Frank Schulz stemmt im Mai 1988 den DFB-Pokal in die Höhe.
Frank Schulz stemmt im Mai 1988 den DFB-Pokal in die Höhe. Bild © Imago

+++ Pokalheld Schulz glaubt an die Eintracht +++ Staatsanwaltschaft wegen Banner informiert +++ Vallejo zurück nach Spanien +++ Große Personalsorgen bei Gladbach +++ Keine Zweifel an Hrgota +++ Kovac will Geschichte schreiben +++

+++ Pokalheld Schulz glaubt an die Eintracht +++

Videobeitrag

Video

zum Video Schulz: "Favoritenrolle nach Gladbach geschoben"

Ende des Videobeitrags

Mit der Eintracht holte Frank Schulz im Jahr 1988 den DFB-Pokal zum vierten und bis dato letzten Mal nach Frankfurt, nun hofft der Ex-Profi auf eine Wiederholung des Coups. Vor dem Auswärtsspiel in Mönchengladbach habe die Eintracht einen entscheidenden Vorteil auf ihrer Seite, glaubt der ehemalige Mittelfeldspieler: "Sie haben die Favoritenrolle abgegeben, da ist es immer einfacher – als Außenseiter kann man nicht so viel verlieren", sagte Schulz im hr-heimspiel! am Montagabend. Außerdem sei durch den 3:1-Erfolg in der Liga gegen Augsburg das Selbstvertrauen zurückgekehrt. "Der Sieg kam genau zur rechten Zeit. Die Frankfurter können jetzt ganz locker nach Gladbach fahren."

Weitere Informationen

Spiel im Social Radio

Auf hessenschau.de können Sie das DFB-Pokalspiel zwischen M'gladbach und Frankfurt am Dienstag (20.45 Uhr) im Social Radio erleben. Dabei hören Sie die Vollreportage der Begegnung von hr-iNFO, können mitdiskutieren und sehen ausgewählte Social-Media-Beiträge.

Ende der weiteren Informationen

+++ Staatsanwaltschaft wegen Banner informiert +++

Wegen des Hassplakats einiger Eintracht-Fans hat die Frankfurter Polizei der Staatsanwaltschaft den Sachverhalt zur rechtlichen Überprüfung vorgelegt. Dies bestätigte am Montag ein Polizeisprecher. "Hier werden sich gegebenenfalls strafrechtliche Ermittlungen anschließen", sagte er.

+++ Vallejo zurück nach Spanien +++

Der verletzte Eintracht-Verteidiger Jesús Vallejo ist zwei Monate vor Ende seines Leihvertrags in Frankfurt in seine spanische Heimat zurückgekehrt. "Er wurde zurückzitiert von Real Madrid", gab Trainer Niko Kovac bekannt. Wie die Sportzeitung AS berichtet, saß der 20-Jährige bereits am Sonntagabend beim "Clásico" gegen Barcelona auf der Tribüne des Bernabéu-Stadions und wird in den kommenden Wochen auf dem Real-Vereinsgelände zur Reha untergebracht. Vallejo hatte sich in der Vorwoche im Eintracht-Training eine Muskelblessur im Oberschenkel zugezogen und fällt vermutlich bis Saisonende aus. Laut AS planen die Königlichen in der neuen Saison fest mit dem Abwehrmann.

+++ Große Personalsorgen bei Gladbach +++

Borussia Mönchengladbach muss im Halbfinale des DFB-Pokals am Dienstag gegen Eintracht Frankfurt auf gleich acht Spieler verzichten. Wie der Verein bekannt gab, fehlt neben Christoph Kramer (Innenbandteilriss), Raffael (Innenbanddehnung), Thorgan Hazard (Knieproblem), Tony Jantschke (Muskelfaserriss im Oberschenkel), Fabian Johnson (Muskelfaserriss), Marvin Schulz (Aufbautraining) und Mamadou Doucouré (Muskelverletzung im Oberschenkel) nun auch noch Stürmer Josip Drmic wegen einer Knieverletzung.

+++ Keine Zweifel an Hrgota +++

Glücklos-Stürmer Branimir Hrgota genießt trotz Torflaute weiterhin das Vertrauen von Eintracht-Trainer Niko Kovac. "Wir zweifeln nicht an ihm", sagte der Frankfurter Coach über den wegen seiner Abschlussschwäche in der Kritik stehenden Schweden. "Er ist ein junger Spieler mit 24 Jahren und wird seine Entwicklung nehmen. Dafür geben wir ihm alle Zeit", bekräftigte der Coach. Hrgota, dem vier Tore in 24 Liga-Spielen gelangen, ließ zuletzt beste Gelegenheiten ungenutzt. "Wenn er in der nächsten Saison die Hälfte seiner ausgelassenen Chancen reinmacht, dann reden wir über eine zweistellige Trefferzahl", meinte Kovac zuversichtlich.

