Antonio Colak jubelt.
Antonio Colak freut sich über den Trainerwechsel bei Darmstadt 98. Bild © Imago

+++ Colak spürt Aufbruchsstimmung +++ Vallejo-Poker zieht sich hin +++ Tarashaj vor der Rückkehr +++ Lilien plagen Personalsorgen +++ Bobic: "Vertragsverlängerung ein tolles Zeichen" +++ Kovac-Brüder verlängern bis 2019 +++

+++ Colak spürt Aufbruchsstimmung +++

Lilien-Stürmer Antonio Colak ist schon nach wenigen Trainingseinheiten begeistert vom neuen Trainer Ramon Berndroth und spürt schon jetzt eine Veränderung. "Es ist eine gewisse Aufbruchsstimmung", sagte er der Bild. "Die, die nicht gespielt haben, wittern ihre Chance. Wir sind mit Feuereifer dabei." Die größte Verbesserung im Vergleich zur Zeit unter Vorgänger Norbert Meier sei die deutlich lockerere Stimmung im Team von Darmstadt 98. "Ich sehe ihn sehr viel lachen. Er spricht wie ein Freund zu uns", so Colak.

+++ Vallejo-Poker zieht sich hin +++

Die Zukunft von Innenverteidiger Jesus Vallejo bei der Frankfurter Eintracht ist weiter offen. Der Leihspieler von Real Madrid soll nach den Wünschen von Trainer Niko Kovac noch ein weiteres Jahr in Frankfurt bleiben, ehe er zu seinem Stammverein zurückkehrt. Erste Gespräche mit den Königlichen wurden wohl schon geführt, ein Ergebnis gibt es aber noch nicht. "Das kann lange dauern. Bis zum Frühjahr", sagte Sportdirektor Bruno Hübner der Bild. Entscheidend wird wohl, ob der Portugiese Pepe seinen Vertrag noch einmal verlängert. Bleibt der Europameister, erhöhen sich die Chancen für die Eintracht.

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+++ Tarashaj vor der Rückkehr +++

Eintracht Frankfurt kann schneller als erwartet auf die Dienste von Shani Tarashaj zurückgreifen. Der  Schweizer ist nach seiner Mandel-OP bereits unter der Woche wieder ins Teamtraining eingestiegen. "Shani hat zwei Tage mittrainiert. Das sieht ganz gut aus", sagte Coach Niko Kovac. Zwar käme ein Einsatz gegen Hoffenheim am Freitag noch zu früh, gegen Wolfsburg oder Mainz könne Tarashaj aber wieder zum Kader gehören. "Ich bin selbst überrascht", gab Kovac zu. "Ich habe nicht damit gerechnet, dass er in diesem Jahr noch mal zum Einsatz kommt."

+++ Lilien plagen Personalsorgen +++

Interimstrainer Ramon Berndroth plagen vor seiner Premiere bei Darmstadt 98 personelle Probleme. "Die Zeit rennt ein bisschen weg", sagte der 64-Jährige mit Blick auf das Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr) beim SC Freiburg, "einige sind sind nach der intensiven Trainingswoche angeschlagen." Neben Außenverteidiger Immanuel Höhn (Fußbruch) drohen weitere Ausfälle. So plagen unter anderem Änis Ben-Hatira und Florian Jungwirth Fußprobleme. "Es ist nicht so, dass ich mauere, aber ich bin gedanklich noch nicht so weit, was die Aufstellung angeht", so Berndroth: "Es werden nur Spieler spielen, die 1.000 Prozent fit sind und 1.000 Prozent wollen."

+++ Bobic: "Vertragsverlängerung ein tolles Zeichen" +++

Für Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic ist der Verbleib der Kovac-Brüder ein wichtiges Signal mit Blick auf die weitere Entwicklung des Bundesligisten. "Wir haben ein Trainerteam, welches sehr akribisch und gewissenhaft arbeitet. Die Vertragsverlängerung ist ein tolles Zeichen", sagte Bobic, der zusammen mit Cheftrainer Niko Kovac und Sportdirektor Bruno Hübner die aktuelle Mannschaft zusammengestellt hat. "Die bisherige Zusammenarbeit ist  von tiefem Vertrauen geprägt. Genauso werden wir die kommenden Monate angehen. Es gibt viel zu tun - darauf freuen wir uns." 

