Bruchhagen
Heribert Bruchhagen wurde auf der Jahreshauptversammlung zum lebenslangen Eintracht-Mitglied ernannt. Bild © Rhode/Storch

Eintracht Frankfurt stößt in neue Dimensionen vor. Erstmals wird der Bundesligist die Umsatzgrenze von 100 Mio Euro knacken, wie Heribert Bruchhagen auf der Mitgliederversammlung verkündete. Für den scheidenden Vorstandsboss gab's am Montagabend noch ein spezielles Geschenk.

Für Heribert Bruchhagen war es in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Eintracht Frankfurt Fußball AG der letzte Gang ans Rednerpult bei der Jahreshauptversammlung des Vereins. Und was der 67-Jährige in der Wolfgang-Steubing-Halle am Riederwald zu verkünden hatte, war ein beeindruckendes Zahlenwerk. Denn erstmals in der Vereinsgeschichte werden die Frankfurter die Umsatzgrenze von 100 Mio Euro knacken. Demnach rechnen die Hessen am Ende der laufenden Spielzeit mit einer Steigerung von 88 auf satte 103 Mio Euro. Zudem peilen die Frankfurter einen Gewinn von 3,2 Mio Euro nach Steuern an. Das Eigenkapital soll auf acht Mio Euro wachsen.

Auch Vereinspräsident Peter Fischer, der im vergangenen Jahr für eine weitere Amtszeit wiedergewählt worden war, hatte Erfreuliches zu berichten. So konnte die Eintracht ihre Mitgliederzahlen um 5.000 auf über 35.000 steigern. Dies entspricht einem Wachstum von 17 Prozent. Seit 2012 (15.000) wurde die Zahl der Mitglieder sogar mehr als verdoppelt. Obwohl Bruchhagen sein Amt am Saisonende nach über zwölf Jahren bekanntlich abgeben wird, bleibt er der Eintracht in jedem Fall verbunden. Denn Fischer ernannte den 67-Jährigen zum lebenslangen Eintracht-Mitglied.  

Vermögen steigt, Verbindlichkeiten bleiben

Teils positive Zahlen konnte Schatzmeister Thomas Förster für den Gesamtverein vermelden. Das Vermögen des Eintracht e.V. stieg auf knapp eine Mio Euro. Die Verbindlichkeiten belaufen sich trotz der um 600.000 Euro auf jährlich 2,7 Mio Euro erhöhten Zuwendung der Fußball AG allerdings weiterhin auf knapp 10,5 Mio Euro. In den nächsten Jahren will der Verein seine Schulden, die vorrangig durch den Bau des Leistungszentrums entstanden sind, sukzessive reduzieren.

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