+++ Kovac will Geschichte schreiben +++

Trainer Niko Kovac misst dem Pokal-Halbfinale der Frankfurter Eintracht am Dienstag (20.45 Uhr) bei Borussia Mönchengladbach eine historische Dimension bei. "Wir können etwas Einzigartiges erreichen, die Spieler können Geschichte schreiben", sagte der Coach. Die Chancen auf den ersten Finaleinzug seit 2006 sieht der 45-Jährige nicht schlecht. "Von vier Halbzeiten gegen Gladbach in dieser Saison waren wir in dreien die bessere Mannschaft", meinte Kovac, dem bis auf die Langzeitverletzten Jesús Vallejo, Alexander Meier und Makoto Hasebe alle Spieler zur Verfügung stehen. "Wir können mehr gewinnen als verlieren", so der Trainer.

+++ DFB ermittelt wegen Fan-Plakat +++

Eintracht Frankfurt droht wegen eines Hetzplakats seiner Fans eine Strafe des DFB. Der Kontrollausschuss leitete am Montag ein Ermittlungsverfahren ein, die Hessen müssen zeitnah eine schriftliche Stellungnahme abgeben. Im Anschluss wird über einen möglichen Strafantrag entschieden. Das Banner ("Für jedes Stadionverbot...Bulle Tod") war während des 3:1-Siegs gegen den FC Augsburg in der Fankurve aufgehängt worden - vermeintlich als Protest gegen zuletzt gegen Randalierer verhängte Stadionverbote. Eintracht-Vorstand Axel Hellmann entschuldigte sich bereits beim Frankfurter Polizeipräsidenten Gerhard Bereswill und kündigte interne Ermittlungen an.

+++ Ungewisse Zukunft bei Tarashaj +++

Bleibt er oder geht er? England-Leihgabe Shani Tarashaj steht bei der Frankfurter Eintracht vor einer ungewissen Zukunft. "Es ist alles offen", sagte der Schweizer, der vorerst bis Saisonende vom FC Everton an die Hessen gebunden ist. Wegen Verletzungen und Formtiefs kam der Offensivmann bislang auf zwölf Einsätze, stand dabei nur ein Mal in der Startelf und spielte nie über 90 Minuten. Seine wohl beste Leistung zeigte Tarashaj am Wochenende nach seiner Einwechselung gegen den FC Augsburg. "Ich bin endlich gesund und fit", meinte der 22-Jährige, der bei Everton einen Vertrag bis 2020 besitzt. Ob die Liverpooler mit ihm planen, ist fraglich.

+++ Eintracht entschuldigt sich bei Polizei +++

Eintracht-Vorstand Axel Hellmann hat sich beim Frankfurter Polizeipräsidenten Gerhard Bereswill für das Zeigen eines geschmacklosen Fan-Plakats entschuldigt. Während des jüngsten Heimspiels gegen Augsburg war ein Banner mit der Aufschrift "Für jedes Stadionverbot…Bulle Tod" enthüllt worden. "Das entspricht nicht unseren Werten und Normen", sagte Hellmann dem hr-sport. Bereswill habe die Entschuldigung angenommen und zugesichert, dass der Vorfall das gute Verhältnis zwischen Club und Polizei nicht belasten werde. Neben der strafrechtlichen Verfolgung will die Eintracht auch eigene Ermittlungen einleiten. Den Urhebern drohen Stadionverbote.

+++ Bobic sieht gute Pokal-Chancen +++

Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic sieht die Frankfurter vor dem Pokal-Halbfinale am Dienstag in Mönchengladbach in einer guten Ausgangslage. "Wir können alles raushauen, weil wir durch den feststehenden Klassenerhalt keine Lasten mit uns rumschleppen", sagte der 45-Jährige im Bild-Interview: "Die Gladbacher haben mehr Sorgen als wir." Zwar seien die Hessen auf dem Papier nur Außenseiter, in der Liga habe man gegen die Fohlen aber zwei Mal 0:0 gespielt und dabei jeweils nur eine Torchance zugelassen. "Dass wir kein angenehmer Gegner sind, wissen auch die Gladbacher", so Bobic. Entsprechend fahre man mit Freude und Gelassenheit an den Niederrhein.

