Armin Veh hält seine Hand vor eine Kamera-Linse.
Bleibt Armin Veh Eintracht-Trainer? Bild © Imago

Die Fans fordern seinen Rücktritt, die Führungsspitze hält sich mit Bekenntnissen zurück: Die Zukunft von Armin Veh als Trainer von Eintracht Frankfurt ist nach dem Remis gegen Ingolstadt ungewiss.

War das 1:1 gegen den FC Ingolstadt die letzte Partie von Armin Veh als Trainer von Eintracht Frankfurt? Das ist die große Frage, die sich am Samstag nach der Partie alle in und ums Frankfurter Stadion stellten. Der Trainer selbst wollte sich nicht zu seiner Zukunft äußern. "Ich weiß es nicht, keine Ahnung", sagte er bei der Pressekonferenz nach der Partie auf eine entsprechende Frage. Die "Veh-raus-Rufe" im Stadion wollte der Coach fast schon resignierend erst gar nicht kommentieren.

Also. Nach meinen Infos fällt heute Abend oder morgen eine Entscheidung. Tendenz: Man trennt sich. Bruchhagen hat heute gar nix gesagt. #SGE

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Seferovic Rhode

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Die Lage ist trotz der guten Leistung der Frankfurter in der zweiten Halbzeit sehr ernst, das Vertrauen der Fans in den Coach offenbar endgültig aufgebraucht. Und auch die Verantwortungsträger stellten sich nicht mehr hundertprozentig hinter den Coach. Präsident Peter Fischer, Vorstand Axel Hellmann und Sportdirektor Bruno Hübner waren nach Abpfiff in der Kabine und sprachen mit den Spielern.

Russ stellt sich hinter Veh

Vor den Mikrofonen äußerte sich dann zunächst nur Hübner – und er legte kein Bekenntnis zu Veh ab. "Wir wissen um die Stimmung", sagte er in Bezug auf die Fans und erklärte, man nehme das "natürlich zur Kenntnis". Die Chefetage wolle das Spiel nun erst einmal sacken lassen. "Dann analysieren wir das so, wie wir das immer gemacht haben und dann werden wir sicherlich auch eine Entscheidung treffen."

Eine Entscheidung gegen den Trainer? Zumindest für Kapitän Marco Russ wäre das offenbar die falsche Wahl. "Es interessiert mich kein bisschen, was die Fans von den Verantwortlichen verlangen", sagte der Mittelfeldspieler. "Wenn wir blutleer spielen würden und jedes Spiel untergehen würden, könnte ich verstehen, dass man vielleicht was machen müsste." Aber in der zweiten Halbzeit sei man vom Coach super eingestellt worden und habe Ingolstadt ja an die Wand gespielt. "Deshalb soll mir keiner kommen, es wäre besser, den Trainer auszutauschen."

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