Sebastian Vettel in seinem neuen Ferrari
Sebastian Vettel in seinem neuen Ferrari Bild © Imago

Der Heppenheimer Formel-1-Pilot Sebastian Vettel fährt bei den ersten Testrunden vor der kommenden Saison Bestzeiten. Auch wenn die Ergebnisse noch nicht wirklich aufschlussreich sind - in seinem neuen Ferrari fühlt sich Vettel schon jetzt zuhause.

Der Auftakt in Barcelona ist geglückt. Sebastian Vettel aus Heppenheim drehte am Montag und am Dienstag zum Start der offiziellen Formel-1-Testphase die mitunter schnellsten Runden - und zog ein positives Resümee.

Sebastian Vettel über ...

... den ersten Eindruck am Montag:

"Ich denke, es ist ein Schritt nach vorne. Es war der erste richtige Tag. Es war gut, ein paar Runden zu fahren, ein Gefühl für den Wagen zu bekommen. Und der erste Eindruck ist sehr positiv."

... den ersten Platz zum Test-Auftakt:

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Vettel wieder Schnellster

Vettel ist auch am Dienstag die Bestzeit bei den Formel-1-Testfahrten in Barcelona gefahren. Der Ferrari-Pilot war mehr als 0,7 Sekunden schneller als sein früherer Red-Bull-Teamkollege Daniel Ricciardo. Nico Rosberg (Wiesbaden) wurde an seinem ersten Testtag auf dem Circuit de Catalunya Vierter.

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"Es ist besser in einem Monat Erster zu sein (lacht). Es ist besser als Letzter zu sein, aber es ist nicht wirklich wichtig. Wir waren glücklich mit dem Wagen, wie er sich angefühlt hat. Wir haben ein paar Runden gedreht, ich wäre gerne mehr gefahren. Aber wenn alles neu ist und man einige Dinge hat, auf die man schauen muss, ist man etwas vorsichtiger. Man hält an, prüft und nimmt sich Zeit."

... das Fahrgefühl mit dem neuen Auto:

"Ich denke, es ist auf jeden Fall ein Schritt nach vorne. Wir haben uns in allen Bereichen verbessern wollen und ich glaube, das ist uns auch größtenteils gelungen. Wie sehr, das muss man abwarten."

... über die hohe Rundenzahl von Weltmeister Lewis Hamilton im Mercedes:

"Wir sind noch nicht da. Es ist aber auch kein Grund zur Panik, im Gegenteil. Wenn was Kleineres ist, schaut man eben genauer nach. Man will nicht riskieren, dass was Größeres daraus wird. Und zwei, drei kleinere Dinge haben uns am Nachmittag aufgehalten. Deshalb waren wir auch früher fertig."

Sebastian Vettel
Sebastian Vettel Bild © Imago

... den Sound des neuen Wagens:

"Ich denke, die Autos sind lauter. Es klingt ein bisschen schöner und ein bisschen kraftvoller. Sie sind immer noch nicht so laut, wie ich sie gerne hätte, aber besser als im letzten Jahr."

... die Aufschlüsse über die Kräfteverhältnisse, die der erste Tag geben kann:

"So ein Tag ist, was das reine Ergebnis betrifft, nicht so wichtig. Es ist gut, wenn man weiß, dass man in etwa dabei ist. Man kann sich ausrechnen, was auch die anderen machen. Um wirklich eine genaue Standortbestimmung abzugeben, müssen wir warten bis zum Qualifying in Australien. Aber der erste Eindruck ist gut. Und es war wichtig, mit einem guten Gefühl den Tag abzuschließen."

... das Ziel für die neue Saison:

"Letztes Jahr hatten wir ein überraschendes Jahr, das sehr, sehr gut für uns war. Vor allem für die Atmosphäre im Team, für die Motivation. Das hat uns eine Menge Stärke verliehen. Hoffentlich können wir das Momentum in dieses Jahr mitnehmen. Wenn man im Jahr zuvor Zweiter wird in der Konstrukteurwertung, will man den entscheidenden Schritt machen. Das wäre toll für uns."

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