MELDUNGEN VOM SONNTAG, 23. APRIL

+++ Frings gönnt Lilien eine Pause +++

Videobeitrag

Video

zum Video Gondorf: "Wollten den Fans ein Geschenk machen"

Ende des Videobeitrags

Beim SV Darmstadt 98 ist nach dem erneut aufgeschobenen Bundesliga-Abstieg die Erleichterung spürbar. Am Tag nach dem ersten Auswärtssieg der Saison beim HSV wurden die Lilien am heimischen Trainingsgelände von begeisterten Anhängern empfangen und mit "So-sehen-Sieger-aus"-Sprechchören gefeiert. "Das ist toll für die Fans", freute sich Jerome Gondorf, der mit den restlichen Stammspielern auslief. Zur Belohnung dürfen die Darmstädter Profis jetzt zwei Tage die Füße hochlegen, die Vorbereitung auf Freiburg beginnt am Mittwoch.

+++ Eintracht vor Fünf-Millionen-Spiel +++

Die Frankfurter Eintracht richtet nach dem erlösenden 3:1-Sieg gegen den FC Augsburg umgehend den Blick in Richtung Pokal-Halbfinale am Dienstag in Mönchengladbach. Neben dem sportlichen Anreiz des Endspiels von Berlin steht für das Team von Trainer Niko Kovac dabei auch finanziell einiges auf dem Spiel. "Der Einzug ins Finale wäre fünf Millionen Euro wert", bezifferte Vorstand Axel Hellmann den zu erwarteten Geldregen. Da in der TV-Tabelle noch einiges passieren kann, wäre diese Finanzspritze "ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung des Etats".

+++ Eintracht-Sieg in fünf Punkten +++

Auf Frust folgt Fabián folgt Feier: Die Frankfurter Eintracht beendet mit dem 3:1-Sieg gegen den FC Augsburg die Negativserie und ist plötzlich wieder obenauf. Die Analyse der Partie in fünf Punkten finden Sie hier.

MELDUNGEN VOM SAMSTAG, 22. APRIL

+++ Hellmann verurteilt Fan-Plakat +++

Ein während des Spiels gegen Augsburg enthülltes Banner erhitzt bei Eintracht Frankfurt die Gemüter. Vorstandsmitglied Axel Hellmann griff das Plakat mit der Aufschrift "Für jedes Stadionverbot…Bulle Tod" nach der Partie gegenüber Pressevertretern auf: "Bei aller Kritik, die man möglicherweise am Staatsapparat und an der Polizei haben kann: Das ist einfach nur abgrundtief beschämend. Das werden wir aufarbeiten, und das wird auch Konsequenzen nach sich ziehen", echauffierte sich Hellmann. Teile der Eintracht-Fans hatten den gesamten Spieltag unter das Motto "Ehre der Gruppe Stadionverbot" gestellt. Dazu hatte es auch zahlreiche Plakate im Stadion gegeben.

Banner im Eintracht-Fanblock: "Für jedes Stadionverbot... Bulle Tod!"
Eintracht-Fans schossen sich mit diesem Banner ein Eigentor. Bild © Imago

+++ Lilien im Genießer-Modus +++

Seitdem sie nichts mehr zu verlieren haben, gewinnen die Darmstädter Bundesliga-Fußballer plötzlich ihre Spiele. Warum eigentlich? "Alle haben uns doch schon abgeschrieben. Wir haben nichts mehr zu verlieren", sagte Kapitän Aytac Sulu nach dem 2:1-Erfolg in Hamburg lapidar. Und Fabian Holland ergänzte: "Wir wollen die Bundesliga einfach nur genießen."

+++ Frings lobt Lilien-Moral +++

Nach dem ersten Auswärtssieg in dieser Saison hat Lilien-Trainer Torsten Frings die Moral seines Teams gelobt. "Die Mannschaft beweist Woche für Woche einen überragenden Charakter. Das macht mich unheimlich stolz", sagte der Coach nach dem 2:1-Erfolg beim Hamburger SV. "Wir sind überglücklich, endlich auswärts gepunktet zu haben." Kapitän Aytac Sulu betonte zudem, dass bei den Lilien die Leichtigkeit zurück sei. "Wir genießen die Spiele, die wir in der Bundesliga noch haben. Wenn dann solche Spiele wie heute rauskommen, ist das schön."

