Lukas Hradecky ballt die Fäuste.
Lukas Hradecky Bild © Imago

Sympathieträger und Saunaliebhaber: Torwart Lukas Hradecky ist der starke Rückhalt der sportlich gebeutelten Frankfurter Eintracht. Bereits nach einem halben Jahr fühlt er sich mit den Hessen verbunden - was sich auch in seinem Vertrag niederschlägt.

In einer Sauna fühlen sich Finnen von Natur aus wohl. Dass sie dort zudem offen und ehrlich reden, hat Eintracht Frankfurts Torwart Lukas Hradecky am Montagabend im hr-heimspiel! bewiesen. "Ich bin ein Eintracht-Mann", sagte er in einer im Studio aufgebauten Sauna. "Ich habe auch einen Vertrag für die zweite Liga. Aber hoffentlich spielen wir auch nächste Saison in der ersten Liga." Die Situation der sportlich angeschlagenen Eintracht, sie setzt dem sonst gut gelaunten Hradecky ordentlich zu.

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Insbesondere die jüngsten Pleiten gegen Stuttgart (2:4) und am vergangenen Wochenende in Köln (1:3) machen ihm zu schaffen. "Nach den zwei Niederlagen habe ich schlechter geschlafen", sagte der 26-Jährige, der vor sechs Monaten vom dänischen Club Bröndby IF zu den Hessen gewechselt war. Seitdem hat er seinem Team mit zahlreichen Paraden den einen oder anderen Punkt gerettet - und höhere Niederlagen verhindert. Von bislang 1.890 möglichen Bundesliga-Minuten stand Hradecky 1.890 auf dem Platz. Ähnlich wie Kapitän Alex Meier ist er Publikumsliebling und Wortführer zugleich.

Richtungsweisende Partie gegen den HSV

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"Für mich ist es eine Konzentrationsfrage", antwortete der Keeper auf die Frage, warum die Eintracht oftmals nur eine Halbzeit lang mit dem Gegner mithalten könne. "In der Bundesliga reicht es nicht, nur 45 Minuten gut zu spielen. Damit kann man keine Ergebnisse holen." Am kommenden Freitag, in der richtungsweisenden Partie gegen den Tabellenelften Hamburger SV, wollen Hradecky und die anderen Frankfurter den Negativtrend stoppen.

"Es ist ein wichtiges Spiel. Alle wissen, dass wir in einer nicht einfachen Situation stecken", sagte er. "Wir können da nur zusammen raus kommen." Mit dem Wort "zusammen" meint Hradecky alle in der Eintracht-Familie - auch die Fans, bei denen die Angst vor einem erneuten Abstieg in den vergangenen Wochen angewachsen ist. "Wir brauchen ein volles Stadion."

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