In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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    Kasseler Bürgerpreis für Klimaforscher Mojib Latif

    Der deutsche Klimaforscher Mojib Latif wird mit dem Kasseler Bürgerpreis "Glas der Vernunft" geehrt. Wie der Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Bürgerpreises, Wilfried Sommer, am Mittwoch mitteilte, wird der diesjährige Preis an einen Wissenschaftler und Wissenschaftsvermittler übergeben, "der unermüdlich darauf hinweist, dass wir Naturgesetze nicht verhandeln können und man mit dem Planeten Erde keine Kompromisse schließen kann". Seit vier Jahrzehnten erforscht der 70-Jährige die Wechselwirkung zwischen Ozeanen und Atmosphäre und deren Einfluss auf das Klima.

    Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wird am 28. September in Kassel übergeben. Das "Glas der Vernunft" wurde 1990 von Kasseler Bürgern gestiftet. Der Preis zeichnet Menschen aus, die sich besonders um die Ideale der Aufklärung wie Vernunft und Toleranz verdient machen. Bisherige Preisträger waren unter anderem Hans-Dietrich Genscher (1991), Joachim Gauck (2009), Edward Snowden (2016) sowie zuletzt im Jahr 2024 die Publizistin Carolin Emcke.

    Mojib Latif
    Mojib Latif Bild © picture-alliance/dpa
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    Bildungsstätte Anne Frank wehrt sich gegen AfD-Vorwürfe

    Die Direktorin der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt, Deborah Schnabel, hat sich nach Kritik der AfD-Fraktion im Landtag gegen den Vorwurf der "mangelnden Neutralität der Einrichtung" gewehrt. Hintergrund ist ein von der AfD monierter Instagram-Beitrag der Bildungsstätte, der vor der Bundestagswahl veröffentlicht wurde. Die AfD sieht darin "politische Agitation".

    Die Bildungsstätte stehe für Meinungsvielfalt, so Schnabel, jedoch nicht für die "Akzeptanz von menschenfeindlichen Ideologien". Die Partei verbreite rassistische Narrative, einzelne Mitglieder würden "den Holocaust leugnen oder die Erinnerungskultur nicht mehr richtig finden". Der Post sei kein Bruch des Neutralitätsgebots, sondern eine "demokratische Selbstverständlichkeit". Die AfD fordert nach eigenen Angaben die Aberkennung der Gemeinnützigkeit der Bildungsstätte.

    Porträtfoto: Dr. Deborah Schnabel, Direktorin Bildungsstätte Anne Frank
    Deborah Schnabel, Direktorin Bildungsstätte Anne Frank Bild © Felix Schmitt/Bildungsstätte Anne Frank
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    Jagoda Marinić mit Ernst-Toller-Preis 2025 ausgezeichnet

    Die Schriftstellerin, Publizistin und Podcasterin Jagoda Marinić hat den Ernst-Toller-Preis 2025 erhalten. Sie ist eine "eindringliche und mutige Stimme der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, die gesellschaftspolitisches Engagement und literarischen Anspruch miteinander verbindet", heißt es in der Begründung der Jury der Ernst-Toller-Gesellschaft in Neuburg an der Donau.

    Jagoda Marinić ist Host des erfolgreichen hr-Podcasts "Freiheit Deluxe", in dem sie mit prominenten Gästen über deren Verständnis von Freiheit spricht. Zudem ist sie als feste Kolumnistin für den "Stern" tätig, publizierte daneben bereits in der "New York Times", der "taz" und der "Süddeutschen Zeitung". Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

  • Kinder- und Jugendtheater-Preis Karfunkel 2025 verliehen

    Das Theaterhaus Ensemble Frankfurt hat für seine Produktion "High – Irgendwer hat immer Irgendwas" den 16. Kinder- und Jugendtheaterpreis Karfunkel gewonnen. Die Inszenierung beschäftigt sich mit dem Thema Drogenmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen - beruhend auf wahren Erlebnissen.

    Susanne und Jonathan Schyns haben das Stück gemeinsam als Mutter und Sohn aus ihrer eigenen Geschichte entwickelt. Kulturdezernentin und Jurymitglied Ina Hartwig lobte das Stück als "intimes, mitreißendes, todtrauriges, hartes und sanftes Duett." Der Kinder- und Jugendtheaterpreis Karfunkel wird jedes Jahr von der Stadt Frankfurt an herausragende Produktionen im Kinder- und Jugendtheater verliehen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert.