+++ Eintracht: "Gute Stimmung zurück" +++

Die Erleichterung im Lager der Frankfurter Eintracht war nach dem ersten Sieg nach zuvor zehn sieglosen Spielen greifbar. "Das ist ein Sieg für die Fans und die ganze Eintracht. Das wird uns weiterhelfen, auch mit Blick auf Gladbach", sagte Torhüter Lukas Hradecky nach dem 3:1 gegen Augsburg. "Wir dürfen jetzt nicht entspannen, aber die gute Stimmung ist zurück. Wir haben endlich mal wieder Tore gemacht. Das ist eine Befreiung, wir haben unser Selbstvertrauen zurück", frohlockte Hradecky vor dem Pokal-Halbfinale in Mönchengladbach am Dienstag.

+++ Eintracht beendet Durststrecke +++

Die Frankfurter Eintracht hat das wichtige Spiel gegen den FC Augsburg am Samstag mit 3:1 (0:1) gewonnen und darf als Tabellen-Achter plötzlich wieder von Europa träumen. Das Team von Trainer Niko Kovac beendete damit eine Serie von zehn sieglosen Spielen in Folge und übersprang die ominöse 40-Punkte-Marke. Dabei hatte die Partie mit einem Schock begonnen: Die Gäste waren durch Jeffrey Gouweleeuw (9. Minute) in Führung gegangen und hatten die Eintracht sichtbar verunsichert. Marco Fabián avancierte mit einem Doppelpack in der Schlussphase (78. und 87.) zum Matchwinner, Ante Rebic machte in der Nachspielzeit alles klar.

+++ Lilien wahren Minimalchance +++

Der SV Darmstadt 98 hat am Samstag den Auswärtsfluch besiegt und den Abstieg in die 2. Bundesliga noch einmal vertagt. Die Mannschaft von Torsten Frings sammelte beim 2:1 (0:0)-Sieg beim Hamburger SV die ersten drei Auswärtspunkte in dieser Spielzeit und hat nach wie vor theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Der Abstand der Lilien auf den Relegationsplatz, den Augsburg innehat, beträgt vier Spieltage vor Schluss elf Punkte. Die Lilien-Tore erzielten Kapitän Aytac Sulu (51. Minute) und Felix Platte (53.). Fabian Holland unterlief ein Eigentor (90.+3).

+++ Frings setzt auf Schalke-Elf ++++

Darmstadt 98 tritt zum Auswärtsspiel beim Hamburger SV am Samstag (15.30 Uhr) mit der identischen Startelf wie beim Last-Minute-Erfolg gegen Schalke 04 in der vergangenen Woche an. Damit sitzen Sven Schipplock und Antonio Colak erst einmal nur auf der Bank. Im Angriff setzt Trainer Torsten Frings erneut auf Felix Platte.

So spielen die Lilien: Esser- Sirigu, Banggaard, Sulu, Holland - Altintop, Kamavuaka - Heller, Gondorf, Vrancic - Platte.

+++ Barkok in Eintracht-Startelf +++

Eintracht-Trainer Niko Kovac vertraut im Endspiel gegen den FC Augsburg am Samstag (15.30 Uhr) wieder einmal auf Youngster Aymen Barkok. Der 18-Jährige rückt für Marius Wolf in die Startelf und soll im Mittelfeld die Fäden ziehen. Auch Ante Rebic ist zurück. In der Abwehr darf erneut Anderson Ordonez ran, dieses Mal in einer Viererkette.

So spielt die Eintracht: Hradecky – Chandler, Ordonez, Abraham, Oczipka – Gacinovic, Mascarell – Rebic, Barkok, Fabián – Hrgota

+++ Wolf vor ungewisser Zukunft +++

Hannover-Leihgabe Marius Wolf weiß noch nicht, für welchen Verein er im nächsten Jahr auflaufen wird. Der Vertrag des 21-Jährigen mit Eintracht Frankfurt läuft am Ende der Saison aus, für einen weiteren Verbleib wäre eine Ablösesumme von rund einer Million Euro fällig. Ob die Eintracht diese zahlen wird? "Das weiß ich nicht", sagte Wolf, der sein Bundesliga-Debüt beim Auswärtsspiel in Köln (0:1) gefeiert hatte, der Frankfurter Rundschau. Derzeit sei noch nichts entschieden, die Verhandlungen auf die Zeit nach der Saison verschoben. "Gespräche wird es im Sommer geben."

