Die schweizerisch-deutsche Lyrikerin Nora Gomringer
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Kultur Kasseler Literaturpreis an Nora Gomringer

In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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  • Neuanfang bei Fuldaer S-Club

    Der S-Club in Fulda stand kurz vor dem Aus. Mit personeller Verstärkung geht es nun doch weiter: mit erweitertem Bar-Betrieb, Partys für Ältere und mehr Licht- und Wow-Effekten für Jüngere. Der Termin für den Neu-Start steht auch schon: Ab 30. April soll eine neue Ära beginnen, haben die Betreiber am Freitag bei der Vorstellung ihres neuen Konzepts erklärt.

    Die Bar in der Location unweit des Fuldaer Kneipenviertels wird zuvor renoviert. Geöffnet wird dann freitags und samstags bei freiem Eintritt, mit mehr Getränke-Auswahl und frischgezapftem Bier. Es werden auch Sport-Veranstaltungen aus dem Fernsehen gezeigt, zum Beispiel Fußball-Bundesliga, zudem gibt es eine kleine Bühne für Live-Musik, Kleinkunst und DJs. Rund 70 Menschen sollen dort Platz finden.

    Clubbesucher in buntem Licht aus der Vogelperspektive
    Der S-Club ist in Fulda und Umgebung eine Institution. Bild © S-Club
  • Ein neues Theater für Frankfurt

    Theater in der Engelsburg - so heißt die neue Bühne, die es seit Samstag in Frankfurt gibt. Es will nach eigenen Angaben mehr Diversität, Inklusion, Farbe und Austausch in das kulturelle Leben der Menschen im Frankfurter Westen bringen. Jetzt konnten Besucher das Theater kostenlos kennenlernen.

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    Ein neues Theater für Frankfurt

    Interview im Theater
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  • Nora Gomringer mit Kasseler Literaturpreis ausgezeichnet

    Die Lyrikerin und Performerin Nora Gomringer ist am Samstag mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor geehrt worden. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde im Kasseler Rathaus vergeben. Geehrt wurde sie von der Stiftung Brückner-Kühner und der Stadt Kassel für ihre "von abgründigem Humor geprägte Sprachkunst". Mit eindrucksvoller Sprachgewalt verliere sie dabei nie die Lust an Witz und Spiel, was ihre Texte gleichzeitig schwerelos erscheinen lasse, hieß es.

    Den Förderpreis Komische Literatur zum Literaturpreis erhielt die österreichische Autorin Stefanie Sargnagel für ihren "originellen und unverstellten Blick auf das Komische im Allzumenschlichen", teilten die Stiftung Brückner-Kühner und die Stadt Kassel weiter mit. Der Förderpreis ist mit 3.000 Euro dotiert.

    Die schweizerisch-deutsche Lyrikerin Nora Gomringer
    Die Lyrikerin Nora Gomringer Bild © picture-alliance/dpa
  • "Make Europa Great Again" am Staatstheater Darmstadt

    Aussagen von Elon Musk, JD Vance oder Peter Thiel sorgen regelmäßig für Aufsehen. Trotz aller Empörung sollten wir genau hinhören, welche Pläne die Männer im Umfeld von US-Präsident Trump für den Umbau der Gesellschaft haben.

    Das Staatstheater Darmstadt bietet ihnen deshalb eine besondere Bühne. Regisseur Kerem Hillel und Dramaturgin Mona Schlatter haben für die Reihe "MEGA - Make Europa Great Again" Interviews, Podcasts und Reden der rechten Vordenker zusammengestellt, um sie dem Darmstädter Publikum zu präsentieren.

    Die nächste Ausgabe am Freitag (28. März) trägt den Titel "HOW TO MONOPOL? - Komm in unseren geheimen Gruppenchat" und beginnt um 22.00 Uhr in der Bar der Kammerspiele.

  • Neues Album von Ex-Kraftwerk-Musiker Wolfgang Flür

    Als Mitglied der Düsseldorfer Gruppe Kraftwerk wurde der Frankfurter Sound-Tüftler Wolfgang Flür in den 1970er und 80er Jahren zur Poplegende. Jetzt hat der 77-Jährige ein neues Studioalbulm herausgebracht: "Times" heißt es, und Flür hat sich dafür namhafte Freunde und Kollegen eingeladen.

