Logo der Deutschen Bank über einer Filiale in Frankfurt-Bornheim
Logo der Deutschen Bank über einer Filiale in Frankfurt-Bornheim Bild © picture-alliance/dpa (Archiv)

Im Zuge ihres Sparprogramms schließt die Deutsche Bank in Hessen elf ihrer 48 Filialen und legt sie mit dem Nachbarstandort zusammen. Allein in Frankfurt werden fünf Geschäftsstellen zugemacht.

Bei der Schließung von Filialen der Deutschen Bank sind in Hessen elf von insgesamt 48 Geschäftsstellen betroffen. Folgende Filialen werden im Laufe des kommenden Jahres mit der nächstgelegenen Filiale zusammengelegt:

  • Frankfurt-Rödelheim
  • Frankfurt-Nordwest-Zentrum
  • Frankfurt-Bornheim
  • Frankfurt-Lokalbahnhof
  • Frankfurt-Niederrad
  • Main-Taunus-Zentrum
  • Darmstadt-Eberstadt
  • Bad Hersfeld
  • Lauterbach
  • Wetzlar
  • Kassel-Wilhelmshöhe

Das größte deutsche Geldhaus hatte bereits im Juni im Zuge seines Sparkurses angekündigt, dass gut ein Viertel der Filialen in Deutschland geschlossen und 3.000 Vollzeitstellen gestrichen werden sollen. Mit dem neuen Filialnetz reagiert die Deutsche Bank nach eigenen Angaben außerdem darauf, dass immer mehr Kunden das Online-Banking nutzen und rund 50 Prozent nur noch einmal jährlich in die Filiale kommen.

Auch die Sparkassen in Hessen dampfen ihr teures Filialnetz ein. 2015 tauchten nur noch 1.053 Geschäftsstellen in der Statistik auf - Tendenz weiter fallend. Gründe sind auch die EZB-Nullzinspolitik und damit niedrigere Zinsüberschüsse, sowie eine schrumpfende Bevölkerung auf dem Land.

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