    Szene aus "High" - Theaterhaus Ensemble Frankfurt
    Szene aus "High" - Theaterhaus Ensemble Frankfurt Bild © Katrin Schander / Theaterhaus Ensemble Frankfurt
  • Neuer Trend: Stricken im Kino

    Ein Trend aus Finnland erobert jetzt das Kronberger Kino. Bei gemütlicher Atmosphäre und gedimmten Licht können die Besucher während des Films stricken, häkeln oder anderen Handarbeiten nachgehen.

    Videobeitrag

    Stricken im Kino

    Reporterin im Kino mit Strickutensilien in der Hand
    Bild © hr
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    hr-Bigband für Deutschen Jazzpreis nominiert

    Die hr-Bigband ist mit der Produktion „Allgäu meets India“ für den Deutschen Jazzpreis 2025 nominiert. Der 2024 erschienene Konzertmitschnitt der hr-Bigband mit dem Komponisten und Multiinstrumentalisten Matthias Schriefl vom Deutschen Jazzfestival 2018 geht in der Kategorie „Rundfunkproduktion des Jahres“ an den Start. Der Deutsche Jazzpreis wird am 13. Juni im Kölner E-Werk verliehen.

  • Sechs neue Bronze-Glocken für Kirche in Groß-Zimmern

    Im Kirchturm der evangelischen Gemeinde in Groß-Zimmern (Darmstadt-Dieburg) sollen noch in diesem Jahr sechs neue Bronze-Glocken erklingen und die Stahlglocken ersetzen. Die ursprünglichen Glocken aus Bronze waren im Ersten Weltkrieg für die Waffenproduktion eingeschmolzen worden.

    2019 hatte sich ein Glockenförderverein gegründet. Dieser sammelte rund 180.000 Euro. Mitte Mai werden bei der Glocken- und Kunstgießerei Rincker in Sinn (Lahn-Dill) die sechs neuen Glocken gegossen und mit Psalmversen, Lutherrosen und Friedenstauben verziert. Zum Reformationsgottesdienst am 31. Oktober sollen sie dann in Groß-Zimmern erstmals erklingen.

    Kirchenglocke
    Kirchenglocke Bild © picture-alliance/dpa
  • Schirn Kunsthalle zeigt neue Ausstellung des Künstlerkollektivs "Troika"

    Bis zum 21. April zeigt die Schirn Kunsthalle in Frankfurt die neue Ausstellung "Buenavista" des Künstlerkollektivs "Troika". In fünf Werken verhandelt das Kollektiv unseren Blick auf die Natur, den Blick des technik- und digital-beherrschten 21. Jahrhunderts. Und damit verbunden ist die Frage: Wenn Technologie unsere Naturwahrnehmung verändert - welche Auswirkung wird das in Zukunft haben oder hat es sogar schon? Eine digitale Lichtstimmung, Malerei zwischen Lebendigem und Nichtlebendigem, Video- und Soundinstallationen und hypnotisierende Disteln erwarten die Besucher. Vor allem ist es aber eine Einladung das eigene Verhältnis zur Natur zu reflektieren.

    Audiobeitrag
    Bild © Troika/Marjorie Brunet Plaza| zur hr2.de Audio-Einzelseite
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  • 5. Staffel von "Raus aufs Land" in der Mediathek

    Seit Dienstag ist die 5. Staffel von "Raus aufs Land in der Mediathek zu sehen – eine Dokusoap-Kooperation des Hessischen Rundfunks mit rbb, BR, SWR und MDR. Aus Hessen dabei ist diesmal die 25-jährige Jaquie, die aus dem Herzen Hamburgs in ein Dorf in der Nähe des Edersees gezogen ist, zusammen mit Eltern, Bruder und Schwägerin.

    Das Projekt "Großfamilie" ist für die Tattoo- und Box-begeisterte Großstädterin eine Herzensangelegenheit. Aber findet sie auch einen guten Job, wird die Arbeit an der eigenen Wohnung auf dem alten Hof irgendwann zu viel, und ersetzen Dorffeste mit Kirmesumzug und Zeltdisco wirklich das Hamburger Clubleben? Hier geht's zu "Raus aufs Land" in der Mediathek.

    Jaquie (Mitte) mit ihrer Familie.
    Jaquie (Mitte) mit ihrer Familie. Bild © hr/rbb/Timeline TV
  • Crowdfunding für Kasseler Club "Goldgrube"

    Um die Zukunft des Kasseler Clubs "Goldgrube" zu sichern, läuft aktuell eine Crowdfunding-Aktion. Die neuen Betreiber, der Verein "Kasseler Punkrock-Kollektiv e.V.", benötigen noch 100.000 Euro.

