Kaan Ayhan
Kaan Ayhan brennt auf seinen ersten Einsatz im Eintracht-Dress Bild © Rhode/Storch

Eintracht-Trainer Armin Veh muss einmal mehr umdenken. Weil Makoto Hasebe und David Abraham gegen den VfB Stuttgart gesperrt sind, muss der Coach eine neue Startelf zusammenbasteln. Drei Neuzugänge dürfen sich Chancen auf einen Platz im Team ausrechnen.

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Einer davon ist Kaan Ayhan. Der Innenverteidiger von Schalke 04, bis Saisonende im Dress der Eintracht, wittert seine Chance. Weil Makoto Hasebe und David Abraham im Spiel gegen den FC Augsburg jeweils die fünfte Gelbe Karte gesehen haben, sucht Eintracht-Trainer Armin Veh vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart am Samstag nach defensivem Ersatz. "Natürlich rechne ich mir Chancen aus", sagte Ayhan im Gespräch mit dem hr-sport. "Mein Ziel ist es, am besten über 90 Minuten zu spielen oder zumindest einen Einsatz zu bekommen und so lange wie möglich die Atmosphäre im Stadion auf dem Platz mitzubekommen." Sicher ist der Einsatz des talentierten Verteidigers nämlich nicht.

Beim Trainingsspiel am Mittwoch kam Szabolcs Huszti im defensiven Mittelfeld zum Einsatz. In dieser Variante, mit Huszti und Marc Stendera auf der Doppelsechs, könnte Marco Russ in die Innenverteidigung zurückrutschen. Für Russ spricht, dass er die Laufwege seiner Nebenleute schon besser kennt als der erst Anfang Januar verpflichtete Ayhan. "Die Automatismen sind noch nicht zu 100 Prozent drin", gab der 21-Jährige zu. "Aber mit jedem Training und jedem Tag hier in Frankfurt spielt sich einiges mehr ein."

Eintracht Viererkette
Bild © hessenschau.de

Altbewährtes oder Experimente?

Probleme mit den Automatismen haben auch die beiden neuesten Eintracht-Profis, Änis Ben-Hatira und Yanni Regäsel. Veh hat zwar angedeutet, dass er nur ungerne experimentieren würde; er wollte aber auch nicht ausschließen, dass einer der Neuzugänge zum Einsatz kommt. Regäsel wäre eine Option als Ersatz für Makoto Hasebe auf der Rechtsverteidiger-Position. Aleksandar Ignjovski oder Timothy Chandler hießen die altgedienten Alternativen. Und da Huszti wohl im defensiven Mittelfeld gebraucht wird, balgen sich Ben-Hatira und Haris Seferovic um die vakante linke Außenbahn.

"Noch ist alles offen", sagte Ayhan, der sich in den kommenden Übungseinheiten aufzudrängen versucht. Bereits am Mittwoch schob er Überstunden und war einer der letzten Profis auf dem Feld. "Seit meiner Vorstellung warte ich darauf, wieder auf dem Platz zu stehen und loszulegen." In den nächsten Tagen werde sich herauskristallisieren, ob es gegen Stuttgart endlich soweit ist.

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