    Bild in Sepia: Ein Junge sitztnauf einem Pfosten, schaut von oben auf den Betrachter
    "Times" heißt das neue Studioalbum von Ex-Kraftwerk-Musiker Wolfgang Flür Bild © Cherry Red

    Er holt darin den Sound von Kraftwerk in die Gegenwart und beweist, dass elektronische Tanzmusik kein Verfallsdatum hat. Mit Gästen wie Joy Division-Mitbegründer Peter Hook, Boris Blank vom Schweizer Popduo Yello und Thomas Vangarde von Daft Punk verknüpft der Elektro-Pionier Zeitlosigkeit und Modernität. 

    Wolfgang Flür gilt als Miterfinder eines der ersten elektronischen Schlagzeuge der Popmusik. Er war Teil der klassischen Kraftwerk-Besetzung, die mit Alben wie “Autobahn” (1974) und “Computerwelt” (1981) die Entwicklung der elektronischen Popmusik beeinflussten. 

  • Sängerin Alice Merton verklagt Kanye West

    Die in Frankfurt geborene Sängerin Alice Merton verklagt den US-Rapper Kanye West wegen einer Urheberrechtsverletzung. Ye, wie er sich heute nennt, soll laut Klageschrift vom Dienstag in seinem Song "Gun to the head", der gemeinsam mit Kid Cudi entstand und erstmals im Dezember 2023 öffentlich gespielt wurde, ohne Erlaubnis eine Melodie aus Mertons Song "Blindside" aus dem Jahr 2024 gesampelt haben.

    Zwar sei der Song nie auf dem dafür vorgesehenen Album erschienen, doch trotzdem auf zahlreichen veröffentlichten Konzertaufnahmen zu hören. Mertons Anwälte schreiben, um Erlaubnis für das Sample habe Ye erst nach den ersten Auftritten gebeten, bei denen der Song gespielt wurde. Merton habe abgelehnt.

    Die Klageschrift verweist auf nicht übereinstimmende Werte der beiden Künstler. Mertons jüdische Vorfahren hatten den Holocaust überlebt, Ye hingegen äußerte sich in der Vergangenheit wiederholt antisemitisch und rassistisch. Als bekannt wurde, dass "Gun to the head" nicht auf dem Album erscheinen würde, habe Merton zudem Todesdrohungen von Fans des Rappers erhalten, gegen die dieser nichts unternommen habe.

    Alice Merton singt mit der hr-Bigband
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  • Knastfilm "Haps" soll Jugendliche vor dem Knast bewahren

    Gewalttätige Männer, die im Gefängnis ihre kriminellen Machenschaften fortführen: Der Spielfilm "Haps" zeigt ihren Aufstieg und Fall, gespielt von Schauspielern und Statisten, die selbst kriminell waren. Für den Frankfurter Schauspieler Micky Juković, der im Film die Figur des Marco spielt, waren diese Dreharbeiten eine besondere Erfahrung.

  • E-Kinos Frankfurt kehren als "Massif E" zurück

    Vor knapp einem Jahr ist der letzte Vorhang in den Frankfurter E-Kinos an der Hauptwache in der Innenstadt gefallen. Nach über 70 Jahren lief mit "Back to Black – das Leben der Amy Winehouse" der letzte Film. Nun geht es an gleicher Stelle mit einem neuen Kino und einer Eventlocation weiter. Das "Massiv E" hat am Donnerstag erstmals einen Blick auf den neuen Kulturort erlaubt, am 3. April geht der Betrieb dort offiziell los, das erste große Event dort wird ab 22. April das Lichter Filmfest sein.

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  • Fuldaer Domplatz wird zur Hessentagsarena

    Der Domplatz als Hessentagsarena für große Konzerte und eine über zwei Kilometer lange Feiermeile in der Innenstadt: Fulda hat am Donnerstag erste Pläne für das Landesfest im kommenden Jahr bekanntgegeben. Demnach soll der Dom die "einmalige Kulisse" für die Hessentagskonzerte werden.

  • Börsenverein fordert Freilassung von Boualem Sansal

    Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zeigt sich in einer Mitteilung vom Donnerstag "zutiefst erschüttert" über die Verurteilung des algerischen Schriftstellers und Friedenspreisträgers Boualem Sansal zu fünf Jahren Haft durch die algerische Justiz. Dieses Urteil stelle einen "gravierenden Angriff auf die Freiheit des Wortes und die Menschenrechte" dar.

