Bahnhof Groß-Rohrheim
Der Bahnhof in Groß-Rohrheim an der Bergstraße Bild © Wikipedia/Jivee Blau

Auf der S-Bahn-Strecke Rhein-Neckar werden fünf südhessische Bahnhöfe erneuert. Geplant sind unter anderem mehr Barrierefreiheit, neue Infosysteme und Mülleimer.

Modernisiert werden die auf hessischem Gebiet liegenden S-Bahn-Stationen der Strecke zwischen Mannheim und Groß-Rohrheim.

Das sind: Groß-Rohrheim, Lampertheim, Bürstadt, Bobstadt und Biblis.

Bei den Mitte 2016 beginnenden Baumaßnahmen werden unter anderem die Bahnsteige angehoben, Personenaufzüge gebaut, neue Beleuchtungsanlagen, Informationssysteme und Sitzgelegenheiten installiert. Außerdem erhalten die Bahnsteige neue Uhren und Abfallbehälter.

Zusammenwachsen der Region fördern

"Damit wird bis Ende 2017 der hessische Teil des Projekts S-Bahn Rhein-Neckar im Wesentlichen fertiggestellt sein", sagte Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). Dies verbessere die Anbindung der Bergstraße und fördere das Zusammenwachsen der Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar.

"Wir machen die fünf Stationen barrierefrei für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und bereiten sie auf den Betrieb mit einem modernen Fuhrpark aus S-Bahnen und Regionalexpress-Zügen vor", sagte Al-Wazir. Der Vorsitzende des Zweckverbands Rhein-Neckar (ZRN) , Christian Specht, sagte, so werde die Grundlage für eine zuverlässige Mobilität im hessischen Teil des Verbundgebiets.

Hessen zahlt 5 Millionen von 24,2 Millionen Euro

Von den Gesamtkosten des länderübergreifenden Projekts in Höhe von 24,2 Millionen Euro trägt Hessen 5 Millionen Euro. Al-Wazir übergab einen entsprechenden Finanzierungsvertrag an eine Vertreterin der Bahn. Die übrigen Kosten teilen sich der Bund mit 11 Millionen Euro und die beteiligten Kommunen des Zweckverbands Rhein-Neckar mit 8,2 Millionen Euro.

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