    Der Eigentümer habe dem Verein die Immobilie zum Kauf angeboten, heißt es in einer Mitteilung. Die Crowdfunding-Kampagne soll dabei helfen, die Kaufnebenkosten zu finanzieren und Grundkapital zum Erwerb der Immobilie zu stellen. Die Goldgrube hat sich auf die Genres Metal, Hardcore, Indie und Punk spezialisiert. Infos zur Aktion gibt es auf der Webseite des Clubs.

  • Kunst auf Notizbüchern aus Sachsenhausen

    Das Moma in San Francisco, die Tate in London oder das Centre Pompidou in Paris – alle diese Einrichtungen verkaufen Notizbücher aus Frankfurt-Sachsenhausen. Die hessenschau stellt die kleine Firma mit 26 Mitarbeitern vor.

    Videobeitrag

    Kunst auf Notizbüchern aus Sachsenhausen

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    Bild © hessenschau.de
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    "Vorbild für uns alle": Jüdische Gemeinde Frankfurt ehrt Holocaust-Überlebende Eva Szepesi

    Der Holocaust-Überlebenden und Zeitzeugin Eva Szepesi ist am Montag die höchste Auszeichnung der Jüdischen Gemeinde Frankfurt verliehen worden: das Ehrensiegel in Silber.

    Durch ihr unermüdliches Engagement bei der Vermittlung ihrer Lebensgeschichte, insbesondere an junge Menschen, trage sie entscheidend zu einem stärkeren Geschichtsbewusstsein und einer höheren Sensibilisierung für Diskriminierung und Antisemitismus bei, erklärte der Gemeindevorstand. "Eva Szepesi ist ein Vorbild für uns alle und wir sind dankbar, dass wir sie haben."

    Szepesi ist 92 Jahre alt und lebt seit Jahrzehnten in Frankfurt. 1944 wurde sie als Zwölfjährige von den Nazis ins Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau gebracht. Sie überlebte als einziges Mitglied ihrer Familie.

    Holocaust-Überlebende und Zeitzeugin Eva Szepesi
    Holocaust-Überlebende und Zeitzeugin Eva Szepesi Bild © picture alliance/dpa | Boris Roessler

    "Menschen wie Eva Szepesi und ihre Geschichte sind uns Mahnung und Aufforderung zugleich", sagte der Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) in seiner Laudatio. Alle seien gefragt, sich aktiv und lautstark gegen Hass und Hetze, gegen Menschenverachtung zu wehren.

    2017 waren Szepesi der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland und die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt verliehen worden. 2024 sprach sie zum internationalen Holocaust-Gedenktag im Deutschen Bundestag.

  • Hoftorgedichte: Lorsch ruft wieder zur Poesie auf

    Die Stadt Lorsch ruft Bürgerinnen und Bürger wieder dazu auf, bis Ende März Gedichte einzureichen. Diese Gedichte will die Stadt dann auf große Plakate drucken und ab Mai öffentlich an Hoftore in ganz Lorsch hängen, um damit Poesie ganz unkompliziert und beiläufig in den Alltag einzustreuen.

    Das Thema der sogenannten Hofgedichte ist dieses Mal: "Gegensätze ziehen sich an – Poesie über Unterschiede und Gemeinsamkeiten". Wer dazu etwas beitragen oder sogar eigene Zeilen verfassen will, kann das noch bis zum 31. März tun. Per E-Mail an kultour@lorsch.de oder per Post an das Kultur- und Tourismusbüro, Stiftstr. 1, 64653 Lorsch.

    An einem Hoftor hängt ein großes Plakat mit einem Text.
    Auch 2025 soll es wieder Hoftorgedichte in Lorsch geben. Bild © Lorsch.de
  • Frauen in der Kunst - Ausstellung in Steinau an der Straße

    Gemälde, Grafiken und Skulpturen mit der Darstellung einer Frau gehören zu den berühmtesten Werken der Kunst: die Büste der Nofretete, die Venus von Milo, der "Frühling" von Botticelli, die Mona Lisa von Leonardo da Vinci. Die Ausstellung Steinau an der Straße wirft einen Blick auf über 3.500 Jahre Kunstgeschichte und zeigt dabei die Bandbreite der Motive, in denen die Frau in der Kunst auftritt.

    Zu sehen sind Darstellungen antiker Göttinnen, Frauen aus der Mythologie und in der Bibel bis hin zu den Ikonen der Filmbranche wie Marilyn Monroe und Brigitte Bardot. Die Ausstellung dokumentiert so die Kulturgeschichte der Frau anhand attraktiver Gemälde und Plastiken, die ihre Schönheit und Klugheit einfangen. Die Werke werden sowohl im Brüder-Grimm-Haus als auch in der Markthalle des Rathauses präsentiert und sind bis zum 20. Juni zu sehen.