    Boualem Sansal, der 2011 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurde, wurde im November 2024 bei seiner Ankunft am Flughafen Algier verhaftet. Ihm wurde vorgeworfen, die "Existenzberechtigung der algerischen Nation" sowie deren historische Grenzen infrage gestellt zu haben. Der Börsenverein ruft laut Mitteilung die internationale Gemeinschaft, insbesondere die deutsche Bundesregierung, die Europäische Union und die Vereinten Nationen, dazu auf, sich "entschieden für die Freilassung von Boualem Sansal einzusetzen und gegenüber der algerischen Regierung deutlich Stellung zu beziehen".

    Friedenspreisträger Boualem Sansal
    Friedenspreisträger Boualem Sansal (2017) Bild © picture-alliance/dpa
  • Intendant Darmstadt: "Noch geht es dem Theater ganz gut"

    "In Deutschland gibt es ein breites Verständnis dafür, dass die Kunstfreiheit essentiell ist." Das sagt der Intendant des Staatstheaters Darmstadt, Karsten Wiegand, am Donnerstag. Es nehme aber zu, dass die Politik Forderungen formuliert, was die Kunst und das Theater vermitteln sollen. Auch glaubten immer mehr Parteien, das Theater sei ein "geeignetes Forum, um ihre Botschaften zu vermitteln".

    Wie wichtig das Theater für die Demokratie ist, wie Kulturkürzungen die Branche bedrohen und was das Publikum sich von einem gelungenen Theaterbesuch erwartet, erklärt Wiegand im hr INFO-Interview.

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  • Iris Berben läutet den "Literarischen Frühling" in Nordhessen ein

    "Kopf hoch – und gelassen bleiben": Das ist das diesjährige Motto beim Literarischen Frühling Nordhessen in Waldeck-Frankenberg. Am Freitag startet das Literaturfestival auf Schloss Waldeck, zum 13. Mal. In den zehn Tagen des Festivals werden viele prominente Gäste erwartet.

    Der frühere Politiker Theo Waigel oder die Schriftstellerinnen Juli Zeh und Shootingstar Caroline Wahl laden zu Lesungen. Besonders beliebt sind auch die Lesungen an außergewöhnlichen Orten wie in einem Kuhstall, im Sternerestaurant oder in der Alten Synagoge in Vöhl. Schirmherrin des Festivals ist die Schauspielerin Iris Berben. Sie führt gemeinsam mit Fernsehmoderator Hubertus Meyer-Burkhardt durch einen Abend zum Thema "Humor in schwierigen Zeiten" in die Bad Wildungen Wandelhalle.

    Frau mit langen dunklen Haaren lächelt in die Kamera. Sie trägt eine weiße Bluse, darüber einen schwarzen Mantel mit glitzernden Applikationen. Im Hintergrund sind verschwommene Lichter und eine weitere Person erkennbar.
    Iris Berben Bild © picture-alliance/dpa (Archiv)
  • "Casseler Freyheit" - Bis Sonntag steht Kassel Kopf

    Im Rahmen der "Casseler Freyheit" wird die Innenstadt in Kassel ab Donnerstag mal wieder richtig aufgemischt, und zwar bis einschließlich Sonntag. Wer eine Reise in die Vergangenheit wagen möchte, kann das beim Mittelaltermarkt auf dem Friedrichsplatz tun. Wen schillernde Kostüme und kreative Acts begeistern, kommt bei der Straßenkunst auf der Königs- und Wilhelmsstraße auf seine Kosten.

    Teile der Innenstadt verwandeln sich für klein und groß in einen Kirmesrummel. Und wenn man einfach nur ein bisschen bummeln möchte, kann man das am Wochenende auf dem großen Flohmarkt oder beim verkaufsoffenen Sonntag in der Innenstadt tun.

