Fan zahlt mit Justpay-Bezahlkarte
Beim letzten Heimspiel können Stadionbesucher nicht mehr mit der Just-Pay-Karte zahlen. Bild © picture-alliance/dpa

"Nur Bares ist Wahres" lautet das Motto beim letzten Heimspiel der Frankfurter Eintracht am Samstag nach der Insolvenz des Bezahlkarteninhabers Payment Solutions. Der hr-sport erklärt, was Fans beim Wurst- und Bierkauf beachten sollten.

Statt wie bisher mit den Chipkarten zu zahlen, gibt es beim letzten Eintracht-Heimspiel gegen RB Leipzig die Stadionwurst nur im Tausch gegen Münzen und Scheine. Nach der Insolvenz des Bezahlkartenbetreibers Payment Solutions rechnet der Stadionbetreiber bei der Umstellung auf Barzahlung zwar nicht mit größeren Problemen, hofft aber auch auf die Unterstützung der Fans.

"Der Vorteil der Just-Pay Karte ist, dass es schneller geht. Aber wir haben mit dem Caterer gesprochen, dass für diesen Spieltag mehr Personal eingesetzt wird, damit wir keine langen Schlagen haben", sagte Patrik Meyer, Geschäftsführer der Stadion Frankfurt Management GmbH dem hr-sport.

Tipps für Fans

Mit wenigen Handgriffen und etwas Timing können Fans ihre eigene Wartezeit um Längen verkürzen. "Kurz vor dem Spiel und in der Halbzeitpause – das sind die beiden Zeitfenster, in denen besonders viel los ist", warnt Meyer. Wer frühzeitig anreist, entgeht also zumindest dem ersten Ansturm. Wer auf die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit verzichten kann, sollte sich sein Halbzeit-Bier schon dann holen.

Um längere Wartezeiten an den Bier- und Wurstbuden zu vermeiden, sollten Fans zudem genügend Kleingeld bereithalten. "Wenn die Fans ihr Bier passend bezahlen könnten, wäre das perfekt. Aber das ist natürlich keine Bedingung", erklärt Meyer.

Wie geht es weiter?

Ob und in welcher Form Restbeträge auf den Bezahlkarten kompensiert werden, steht immer noch nicht fest. Der Stadionbetreiber und die Eintracht bemühen sich aber um eine Lösung. "Es ist ärgerlich. Wir wollen versuchen, dass das Geld auch mit Leistung versehen wird."

Auch hinsichtlich möglicher neuer Bezahlkarten und -systeme sei noch keine Entscheidung gefallen. "Wir werden nicht versuchen, auf die Schnelle ein neues System einzuführen", beschreibt Meyer den Prozess, "wir werden uns Zeit nehmen und uns informieren, was für Möglichkeiten es gibt." Bis ein neues System gefunden ist, soll auch in der nächsten Saison im Stadion mit Bargeld gezahlt werden.

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