Restle-Apel
Simret Restle-Apel liegt derzeit im Krankenhaus. Bild © Rhode/Storch

Spitzenläuferin Simret Restle-Apel hat sich bei einem schweren Unfall mehrere Knochenbrüche zugezogen und musste mehrfach operiert werden. Ihr Ehemann hofft, dass sie "irgendwann wieder ein normales Leben führen kann".

Die Wiesbadener Langstreckenläuferin Simret Restle-Apel hat sich bei einem Sturz von einem Hausdach schwer verletzt und mehrere Knochenbrüche zugezogen. Das berichtet der "Wiesbadener Kurier" am Mittwoch. Wie Apels Ehemann Rainer bestätigte, sei es "ein echtes Wunder", dass seine Frau noch lebt. Der Unfall, bei dem die 31-Jährige knapp 15 Meter in die Tiefe fiel, hatte sich bereits vor knapp vier Wochen ereignet, inzwischen hat Apel die Intensivstation verlassen, muss aber weiter behandelt werden.

In der damaligen Polizeimeldung hieß es, dass eine Frau in einer "möglicherweise psychischen Ausnahmesituation" auf das Dach eines Gebäudes gelaufen sei und von dort "abstürzte". Die Polizei ging damals von einem "tragischen Unglücksfall" aus, Hinweise auf ein Verschulden Dritter gab es nicht.

Die Karriere ist vorbei

Die mehrfache deutsche Langstrecken-Meisterin, die im Mai 2012 positiv auf EPO getestet worden war und im vergangenen Jahr mit ihrem Sieg beim Kassel-Marathon ein erfolgreiches Comeback feierte, zog sich unter anderem einen Bruch des siebten Halswirbels zu und musste insgesamt fünf Mal operiert werden. Ihr rechter Unterschenkel ist noch immer gelähmt, ihre sportliche Karriere definitiv vorbei.

Das Wichtigste sei aber ohnehin, dass sich Apel vollständig erhole und den Alltag ohne fremde Hilfe bestreiten könne. "Wir sind guter Hoffnung, dass sie irgendwann wieder ein normales Leben führen kann", so ihr Ehemann.

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