    Ein als Ork verkleideter Mensch steht in einer erhöhten Holzstruktur mit dunklem Stoffdach. Er trägt eine Rüstung und hat graue Haut. Vor der Struktur ist ein hölzernes Schild mit der weißen Aufschrift "ORKLAGER" und rotem Schriftzug im Hintergrund zu sehen. Im Vordergrund hängt eine Laterne. Im Hintergrund ist verschwommen eine Berglandschaft zu erkennen.
    Bei der Casseler Freyheit gibt es auch einen großen Mittelaltermarkt. Bild © picture-alliance/dpa (Archiv)
  • hr-Sinfonieorchester in Förderschule für Hörbeeinträchtigte

    Ein Kontrabass, Tuben und Geigen in der Turnhalle – Zeichen für ein besonderes Event: Die diesjährige Schultour des hr-Sinfonieorchesters ist gestartet. Zum Auftakt gaben die Musiker und Musikerinnen ein Konzert in der Johannes-Vatter-Schule für Kinder mit Hörbehinderung.

  • Programm von Schloss Fasanerie präsentiert

    Der Winterschlaf in Schloss Fasanerie ist beendet, am Samstag (29. März) beginnt die Saison für Besucher mit neuem Programm. In dem Barockschloss in Eichenzell (Fulda) wird Kunst, Musik und Kultur geboten, wie Museumsdirektor Markus Miller am Mittwoch sagte.

    Neu in dieser Saison sind Familienführungen, bei denen historisches Wissen vermittelt wird. Neuzeitliche Fragen sind etwa: Wie fanden sich damals (Liebes-)Paare, als es noch keine Dating-Apps gab und wie nahmen sie Kontakt auf? Dazu gibt es sonntags und feiertags interaktive Führungen.

    Höhepunkt der Ausstellungen ist die neue Schau zu "Faszination Ostasien". Vom 28. Juni bis 5. Oktober werden Kunstschätze aus China und Japan präsentiert. Mehr als 20 Einzel-Events stehen auf dem Saison-Programm. Darunter auch: Das Fürstliche Gartenfest (29. Mai bis 1. Juni), zu dem zehntausende Besucher erwartet werden.

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    Bild © Kathinka Mumme (hr) | zur Audio-Einzelseite
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  • Saison 2025/26: Alte Oper Frankfurt stellt Spielplan vor

    Die Alte Oper Frankfurt hat ihr Programm für die Spielzeit 2025/26 vorgestellt: Die Saison eröffnen werden die Münchner Philharmoniker am 14. September, es folgt ein Beethoven-Wagner-Schubert-Programm und auch eine neue Ausgabe des "Fratopia-Festivals" ist geplant, bei dem zwischen dem 16. und 20. September mehr als 200 kostenfreie Events besucht werden können.

    Außerdem sind Konzerte der Berliner und der Wiener Philharmoniker, des London Symphony Orchestra und der Sächsischen Staatskapelle Dresden Teil des Programms. Neben Einzelterminen und Konzertreihen wird die Alte Oper auch einige Festivals veranstalten, zum Beispiel "Alte Oper Nights" (10. und 11. Oktober) sowie erstmals ein Festival für lokale und internationale Jugendorchester, unter dem Titel "Podium Zukunft" (25. bis 27. April). Und beim Festival "Wim Wenders: Driven by Music" (11. bis 13. März 2026) soll sich alles um den Filmemacher Wim Wenders drehen.

    In der Weihnachtszeit wird das Musical "Pretty Woman" mit Songs von Weltstar Bryan Adams aufgeführt. Frankfurts Kulturdezernentin und Vorsitzende des Aufsichtsrats der Alten Oper, Ina Hartwig (SPD), lobte das abwechslungsreiche Programm der neuen Spielzeit: Es "richtet sich explizit an die ganze Stadtgesellschaft - und damit auch an diejenigen, die sich vielleicht als weniger klassikaffin bezeichnen." Das gesamte Programm der neuen Spielzeit für 2025/26 gibt's auf der Webseite der Alten Oper.

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  • Pop-a-cappella in Bad Nauheim

    Englische Pop-Songs a cappella performt, das gibt es am kommenden Sonntag in Bad Nauheim in der Trinkkuranlage. Im Rahmen der Bad Nauheimer Kammerkonzert-Reihe tritt hier die sechsköpfige a-cappella-Band "Free Vocals" auf, mit Klassikern von Elvis Presley, Frank Sinatra oder 80er-Hits von Toto oder Queen.

    Das Konzert startet am 30. März um 16 Uhr, Tickets gibt es an Vorverkaufsstellen oder online auf der Webseite von Bad Nauheim ab 12 Euro zu kaufen.

