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Zwei verunsicherte Mannschaften – aber kein Sieger: Die Frankfurter Eintracht und Schalke 04 teilen sich die Punkte und treten auf der Stelle. Marco Russ und Alex Meier haben den Sieg auf dem Kopf – scheitern aber am Aluminium oder einem Ex-Frankfurter.

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Die nächste Nullnummer: Die Frankfurter Eintracht hat sich am Sonntag gegen den FC Schalke 04 zum insgesamt sechsten Mal in dieser Saison zu einem torlosen Remis gequält. Rund eine Woche nach dem 0:0 gegen den Hamburger SV bekamen die rund 43.500 Zuschauer in der Frankfurter Arena erneut fußballerische Magerkost aufgetischt – und keine Treffer zu sehen. In der Tabelle belegen die Hessen weiterhin Rang 15, der Abstand auf den Relegationsplatz und Werder Bremen beträgt zwei Zähler. "Der Punkt ist vermeintlich zu wenig. Aber es ist wichtig, dass wir nicht verloren haben", sagte Trainer Armin Veh nach dem Spiel.

Die Knie wackeln auf beiden Seiten

Die Partie hatte zur ungewöhnlichen Anstoßzeit um 19.30 Uhr mit einem Feuerwerk beider Fangruppen begonnen, auf dem Platz selbst gab es zunächst aber nur sehr wenige erhellende Momente. Der Eintracht, die in einem 4-4-2-System mit zwei echten Stürmern agierte, war die Verunsicherung deutlich anzumerken. Die Schalker, die nach dem blamablen Aus in der Europa League ebenfalls nicht gerade vor Selbstvertrauen und Spielwitz strotzten, brachten allerdings auch nicht viel mehr auf den Rasen.

Und so schafften es in der ersten Hälfte genau drei Chancen in die Highlight-Zusammenfassung: Die erste vergab der Schalker Klaas-Jan Huntelaar (3. Minute), die anderen beiden ließ Marco Russ ungenutzt. Der 30-Jährige köpfte zunächst eine Freistoß-Flanke von Szabolcs Huszti ans Lattenkreuz (24.), ehe er nach einer Ecke erneut mit dem Kopf zur Stelle war, aber deutlich daneben zielte (41.). Spielerisch kam von der Eintracht – trotz des Startelf-Comebacks von Haris Seferovic – so gut wie nichts.

Zambrano muss verletzt raus - Kittel feiert Comeback

An diesem Bild änderte sich auch nach der Pause erst einmal nichts. Trainer Veh zog Marc Stendera zwar auf die Spielmacher-Position und versuchte so, für etwas mehr Kreativität zu sorgen. Alleine: Es half nichts. Die Schalker konzentrierten sich darauf, ohne Gegentor zu bleiben. Die Eintracht schaffte es viel zu selten, die königsblaue Defensive entscheidend unter Druck zu setzen und sich Chancen zu erarbeiten. Die bis dato beste Möglichkeit vergab Alex Meier, der nach einer punktgenauen Hereingabe von Sturmpartner Seferovic aus knapp fünf Metern am Ex-Frankfurter Ralf Fährmann scheiterte (61.).

Nach 71 Minuten musste dann Abwehrchef Carlos Zambrano mit einer Oberschenkel-Verletzung vom Platz. Der für ihn eingewechselte Yanni Regäsel erzwang mit einer seiner ersten Aktionen einen Eckball, der zum letzten ernsthaften Frankfurter Torschuss führen sollte: Da Seferovic den Ball aber in Richtung Stehkurve drosch und die Schalker Joker Leroy Sané, Max Meyer und Franco di Santo zwar für Belebung, aber ebenfalls nicht für einen Treffer sorgten, blieb es beim leistungsgerechten 0:0. Die Eintracht, bei der Sonny Kittel kurz vor Schlusspfiff sein Comeback auf dem Platz feierte, wartet damit seit mittlerweile fünf Bundesliga-Spielen auf einen Sieg.

Weitere Informationen

Eintracht Frankfurt - Schalke 04 0:0

Frankfurt: Hradecky - Hasebe, Zambrano (71. Regäsel), Abraham, Oczipka - Russ, Stendera (88. Medojevic) - Huszti (87. Kittel), Fabian, Seferovic - Meier    

Schalke: Fährmann - Riether, Matip, Neustädter, Kolasinac - Geis, Höjbjerg - Caicara (62. Meyer), Belhanda (67. Sane), Aogo - Huntelaar (75. di Santo)  
                              
Tore: Fehlanzeige
Gelbe Karten: Hasebe / Aogo, Meyer 

Schiedsrichter: Brych (München)
Zuschauer: 43.500

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63 Kommentare

  • Mehr als armselig

    Armselig, die Aussagen Bruchhagens nach dem Spiel gegen Schalke, armselig der Auftritt unserer Eintracht, und Veh nur armselig.

    Interessant ist eine früherer Aussage von ihm, dass er weiß wie es nicht geht, aber das war es dann schon.

    Alle schauen sich die furchtbaren Auftritte an, keiner reagiert. Wenn ich sehe, dass sich die Mannschaft in den beiden letzten Heimspielen nur 2 Torchancen aus dem Spiel erarbeitet und keineTore keine erzielt, müssen die Alarmglocken mehr als schrillen.

    Und die beiden letzten Gegner waren unteres Niveau.

    Nach dem Ausscheiden gegen Aue im Pokal hätte man Veh anzählen müssen oder
    gleich entlassen. Das war null Leistung wie so viele in dieser Saison.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber mit diesem Betreuer Veh geht es schnurstracks in die 2. Liga.

    Mir ist noch aufgefallen, dass man bei Hoffenheim schon nach zwei Trainings-einheiten die Handschrift des neuen Trainers erkennen konnte.

  • Ärgerlich, die Gunst der Stunde bei einem noch schwächeren Gegner nicht genutzt zu haben . Es hilft nicht den fehlenden 2 Punkten hinterher zu trauern. Jetzt gilt es "die Köpfe freimachen", alle Kräfte bündeln und Selbstbewusstsein zeigen. Mit entsprechender Einstellung - psychisch und physisch- sollte u.U.in Berlin etwas zu holen sein, denn so "übermächtig" scheint die Hertha momentan nicht zu sein.
    Ich bin trotz der prekären Lage zuversichtlich, dass die SGE die Wende und den Klassenerhalt schafft. Ein radikaler Schnitt sowohl bei den Verantwortlichen als auch bei den Aktiven ist dann unabdingbar.

  • Also Leute,dazu muß ich mich äußern.Da schreibt hier ein gewisser "Bocki1404" in seinem Kommentar hier über Forumsteilnehmer die nicht seine Meinung teilen von, ich zitiere:"A.... sperrangelweit offen" und "Gott lass Hirn regnen".Unglaublich!Nur mal so zur Info "Bocki1404",wenn man schon solche Unverschämtheiten verfasst,dann sollte man sich vergewissern,daß man seine geistigen Ergüsse auch richtig schreiben kann,gerade dann,wenn man fordert,daß es doch bitte Hirn regnen möge.Oder wenn man von "AV endgültig verkrault"(vergrault,wär's gewesen!)schreibt.Peinlich,was?Ich bin wirklich dankbar,für jeden konstruktiven Beitrag der die Runde hier belebt,aber so ein Niveau.....

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