegen Ingolstadt und Bayern München verurteilt.

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