+++ Eintracht und Lilien gegen Negativserien +++

Videobeitrag

Video

zum Video hr-Reporter: "Man kann den Klassenerhalt perfekt machen"

Ende des Videobeitrags

Die Frankfurter Eintracht und der SV Darmstadt 98 wollen den 30. Bundesliga-Spieltag nutzen, um endlich wieder positive Schlagzeilen zu produzieren. Während das Team von Trainer Niko Kovac im Heimspiel gegen den FC Augsburg (15.30 Uhr) die Sieglos-Serie von zehn Partien in Folge beenden und mit einem dreifachen Punktgewinn die magische 40-Punkte-Marke brechen will, kämpfen die Lilien gegen den Auswärtsfluch. Beim HSV soll endlich der erste Punkt in der Fremde her – bei einer Niederlage stünde der Abstieg fest.

Weitere Informationen

Angeberwissen zu #SGEFCA und #HSVD98

Alles Wissenwerte zu den beiden Partien der hessischen Bundesligisten erfahren Sie wie immer in unseren Angeberwissen. Im Faktencheck zur Eintracht geht es um Zahlen-Erotik, der Faktencheck der Lilien beschäftigt sich mit stechenden Jokern.

Ende der weiteren Informationen

MELDUNGEN VOM FREITAG, 21. APRIL

+++ Kovac zu BVB-Anschlag: "Gier ist eine Todsünde" +++

Audiobeitrag
Niko Kovac, Trainer Eintracht Frankfurt

Sie können das Audio zur privaten Nutzung hier herunterladen oder im Systemplayer öffnen.

Audio

zum Audio Kovac: "Gier ist eine Todsünde"

Ende des Audiobeitrags

Mit deutlichen Worten hat Eintracht-Trainer Niko Kovac auf die jüngsten Entwicklungen nach der Sprengstoff-Attacke auf den Dortmunder Mannschaftsbus reagiert. "Gier ist eine Todsünde", sagte Kovac, nachdem bekanntgeworden war, dass offenbar ein Einzeltäter mit der Attacke einen Sturz der BVB-Aktie herbeiführen und damit Geld an der Börse verdienen wollte. "Das ist unsere Gesellschaft: Immer höher, immer weiter, immer mehr – nicht gucken, wie es dem anderen geht. Darüber sollten wir uns alle Gedanken machen", schloss Kovac auf der Pressekonferenz des Clubs.

+++ Hrgota und Mascarell gegen Augsburg dabei +++

Die Personalsituation hat sich bei Eintracht Frankfurt vor dem Heimspiel gegen den FC Augsburg am Samstag (15.30 Uhr) ein wenig entspannt. Die zuletzt angeschlagenen Branimir Hrgota und Omar Mascarell stünden "hundertprozentig zur Verfügung", sagte Trainer Niko Kovac auf der Pressekonferenz. Mit einem Heimsieg will sich die Eintracht frühzeitig vom Abstiegskampf verabschieden. "Wenn wir das fix machen, kann man vielleicht neue Ziele ausgeben", sagte Kovac mit Blick auf das Europacup-Rennen. "Aber erst muss der erste Schritt gemacht werden. Wir müssen auf jeden Fall punkten."

+++ Hellmann verteidigt Ticket-Aufschlag +++

Eintracht-Vorstandsmitglied Axel Hellmann hat die deutliche Anhebung der Dauerkarten-Preise für die kommende Saison verteidigt. Der Verein habe die Gebühren zuvor vier Jahre nicht erhöht, sagte Hellmann der Bild-Zeitung. Vor allem bei den begehrten Stehplätzen habe die Eintracht ihren Fans in der Vergangenheit große Rabatte eingeräumt und sich "jetzt mehr am Gesamtbild der Bundesliga orientiert". Ein Mitglied muss in der kommenden Saison für seine Stehplatz-Dauerkarte 125 Euro bezahlen – ein Plus von rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

+++ Russ vor "Endspiel" gegen FCA +++

Videobeitrag

Video

zum Video Russ: "Es ist ein Endspiel"

Ende des Videobeitrags

Marco Russ hat das anstehende Heimspiel der Eintracht gegen den FC Augsburg mit Blick auf die Tabelle zum "Endspiel" ausgerufen. "Weil Augsburg nur sechs Punkte hinter uns ist", wie Russ dem hr-sport sagte. "Wenn sie gegen uns gewinnen, ziehen sie uns auch nochmal ein Stück unten rein." Andererseits könnten sich die Frankfurter mit einem Sieg ihrer Abstiegssorgen ein für alle Mal entledigen und nach höheren Aufgaben streben, so der Verteidiger. "Dann haben wir die 40 Punkte erreicht. Wir müssen uns voll auf die letzten Spiele fokussieren und schauen, was noch nach oben geht. Es ist noch alles möglich – nach oben und nach unten."

Das könnte Sie auch interessieren