Rüdiger Fritsch
Lilien-Boss Rüdiger Fritsch Bild © Imago

Neuer Trainer, neuer Co-Trainer, der Abstiegskampf und die Frage nach Neuzugängen: Rüdiger Fritsch, Präsident des SV Darmstadt 98, sieht sich derzeit mit zahlreichen Themen konfrontiert. Zu den wichtigsten äußerte er sich am Mittwoch im Trainingslager in Spanien.

Das sagt Rüdiger Fritsch über ...

... die ersten Tage unter Neu-Coach Torsten Frings:

"All das, was er angekündigt hat, setzt er auch genauso um. Die Authentizität stimmt mich bisher positiv. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind."

... das junge Trainer-Team aus Frings und Co Björn Müller:

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zum Video Fritsch: "Ein ganz tolles Zeichen"

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"Wenn wir der Meinung gewesen wären, dass es das Trainerteam in der Konstellation nicht hinkriegen würde, hätten wir es nicht engagiert. Wir haben volles Vertrauen und die Tage hier im Trainingslager bestätigen das. Man hat das Gefühl, als ob wir schon seit Monaten zusammen wären. Das ist ein ganz tolles Zeichen."

... das Verhältnis zwischen Mannschaft und Frings:

"Auch da ist überhaupt kein Fremdeln angesagt. Das ist von Anfang an ein unerwartet eingespieltes System. Nach der kurzen Zeit finde ich das äußerst positiv."

... potenzielle Neuzugänge:

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zum Video Fritsch: "Wir halten die Augen auf"

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"Wir halten die Augen auf. Aber wir werden nicht durch die Welt reisen und 13 Transfers tätigen, nur um irgendjemanden zu verpflichten. Winter-Transfers sind schwierig. Wenn wir etwas tun, wollen wir die Mannschaft qualitativ verbessern."

... die Stimmung im Abstiegskampf:

"Wir haben gesagt, dass wir sportlich 'auf null' stellen. Wir schauen von Spiel zu Spiel und nicht, auf welchem Tabellenplatz wir sind. Dass wir eine schwierige Ausgangsposition haben, ist klar. Die Erwartungshaltung kann ja nur sein, dass wir bei Darmstadt 98 in der Bundesliga immer einen schweren Stand haben. Den werden wir annehmen."

... die Bedeutung der nächsten Heimspiele gegen Gladbach und Köln:

"Bei unserem Punktestand ist jedes Spiel wichtig. Wir haben aber auch besprochen: Wenn die ersten Spiele nicht so funktionieren, dann ist das kein Weltuntergang. Wir brauchen einen langen Atem. In der Drittliga-Saison waren wir zur Winterzeit auch ziemlich weit abgeschlagen. Und dann hatten wir am Ende – mit einer ganz einfachen Denk- und Herangehensweise – den Klassenverbleib in der Hand. Es wird auch dieses Jahr die richtige Strategie sein, dass man nicht nach einem Spiel ein Fazit ziehen sollte. Am Ende wird abgerechnet."

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