Imago Hambüchen
Die olympischen Spiele rücken für Fabian Hambüchen und die deutschen Turner in weite Ferne. Bild © Imago

Hiobsbotschaft für die deutschen Turner: Fabian Hambüchen aus Wetzlar wird nicht an der Qualifikation für die olympischen Spielen in Rio de Janeiro teilnehmen können. Eine Schulterverletzung zwingt ihn zur Zwangspause.

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Die deutschen Kunstturner müssen bei der anstehenden Olympia-Qualifikation in Rio de Janeiro am 16. April definitiv auf Fabian Hambüchen verzichten. Der ehemalige Reck-Weltmeister laboriert noch immer an den Folgen einer hartnäckigen Schulterverletzung. Der 28-jährige Hambüchen hat seit Wochen Probleme mit der Supraspinatussehne und konnte in diesem Jahr noch keinen Wettkampf bestreiten.

Der Turn-Floh wird nicht jünger

Bereits seit vier Jahren hat der Wetzlarer Hambüchen Probleme mit der Schulter und immer wieder Schmerzen. Nach einem Sturz vor sechs Wochen haben sich diese noch einmal massiv verstärkt, weshalb er schon seinen Start beim Weltcup in Stuttgart am vergangenen Wochenende hatte absagen müssen.

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"Ich habe nach wie vor starke Schmerzen. Leistungssport ist nicht gesund und ich werde ja auch älter. Momentan kann ich kaum etwas machen", sagte ein niedergeschlagenener Hambüchen am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Frankfurt.

Hirsch soll es richten

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Als Nachrücker berief Bundestrainer Andreas Hirsch den Chemnitzer Ivan Rittschik in das Team, das dem Deutschen Turner-Bund die Olympiateilnahme sichern soll. Ohne Hambüchen, den besten deutschen Turner, steht die Teilnahme der deutschen Mannschaft bei den Olympischen Spielen allerdings mehr denn je auf der Kippe.

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