Alexander Kristoff bei seinem Sieg in Frankfurt 2016
Alexander Kristoff war im Vorjahr nicht zu schlagen. Bild © picture-alliance/dpa

Ein Favoritensieg, geschlagene Deutsche und ein erster Schritt zurück für John Degenkolb: So lief der Frankfurter Radklassiker im Vorjahr.

Der Frankfurter Radklassiker ist das Heimrennen von John Degenkolb und Tony Martin. Aber mindestens genauso wohl in Hessen fühlt sich offenbar Alexander Kristoff. Denn der Klassikerspezialist aus Norwegen gewann die beiden jüngsten Austragungen des Rennens "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt".

Im Vorjahr setzte sich der Sprinter nach 206,8 Kilometern vor dem Argentinier Maximiliano Richeze und dem Iren Sam Bennett aus dem deutschen Team Bora-Argon 18 durch. "Es war ein ganz hartes Rennen. Ich hatte zwischendurch Krämpfe“, sagte der glückliche Sieger, der bereits 2014 triumphiert hatte. 2015 war das Rennen wegen einer Terrorwarnung abgesagt worden.

Degenkolbs Comeback im vergangenen Jahr

Als bester Deutscher kam Fabian Wegmann auf Rang zehn. Martin und Björn Thurau zeigten sich bei frühen Attacken, hatten mit dem Rennausgang aber nichts zu tun. Das galt auch für Degenkolb, der das Rennen als bisher letzter Deutscher 2011 gewonnen hatte.

Doch vom Oberurseler hatte im Vorjahr auch niemand etwas anderes erwartet. Denn der Radklassiker war das erste Rennen des 28-Jährigen nach seinem schweren Trainingssturz. "Nach vier Stunden war wie erwartet Schicht im Schacht. Alles andere wäre ein Ding der Unmöglichkeit gewesen", sagte der Lokalmatador damals. Dieses Jahr ist der Klassikerspezialist aber wieder im Vollbesitz seiner Kräfte – und sollte deutlich mehr mit dem Sieg zu tun haben.

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