+++ Kovac-Brüder verlängern bis 2019 +++

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Die Eintracht hat den Vertrag mit Erfolgstrainer Niko Kovac bis 2019 verlängert. Dies teilte der Verein am Donnerstag mit. Auch der Vertrag seines Bruders und Co-Trainers Robert wurde um zwei Jahre ausgedehnt. "Das Potenzial der Eintracht ist groß und wir werden mit vollem Engagement daran arbeiten, dass sich der Club weiterentwickeln kann", erklärte Cheftrainer Kovac. Der Kroate hatte den Verein im März übernommen und in der Relegation vor dem Abstieg bewahrt.

+++ Borchers glaubt an Europacup-Einzug +++

Der frühere Eintracht-Profi Ronny Borchers traut der Eintracht in dieser Saison den Sprung in den Europacup zu. "Wir haben alle das Gefühl, dass wieder was Großes geschehen kann. Die Grundlagen sind geschaffen, jetzt wird die Zeit entscheiden, ob das Wir-Gefühl verinnerlicht wird", sagte der 59-Jährige im Interview mit dem kicker. Für Trainer Niko Kovac hat Borchers, der mit der Eintracht UEFA- und DFB-Pokalsieger wurde, ein dickes Lob parat. "Seine Außendarstellung finde ich sensationell. Niko nimmt die Spieler mit, weiß war er tut und führt sie sehr gut." Die Bereitschaft, für den Mitspieler zu arbeiten, sehe man im Team.

+++ Stegmayer möglicher Sportdirektor beim SV98? +++

Die Bild-Zeitung hat Teammanager Michael Stegmayer als möglichen Kandidaten für das vakante Amt des Sportdirektors bei Darmstadt 98 ins Spiel gebracht. Die Möglichkeit werde bei den Lilien diskutiert, schreibt das Blatt am Donnerstag. Der 31-Jährige war erst im Sommer zum Teammanager der Mannschaft ernannt worden. Hintergrund der möglichen Regelung: Der Sportdirektor soll die Gespräche mit möglichen Trainerkandidaten führen, eine interne Besetzung würde das deutlich beschleunigen.

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+++ Eintracht träumt von Hoffenheimer Bedingungen +++

Die TSG Hoffenheim, der kommende Gegner der Frankfurter Eintracht, ist den Hessen in Sachen Infrastruktur und Trainingsbedingungen einiges voraus. Co-Trainer Armin Reutershahn, der vor der Saison aus dem Kraichgau zur Eintracht gewechselt war, schwärmte an Mittwoch von der Ausstattung der TSG. "Dort gibt es ein Schwimmbad mit versenkbarem Boden, ein überdachtes Laufband mit automatischer Zeiterfassung und insgesamt sehr große Räumlichkeiten. Das haben wir hier alles nicht", sagte er. "Deswegen führen wir gerade diese Diskussion um neue räumliche Bedingungen."

+++ Bleibt Kovac? Reutershahn ist optimistisch +++

Eintracht-Co-Trainer Armin Reutershahn kann derzeit keine Gründe finden, warum Chefcoach Niko Kovac seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag bei Eintracht Frankfurt nicht verlängern sollte. "Sie sehen ja selbst, dass wir erfolgreich arbeiten", sagte er am Mittwoch. Er selbst wisse zwar nichts von einer bald fälligen Unterschrift, von der die Sport Bild berichtet hatte. Die Chancen, dass Kovac langfristig in Frankfurt bleibt, schätzt Reutershahn aber als durchaus realistisch ein. "Niko wird sich auch wohlfühlen. Was spricht also dagegen?"

+++ Varela macht Fortschritte +++

Eintracht-Rechtsverteidiger Guillermo Varela ist nach seinem am 2. Spieltag in Darmstadt erlittenen Bänderriss im Sprunggelenk auf dem Weg der Besserung. Der Uruguayer trainiert seit Montag wieder im Kreise der Mannschaft und soll langsam an die nötige Wettkampfhärte herangeführt werden. "Er macht einen guten Eindruck", sagte Co-Trainer Armin Reutershahn am Mittwoch. Ziel sei es, dass Varela im Winter-Trainingslager der Frankfurter Eintracht wieder voll einsteigt, um dann fit in die Rückrunde zu gehen. "Wir sind optimistisch, dass das klappt", so Reutershahn.