    Die a-capella-Band Free Vocals
    Mit ihrer Tour "Hype" machen die "Free Vocals" auch in Bad Nauheim Halt. Bild © Stadtmarketing Bad Nauheim
  • Samuel Gärtner im Museum für Kommunikation in Frankfurt

    "New Realities" heißt die aktuelle Ausstellung im Museum für Kommunikation in Frankfurt - und sie untersucht die Schnittstelle von Mode, Fotografie und Künstlicher Intelligenz. Ein Teil des Rahmenprogramms ist ein Abend mit dem Frankfurter Modedesigner Samuel Gärtner. Am 27. März zeigt er seine neueste Kl-inspirierte Modekollektion. Das Museum für Kommunikation verwandele sich dabei über alle Etagen in einen spektakulären Catwalk, heißt es in der Ankündigung.

    Gärtner sei bekannt für Kollektionen, die binäre Rollenbilder durchbrechen - genderfluide Models sollen die Entwürfe des Designers am Veranstaltungsabend präsentieren. Der Abend mit Samuel Gärtner beginnt am 27. März um 19 Uhr, um eine Anmeldung über diese Webseite wird gebeten.

    Eine Person in einer schimmernden Jacke und einem rosa Rock mit Fransen geht neben einem Einkaufswagen. Der Einkaufswagen reflektiert Regenbogenfarben. Die Person trägt schwarze, hochhackige Schuhe. Im Hintergrund sind eine Straße, Palmen und ein modernes Gebäude zu sehen. Der Himmel ist klar und blau.
    KI-generierte Abbildung aus der Ausstellung "New Realities: Fashion Fakes - KI-Fabriken" Bild © Maren Burghard/ Museum für Kommunikation Frankfurt
  • "Gehirne": Start der neuen Dauerausstellung im Senckenberg Museum

    Die neue Dauerausstellung im Senckenberg Museum wird heute eröffnet - sie widmet sich den Gehirnen von Mensch und Tier. Doch wie vermittelt man Wissen rund um so ein komplexes Gebilde anschaulich? Mit Modellen, Kunst - und Charly Körbel.

    Was genau Besuchende in der Ausstellung "Gehirne" sehen und erleben dürfen, hat sich hr-Reporterin Tanja Stehning vorab angeschaut:

  • Retrospektive zu Annegret Soltau im Frankfurter Städel

    Das Städel Museum in Frankfurt am Main zeigt mit "Unzensiert" vom 8. Mai bis zum 17. August eine Retrospektive zu Annegret Soltau, die gemeinsam mit der Künstlerin entwickelt wurde. In mehr als fünf Jahrzehnten habe sich die 1946 geborene Künstlerin mit ihrer "eigenständigen, radikal feministischen Bildsprache allen Widerständen zum Trotz als unverzichtbare Stimme der Gegenwartskunst etabliert", teilte das Museum am Dienstag mit.

    Mit mehr als 80 Werken gebe die Ausstellung einen umfassenden Einblick in Soltaus Gesamtwerk, von Zeichnungen über erweiterte Fotografie und Videokunst bis hin zu Installationen. Darunter seien auch bisher unveröffentlichte Arbeiten. In ihren Selbstporträts hinterfrage die Künstlerin Rollenbilder von Frauen und beleuchte gesellschaftliche Normen, indem sie komplexe Gefühlswelten, innere Konflikte und emotionale Zustände sichtbar mache.

    "Soltaus Werke waren immer wieder der öffentlichen Zensur ausgesetzt, ihre Darstellungen wichen von etablierten ästhetischen Konventionen ab und wurden als provokant empfunden", so das Museum. Die Ausstellung sei eine "längst überfällige Würdigung dieser großen Feministin und Künstlerin".

    Fotocollage von Annegret Soltau
    Annegret Soltau, Chirurgische Operationen II, 11.10.2001, 2001 Bild © VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Krause & Johansen
  • Fleckenbühler Hofkonzert mit dem Mandelring Quartett

    Auf dem Fleckenbühler Hof in Cölbe-Schönstadt bei Marburg leben Menschen mit unterschiedlichen Suchterkrankungen. Zu dem Gelände gehört auch ein demeter-Hof, auf dem landwirtschaftlich gearbeitet wird. Und: Neben vielen anderen Veranstaltungen findet hier auch eine Konzertreihe statt: die Fleckenbühler Hofkonzerte. So auch am vergangenen Samstag, als dem Mandelring Quartett in ländlichem Ambiente gelauscht werden konnte.

