Johannes Flum auf Krücken
Johannes Flum auf Krücken Ende Januar beim Stadionbesuch der Eintracht gegen Wolfsburg. Bild © Rhode/Storch

Nach dem Bruch seiner Kniescheibe befindet sich Johannes Flum auf dem langen Weg zurück in die Bundesliga. Geht es nach dem Mittelfeldspieler der Eintracht, sollen schon zum Ende der Saison nur noch ein paar unschöne Narben an die Horrorverletzung erinnern.

Zum Glück muss sich Johannes Flum darüber keine Sorgen machen: "Ich bin schon verheiratet und nicht mehr auf der Suche", beruhigt er im Gespräch mit dem hr. Kein Grund also die Narben zu verstecken, die den 28-Jährigen seit seinem Bruch der Kniescheibe begleiten. Weil weder er noch seine Frau Probleme mit den Spuren des verhängnisvollen Trainingszweikampfs mit Slobodan Medojevic haben, könne er auch damit leben, "dass es nicht so schön ist".

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Einen Beitrag über Johannes Flum und seine Arbeit in der Reha sehen Sie am Montag ab 18 Uhr in der hr-Sendung Maintower.

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Mit "nicht so schön" wäre der Vorfall Anfang Dezember noch ziemlich verharmlost. "Die Kniescheibe ist weg", sagte damals ein geschockter Trainer Armin Veh, nachdem Flum mit dem Helikopter vom Trainingsplatz der Eintracht abtransportiert worden war. Befürchtungen um ein vorzeitiges Karriereende konnten mit der Operation in der Frankfurter BG Unfallklinik aber zerstreut werden. Derzeit schuftet Flum in der Reha für sein Comeback auf dem Fußballplatz.

Langsam, aber stetig

"Ich schaue, dass ich jeden Tag Fortschritte mache. Mein Knie wird immer belastbarer, ich kann immer mehr machen. Es ist aber trotzdem zäh, weil ich weiß, dass ich noch einen langen Weg vor mir habe", sagt Mittelfeldspieler Flum, der die Beweglichkeit des linken Knies wiederherstellen und den Muskelapparat aufbauen muss.

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Flum soll verlängern

Der Vertrag von Johannes Flum bei Eintracht Frankfurt läuft im Sommer aus. Der Bundesligist kündigte bereits an, zeitnah verlängern zu wollen. Man werde Flum "nicht im Stich lassen", sagte Vorstandschef Heribert Bruchhagen.

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Prognosen für seine Rückkehr will er eigentlich nicht abgeben, einen Wunsch für die laufende Bundesliga-Runde hat er dennoch: "Es wäre schön, wenn ich am Ende der Saison noch einmal mit den Jungs trainieren könnte. Und wenn mich der Trainer dann noch einmal mit in den Kader nimmt, wäre das super."

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