+++ Nagelsmann freut sich auf Atmosphäre +++

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann blickt dem Duell am Freitag bei Eintracht Frankfurt mit Vorfreude entgegen. "Wir haben uns das erarbeitet, dass es ein Spitzenspiel ist. Das wird eine tolle Atmosphäre mit Flutlicht und einem vollen Stadion. Wir würden gerne gewinnen, damit wir nicht mehr punktgleich sind", sagte der Coach vor dem Spiel der beiden Überraschungsmannschaften der Saison. Verzichten muss Nagelsmann weiter auf Mittelfeldspieler Kerem Demirbay, der mit muskulären Problemen zu kämpfen hat. Zudem seien ein, zwei weitere Spieler angeschlagen, wie der Trainer erklärte.

+++ Eintracht will bei Sponsor-Suche profitieren +++

Der aktuelle Höhenflug der Frankfurter Eintracht soll sich auch in den Verhandlungen mit einem neuen Hauptsponsor niederschlagen. "Wir arbeiten daran, von der besseren sportlichen Situation wirtschaftlich zu profitieren", sagte Vorstand Axel Hellmann der Sport Bild. Der derzeitige Haupt- und Trikotsponsor Krombacher engagiert sich ab der kommenden Saison nur noch als Premiumpartner. Der künftige Hauptgeldgeber soll mehr als die aktuellen sechs Millionen Euro zahlen.

+++ Schwegler zollt Eintracht Respekt +++

Vor dem Wiedersehen mit seinem Ex-Club hat der frühere Eintracht-Kapitän Pirmin Schwegler den Frankfurtern Respekt gezollt. Es sei kein Zufall und habe auch nichts mit Glück zu tun, dass die Hessen so weit oben stünden, wird der Schweizer in Diensten der TSG Hoffenheim in der FNP zitiert. Für das direkte Aufeinandertreffen am Freitag erwartet Schwegler nicht zuletzt wegen der Akribie der Trainer eine Partie auf taktisch hohem Niveau. "Beide stellen ihre Mannschaften auf den Gegner immer gut ein", lobte der 29-Jährige. Ob er selbst nach langer Verletzungspause erstmals wieder in den Kader zurückkehren wird, ist noch offen. "Ich wäre natürlich gerne dabei", so Schwegler.   

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+++ Berndroth: War keine Überzeugungsarbeit nötig +++

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Darmstadts Interimstrainer Ramon Berndroth musste nicht lange überlegen, bevor er seine neue Aufgabe annahm. "Da war keine Überzeugungsarbeit nötig", sagte der 64-Jährige am Dienstag. "Ich bin ja schon öfters für Sonderaufgaben verwendet worden." Bei seiner ersten Trainingseinheit präsentierte sich die Mannschaft lautstark und gut gelaunt. "Wir müssen irgendwie probieren, ein neues Wir-Gefühl zu schaffen und das geht nur über Begeisterung", so Berndroth.

+++ Fritsch legt Ben-Hatira Projektwechsel ans Herz +++

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Der SV Darmstadt 98 hat Mittelfeldspieler Änis Ben-Hatira ein Ende seines Engagements für die hochumstrittene islamistische Organisation "Ansaar International" ans Herz gelegt. "Wir hätten nichts dagegen, wenn der Spieler sich ein anderes Sozialprojekt aussuchen würde", sagte Präsident Rüdiger Fritsch. Der Verfassungsschutz beobachtet den als salafistisch eingestuften Hilfsverein. Ben-Hatira hatte sein Engagement bestätigt, eine Verbindung zum islamistischen Extremismus aber entschieden zurückgewiesen. Fritsch stellte nochmals klar, dass der SV98 nichts mit extremistischen Thesen zu tun habe. Zu den Aktivitäten eines Spielers außerhalb des Arbeitsverhältnisses habe der Club rechtlich keine Möglichkeiten, so der Lilien-Chef.