    Ausstellung Frauen in der Kunst
    Ausstellung Frauen in der Kunst Bild © Brüder Grimm Haus Steinau an der Straße
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    Armin Rohde mit Fernsehkrimi-Ehrenpreis ausgezeichnet

    Der Schauspieler Armin Rohde (69) ist mit dem Ehrenpreis des 21. Deutschen Fernsehkrimi-Festivals ausgezeichnet worden. "Man kann alleine nicht gut sein. Das Gute braucht das Bessere. Ich nehme den Preis dankend entgegen - auch stellvertretend für alle, die sich die Nächte mit mir gemeinsam um die Ohren schlagen“, sagte Rohde laut Mitteilung der Festival-Veranstalter am Sonntag bei der Preisverleihung in Wiesbaden

    Der Ehrenpreis des Deutschen Fernsehkrimi-Festivals wird seit 2019 für besondere Verdienste um den Fernsehkrimi vom Kulturamt Wiesbaden vergeben. Ausgezeichnet wurden bisher Ulrike Folkerts, Matthias Brandt, Barbara Auer, Eoin Moore, Anna Schudt, Alexander Held und Adele Neuhauser.

    Armin Rohde
    Armin Rohde Bild © picture-alliance/dpa
  • Doktor und Apotheker im Streitduett: Singspiels im Bockenheimer Depot.

    So ungerecht kann Musikgeschichte sein: Den Namen Mozart kennt heute jedes Kind, Carl Ditters von Dittersdorf ist dagegen vergessen. Dabei war Ditters von Dittersdorf mit seinem Singspiel "Doktor und Apotheker" zu seiner Zeit erfolgreicher als Mozart mit "Le nozze di Figaro". Die Aufführung im Bockenheimer Depot gerät zu einem beschwingten Wiederauferstehen. Doktor Krautmann und Apotheker Stößel können einander nicht ausstehen. Dass der Sohn des einen die Tochter des anderen liebt, facht ihren Streit erst richtig an. Zum Höhepunkt stoßen die beiden Bässe in einem Streitduett aufeinander.

    Zur Ankündigung auf oper-frankfurt.de

    Audiobeitrag
    Bild © Oper Frankfurt / Barbara Aumüller| zur hr2.de Audio-Einzelseite
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  • Kinder- und Jugendbuchausstellung "Frankfurter LeseEule" startet

    In den Römerhallen im Frankfurter Rathaus öffnet heute die Kinder- und Jugendbuchausstellung "Frankfurter LeseEule". Zur Eröffnung liest der Tänzer und frühere American-Football-Profi Fred Liepner aus seinem neuen Geschichtenband.

    Die Ausstellung dauert drei Wochen und bietet neben rund 800 Kinder- und Jugendbüchern auch Theater- und Mitmach-Angebote. Das Thema der diesjähhrigen "LeseEule" lautet: "Streiten kann man nicht alleine". Der Eintritt ist frei. Schulklassen und andere Gruppen müssen sich für den Besuch der Ausstellung anmelden.

    Frankfurter LeseEule
    Frankfurter LeseEule Bild © Stadt Frankfurt
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    Darmstädter Krimitage beginnen heute

    Vom 10. bis 15. März finden die 10. Darmstädter Krimitage in der Bessunger Knabenschule statt. Auf die Besucher warten fünf spannende Abende mit Lesungen, wobei jeder Abend unter einem bestimmten Motto steht. Am Montag geht um um "innere" Werte, Dienstag um Krimis aus der Kaiserzeit, Mittwoch um starke Frauen.

    Der Donnerstag führt die Krimifans in den hohen Norden und am Freitag werden sie in dunkle Gefühlswelten entführt. Am Samstag endet die Woche mit dem Siegerfilm des Deutschen FernsehKrimiFestivals Wiesbaden im Citydome Darmstadt. Alle Infos zum Prgramm gibt es unter darmstaedter-krimitage.de/programm-2025/

    Autorin Helene Bockhorst liest bei den Darmstädter Krimitagen
    Autorin Helene Bockhorst liest am 12. März bei den Darmstädter Krimitagen. Bild © picture-alliance/dpa
  • Programm "Hafen der Zuflucht Hessen" steht vor dem Aus

    Seit 2022 vergibt das Land Hessen Stipendien an Menschen, die wegen ihrer journalistischen, literarischen oder künstlerischen Arbeit verfolgt werden. Aber das Ministerium für Wissenschaft und Kultur streicht die finanzielle Unterstützung. Mit gravierenden Folgen für die Betroffenen.

