Jubelnde Spielerinnen.
Auch gegen Rosengard will der FFC viele Tore bejubeln. Bild © Imago

Nach der Bundesliga-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg steht für den FFC Frankfurt nun das Duell mit dem FC Rosengard an. Der schwedische Meister mit Superstar Marta fordert den FFC in der Champions League.

Im Viertelfinale der Frauenfußball-Champions-League trifft der 1. FFC Frankfurt am Mittwoch (20 Uhr) auf den schwedischen Spitzenverein FC Rosengard. Die Hessinnen müssen zunächst auswärts, die Partie findet aufgrund der kalten Temperaturen auf Kunstrasen statt. Nach der 1:3-Niederlage in Wolfsburg am Wochenende will Cheftrainer Matt Ross "den Schalter wieder umlegen" und "möglichst ohne Gegentor bleiben". Eine gute Ausgangslage für das Rückspiel eine Woche später (18 Uhr) im heimischen Stadion am Brentanobad ist das Ziel.

Enger Schlagabtausch

Rosengard gewann in der vergangenen Woche den schwedischen Supercup und ist zudem aktueller schwedischer Meister. Mit Marta hat der FCR außerdem einen absoluten Superstar in seinen Reihen. Die Brasilianerin gewann bereits fünfmal den Titel der Weltfußballerin. Allerdings: Rosengard steht mitten in der Vorbereitung für die neue Saison, die erst Mitte April startet. "Zumindest theoretisch spricht das für uns – und nun gilt es, diesen vermeintlichen Vorteil auch umzusetzen", meint Ross.

Für den Cheftrainer ist es das erste Spiel, das er in der Champions League an der Seitenlinie betreut. Sein Debüt "verspricht ein enger Schlagabtausch zu werden". In Schweden will Ross "die richtige Balance zwischen Abwehr und Angriff finden". Dabei muss er allerdings auf die Schweizer Nationalspielerin Ana-Maria Crnogorcevic verzichten, die im Ligaspiel gegen den VfL Wolfsburg eine Kopfverletzung erlitt.

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