+++ Berndroth bleibt nur Zwischenlösung +++

Eine Beförderung von Interimstrainer Ramon Berndroth zum neuen Chefcoach beim SV Darmstadt 98 ist keine Option. "Das gehen wir definitiv nicht ergebnisoffen an", sagte Präsident Rüdiger Fritsch. Eine Weiterverpflichtung des bisherigen Leiters der Darmstädter Jugendakademie sei definitiv nicht der Plan. Am Samstag beim SC Freiburg wird Trainer-Routinier Berndroth erstmals auf der Lilien-Bank sitzen. "Wir trauen ihm das zu", betonte Fritsch und hob dabei die große Erfahrung  des 64-Jährigen hervor. "Ramon Berndroth ist ein Fußballverrückter, der Fußball lebt."

+++ Konkurrenzkampf pusht Hrgota +++

Eintracht-Angreifer Branimir Hrgota sieht den Konkurrenzkampf in der Frankfurter Offensive positiv. "Keiner hat einen richtigen Stammplatz, deshalb müssen wir in jedem Spiel immer alles geben", sagte der 23-Jährige zum Dreikampf mit Alexander Meier und Haris Seferovic, "jeder pusht den anderen." Sein erstes Saisontor am Sonntag in Augsburg habe ihm zusätzliches Selbstvertrauen gegeben, zeigte sich der Schwede mit bosnischen Wurzeln überzeugt. Nun will er am Freitag im Heimspiel gegen Hoffenheim nachlegen, die Chancen gegen die ungeschlagenen Kraichgauer sieht er nicht schlecht: "Wir mögen die Mannschaften, die auch den Ball haben wollen."

+++ Lilien wollen sich bei Trainersuche Zeit lassen +++

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Beim sportlich angeschlagenen SV Darmstadt 98 will man bei der Suche nach einem neuen Trainer und einem Sportdirektor nichts überstürzen. "Wir haben nullkommanull Kontakt zu niemandem bis dato. Wir werden uns genügend Zeit geben", sagte Präsident Rüdiger Fritsch und verwies damit alle Spekulationen ins Reich der Fabeln. Am Montag hatte sich der Tabellendrittletzte von Trainer Norbert Fach und Sportdirektor Holger Fach getrennt. Ramon Berndroth, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, fungiert als Interimstrainer.

+++ Fritsch begründet nochmals Trainerbeurlaubung +++

Lilien-Präsident Rüdiger Frisch hat die Gründe für die Trennung von Cheftrainer Norbert Meier noch einmal dargelegt. "Fußball ist Ergebnissport. Die Tabelle lügt nicht", sagte Fritsch auf einer Pressekonferenz des akut abstiegsbedrohten SV Darmstadt 98. Es sei nicht alltäglich für Darmstadt und entspreche nicht der selbst auferlegten Kultur, einen Trainerwechsel vorzunehmen, erklärte der Club-Boss weiter. Nach einem längeren Gespräch mit dem Trainerteam sei man allerdings zum Ergebnis gekommen, dass eine Trennung besser sein könnte. "Fakt ist, dass das ganze Gebilde Darmstadt 98 nicht zufrieden dasteht." Zum Schluss müssten die kleinen Dinge zusammenpassen, deutete Fritsch zumindest atmosphärische Störung zwischen Mannschaft und dem geschassten Meier an.

+++ Rüffel für Rebic, Lob für Barkok +++

Eintracht-Trainer Niko Kovac hat das schwache Defensivverhalten von Angreifer Ante Rebic kritisiert. "Er muss das lernen", forderte der Coach, "wenn er das nicht tut, stimmt das Gleichgewicht in der Mannschaft nicht. Und dann kann ich ihn nicht bringen." Die Leihgabe des AC Florenz, die immer wieder mit Krankheiten und Verletzungen zu kämpfen hat, kommt in Frankfurt derzeit nicht über die Reservistenrolle hinaus. Wie es gehen kann, beweise aktuell Nachwuchstalent Aymen Barkok, lobte Kovac und machte dem 18-Jährigen sogar Hoffnungen auf die Startelf: „Er ist ein richtiger Fummler und macht auch mal etwas Überraschendes."