  • Komödie Kassel macht aus der Not eine Tugend

    Aus der hessenschau-Serie "Weitergedreht": Die ehemalige Komödie, heute bekannt als Komödienbühne, ist DAS Boulevardtheater in Kassel. Dass sie überhaupt noch am Start ist – und das auch noch erfolgreich – ist eine riesige Überraschung.

    Videobeitrag

    Komödie Kassel macht aus der Not eine Tugend

    Innenansicht des Theaters
    Bild © hr
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    Liebig-Museum in Gießen öffnet wieder im Herbst

    Im Dezember 2022 hat ein Brand im Liebig-Museum in Gießen gewütet. Seitdem ist es geschlossen.

    Doch Kurator Bernd Commerscheidt ist zuversichtlich, dass gegen Ende des Jahres wieder Besucher kommen können: "Wir wollen das Museum schnell wieder begehbar, begreifbar und erfahrbar machen", versichert er.

    Bis dahin muss aber noch viel gemacht werden, was über die Sanierung der Brandschäden hinausgeht: Geplant sind neue Toiletten, eine neue Elektrik, oder auch neue Fenster und eine Dämmung für das Dach.

    Was genau den Brand im Dezember 2022 ausgelöst hat, ist noch immer nicht vollständig aufgeklärt. Vermutet wird aber ein technischer Defekt.

    Zwei Männer in einem russgeschwärzten, alten Gebäude, verkokelte Tische und Bänke
    Zwei Mitglieder der Justus Liebig-Gesellschaft begutachten den Schaden im Museum. Bild © Alexander Gottschalk/hr
  • Buber-Rosenzweig-Medaille für muslimisch-jüdische Ehepaar

    Die Politologin Saba-Nur Cheema und der Historiker Meron Mendel aus Frankfurt werden am Sonntag mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet. Das muslimisch-jüdische Ehepaar wird damit für seine Verdienste um die Verständigung zwischen den Religionen geehrt.

    Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass die beiden sich öffentlich für Demokratie und Menschenrechte engagieren. Die Buber-Rosenzweig-Medaille wird seit 1968 verliehen, im vergangenen Jahr ging sie an den Pianisten Igor Levit.

    Die Medaille wird im Rahmen der Eröffnung der einstigen "Woche der Brüderlichkeit" vergeben - die nunmehr unter Bezug zum Jüdischen Kalender "Christlich-Jüdische Zusammenarbeit 2025 - 5785/86" heißt. Verantwortlich ist der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit mit Sitz in Bad Nauheim (Wetterau).

  • Mit oder ohne Sixpack am Kreuz: Wir sind Jesus

    Zwei Hobby-Schauspieler als Jesus und Dutzende Mitwirkende haben bei den Passionsspielen in Großenlüder große Auftritte. Im Vorfeld haben sie arg zu kämpfen: Text-Lernen, Haarefärben und Figur-Pflege. Der Regisseur muss bis zuletzt zittern.

  • "Chantal, heul leise!" – Junges Staatsmusical spielt "Fack ju Göhte"

    Eine Klasse randalierender Teenies und ein Aushilfslehrer, der ein Gangster ist. Der Kino-Erfolg "Fack ju Göhte" kommt ab Samstag auf die Musicalbühne in Wiesbaden.

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    Ab 9. März: Deutsche FernsehKrimi-Festival in Wiesbaden

    Das Deutsche FernsehKrimi-Festival geht vom 9. bis 16. März wieder mit zahlreichen prominenten Gästen über die Caligari FilmBühne in Wiesbaden. Präsentiert werden die herausragendsten deutschsprachigen Krimiproduktionen. 13 Produktionen werden in Anwesenheit zahlreicher Filmschaffender gezeigt.

    Im Wettbewerb um den Deutschen FernsehKrimi-Preis konkurrieren zehn Filme, die von der Vorjury aus 59 eingereichten Produktionen ausgewählt wurden. Das Festival wird drei Deutschland- und zwei Hessen-Premieren feiern. Der Wettbewerb um den besten FernsehKrimi des Jahres startet am Dienstag, den 11. März, um 18 Uhr mit der Premiere von Axel Milbergs letztem Auftritt als Kommissar Borowski im Kieler "Tatort". Das Programm finden Sie hier.

    Der Schauspieler Axel Milberg bei Dreharbeiten zu seinem letzten ARD-Tatort in der Rolle des Kommissar Borowski.
    Der Schauspieler Axel Milberg bei Dreharbeiten zu seinem letzten ARD-Tatort in der Rolle des Kommissar Borowski. Bild © picture-alliance/dpa