+++ Eintracht-Trainingslager auf der Kippe +++

Das Wintertrainingslager der Frankfurter Eintracht in Abu Dhabi droht zu scheitern. Wegen offenbar anhaltender Probleme beim Erhalt einer Einreisegenehmigung für den israelischen Außenverteidiger Taleb Tawatha erwägen die Hessen laut FNP eine Absage des Trips. Der Wüstenstaat hatte schon in der Vergangenheit Israelis die Einreise verweigert. Eine von der Eintracht geforderte schriftliche Zusage für Tawatha habe es bislang nicht gegeben, so die Zeitung. Vorstand Axel Hellmann bemühe sich bereits um ein Ausweichquartier in Südspanien.

+++ Eintracht überzeugt mit Stadion-Konzept +++

Bei der Präsentation der Pläne für eine neue Clubzentrale hat die Frankfurter Eintracht Pluspunkte bei der Stadt sammeln können. Im Sportausschuss stellte der Bundesligist sein Konzept für einen Sportpark auf dem Stadiongelände vor. Auf 17.392 Quadratmetern will die Eintracht demnach bis 2019 rund 30 Millionen Euro für die Verbesserung der Profi- und Nachwuchsbedingungen sowie eine Förderung von Freizeitangeboten investieren. Eine gemeinsame Nutzung der Fläche mit einer ebenfalls geplanten Tennis-Akademie sehen die Club-Verantwortlichen aus Platzgründen kritisch. Die Stadt signalisierte der Eintracht ein Entgegenkommen. Noch im Dezember soll eine Entscheidung fallen.

+++ Bruchhagen beim HSV gehandelt +++

Der langjährige Eintracht-Vorstandschef Heribert Bruchhagen steht laut einem Bericht der Bild-Zeitung im Fokus des Hamburger SV. Beim kriselnden Bundesliga-Dino könnte der 68-Jährige den in der Kritik stehenden Clubboss Dietmar Beiersdorfer ablösen, beruft sich das Blatt auf entsprechende Pläne des HSV-Aufsichtsrats. Bruchhagen war bereits zwischen 1992 und 1995 als Manager bei den Hanseaten tätig. In Frankfurt schied Bruchhagen im Sommer nach 13 Jahren an der Vereinsspitze aus und arbeitet mittlerweile als TV-Experte.

MELDUNGEN VOM MONTAG, 5. DEZEMBER

+++ Hübner freut sich bereits auf Topspiel +++

Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner fiebert bereits dem Verfolgerduell am Freitagabend (20.30 Uhr) gegen die TSG Hoffenheim entgegen. "Hoffenheim hat noch kein Spiel verloren. Wir haben eine makellose Heimbilanz", sagte Hübner am Montagabend im hr-heimspiel! Außerdem gehe es noch gegen seinen Sohn, ergänzte der 55-Jährige mit Blick auf seinen Filius Benjamin Hübner, der mit den Kraichgauern Tabellenvierter ist vor den punktgleichen Frankfurtern. Ein Sieg der Hessen würde die Europacup-Träume weiter anheizen. Sportdirektor Hübner hätte nichts dagegen: "Wer nicht träumt, hat keine Ziele."

+++ Kraaz lobt Zusammenarbeit mit Kovac +++

Die Zusammenarbeit zwischen der Profi- und der Jugendabteilung von Eintracht Frankfurt hat sich in der Ära von Cheftrainer Niko Kovac deutlich verbessert. Wie Armin Kraaz, der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, im hr-heimspiel! am Montagabend bestätigte, funktioniert die Kommunikation unter der Federführung von Kovac, Sportvorstand Fredi Bobic und Sportdirektor Bruno Hübner auf allen Ebenen hervorragend. "Wir sind besser verzahnt als das lange Zeit der Fall war", sagte Kraaz, der die ersten Schritte in der Bundesliga von Shootingstar Aymen Barkok mit großer Freude verfolgt. "Seit diesem Sommer klappt das wirklich toll."

+++ Kovac fordert Videobeweis +++

Eintracht-Coach Niko Kovac hat die zu kleinliche Regelauslegung der Bundesliga-Schiedsrichter kritisiert und gleichzeitig den Einsatz von helfender Technik gefordert. Dem ehemaligen defensiven Mittelfeldspieler gefällt es nicht, dass derzeit beinahe jede Körperberührung als Foul gewertet wird. "Fußball ist ein Kontaktsport. Wenn das so weiter geht, spielen wir bald körperlos", sagte er am Montag. Angesprochen auf strittige Elfmeterentscheidungen oder Schwalben schlug Kovac erneut den Videobeweis vor. "Wir haben die Technik. Warum nutzen wir sie nicht?"

+++ Rebic muss mehr zeigen +++

Eintracht-Trainer Niko Kovac ist nicht zufrieden mit seinem Landsmann Ante Rebic. Der kroatische Offensivmann, der beim 1:1-Unentschieden gegen den FC Augsburg 90 Minuten lang auf der Bank gesessen hatte, sei für umkämpfte Spiele derzeit keine Option, so Kovac. "Er muss lernen, nach hinten zu arbeiten. Wenn er das nicht tut, stimmt das Gleichgewicht in der Mannschaft nicht. Und dann kann er nicht spielen", sagte der Eintracht-Coach. Rebic müsse von sich aus bereit sein, mehr zu tun. "Wenn er das nicht schafft, wird er es nicht nur hier schwer haben."

+++ Berndroth übernimmt bis zur Winterpause +++

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zum Video Fritsch: "Keine Lösung in der Schublade"

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Der SV Darmstadt 98 wird in den verbleibenden drei Bundesliga-Spielen bis zur Winterpause von Interimstrainer Ramon Berndroth betreut. Das bestätigte Lilien-Präsident Rüdiger Fritsch in einer ersten Stellungnahme nach der Entlassung von Trainer Norbert Meier und dem sportlichen Leiter Holger Fach. "Berndroth ist ein erfahrener Mann", sagte Fritsch, der erst zur Rückrunde einen neuen Coach präsentieren will. "Wir werden uns diese Zeit nehmen und sie nutzen, um die bestmögliche Wahl zu treffen."

+++ Lilien trennen sich von Meier und Fach +++

Darmstadt 98 hat sich einen Tag nach der Niederlage gegen den Hamburger SV (0:2) und dem Absturz auf Relegationsrang 16 von Trainer Norbert Meier und Sportdirektor Holger Fach getrennt. Interimsweise übernimmt Ramon Berndroth, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, die Mannschaft. Das gab der Verein am Montagnachmittag bekannt. "Wir sind nach dem gestrigen Spiel und der anschließenden Analyse zu der Auffassung gekommen, dass wir neue Impulse brauchen, um dem Negativtrend entgegenwirken zu können", sagte Präsident Rüdiger Fritsch:

+++ Fritsch: "Kein neuer Sachstand" +++

Im Umfeld des SV Darmstadt 98 gehen die Spekulationen über eine baldige Entlassung von Trainer Norbert Meier weiter. "Es gibt keinen neuen Sachstand, es wird weiter analysiert", ließ Präsident Rüdiger Fritsch am Montag den wartenden Journalisten ausrichten, nachdem sich die Profis die 0:2-Niederlage gegen Hamburg aus den Beinen geradelt oder gelaufen hatten. Die Partie war am Sonntag unter Pfiffen und "Meier raus"-Sprechchören vieler Fans zu Ende gegangen.

+++ Kraaz im heimspiel! +++

Die Gemütslagen der hessischen Bundesligisten könnten unterschiedlicher kaum sein: Während Eintracht Frankfurt zuletzt sieben Ligaspiele in Folge ungeschlagen bleiben konnte, rutscht Darmstadt 98 nach der Niederlage am Sonntag gegen Hamburg immer tiefer in den Abstiegskampf. Was ist für beide Mannschaften bis zur Winterpause noch drin? Um diese Frage geht es am Montagabend im heimspiel! im hr-fernsehen. Zu den Studiogästen gehört unter anderem Armin Kraaz, der Leiter des Eintracht-Nachwuchsleistungszentrums. Mit ihm spricht Moderator Tobias Kämmerer ab 22.45 Uhr auch über Eigengewächse wie Aymen Barkok.

+++ Das Eintracht-Spiel in fünf Punkten +++

Neue Freundschaften, neue Frisuren, neue Bankgäste - beim Punktgewinn der Frankfurter Eintracht in Augsburg am Sonntagabend hat es aus hessischer Sicht einige Premieren gegeben. Wir haben die Partie in den fünf wichtigsten Punkten zusammengefasst.

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