    Das Streichquartett, bestehend aus den drei Geschwistern Sebastian, Nanette und Bernhard Schmidt sowie Andreas Willwohl, hat insgesamt drei Quartette von Felix Mendelssohn Bartholdy gespielt und konnte damit überzeugen: Für hr-Kritikerin Susanne Pütz bildete das Mandelring Quartett eine Symbiose und das Konzert war ein "intensives Erleben und Eintauchen in die Musik von Mendelssohn Bartholdy".

    Das nächste Fleckenbühler Hofkonzert findet Ende Mai statt, diesmal mit dem Cellisten Manuel Lipstein und der Pianistin Martina Consonni.

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  • Sinfonisches Werk für Hildegard von Bingen

    Sie ist eine der bekanntesten Frauen aus dem deutschen Mittelalter: die Nonne, Dichterin und Universalgelehrte Hildegard von Bingen. Der aus Bruchköbel (Main-Kinzig) stammende Komponist Rolf Rudin hat für die Rheinhessische Bläserphilharmonie ein Stück über die "Lichtgestalt" geschrieben.

    Rudin ließ sich dafür von Hildegards schriftlich überlieferten Visionen und der Musik ihrer Zeit inspirieren. In der siebensätzigen Sinfonie verbindet er historische Motive und mittelalterliche Klänge mit modernen Stilmitteln.

    Welturaufführung war am vergangenen Wochenende, am Samstag (29. März, 19 Uhr) führt die Rheinhessische Bläserphilharmonie die Sinfonie im Rheingauer Dom in Geisenheim (Rheingau-Taunus) auf. Zuvor gibt es eine Werkeinführung mit dem Komponisten.

    Zwei Männer am Notenpult
    Komponist Rolf Rudin bei den Proben zur Sinfonie mit Stefan Grefig, Dirigent der Rheinhessischen Bläserphilharmonie. Bild © Rheinhessische Bläserphilharmonie
  • hr-Sinfonieorchester startet Tour durch Hessens Grund- und Förderschulen

    Das hr-Sinfonieorchester tauscht vom 25. bis zum 28. März den Konzertsaal mit Hessens Turnhallen und Aulen. Im Rahmen der eigens konzipierten Tour für Grund- und Förderschulen gibt es acht exklusive Schulkonzerte in Friedberg, Oberursel, Hofheim am Taunus, Einhausen, Rodgau, Breuberg, Linden und Aßlar.

    Geplant ist ein jeweils einstündiges, kindergerecht moderiertes Konzert der 45 Musiker und Musikerinnen des Orchesters. Unter der Leitung von Dirigentin Katharina Müllner stehen Werke von Georg Friedrich Händel, Leonard Bernstein, Wolfgang Amadeus Mozart und anderen großen Komponisten auf dem Programm.

    Die bereits vor 17 Jahren gestartete Hessen-Schultour ist ein Projekt des hr-Sinfonieorchesters in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk "Musik und Schule". Die gemeinsame Initiative des Hessischen Rundfunks und des Hessischen Kultusministeriums wurde gegründet, um Brücken zwischen Schule und Konzertsaal zu schlagen und klassische Musik in den Alltag hessischer Schüler und Jugendlicher zu bringen.

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  • 80 Jahre nach Todesmarsch: Gedenkstunde in Frankfurter Paulskirche

    Mit einer Gedenkstunde ist am Montagabend in der Paulskirche der Opfer des NS-Todesmarschs vom KZ "Katzbach" in den Frankfurter Adlerwerken nach Osthessen gedacht worden. Mehrere Rednerinnen und Redner betonten, dass sich die Stadt lange schwer getan habe mit der Aufarbeitung des Verbrechens.

    Rund 500 Menschen haben des Todesmarschs von 360 Zwangsarbeitern von Frankfurt nach Hünfeld gedacht. Eingeladen hatte das städtische Dezernat für Kultur und Wissenschaft und die Initiative "Geschichtsort Adlerwerke".

  • Zwei Ausstellungen enden am HLMD

    Im Hessischen Landesmuseum Darmstadt können zwei Ausstellungen nur noch in dieser Woche besucht werden. "Ich muss mich erst mal sammeln" und "Wildlife Photographer of the Year" enden mit einer Finissage am Sonntag.

    In der Ausstellung "Ich muss mich erst mal sammeln" bietet das Museum ein Suchspiel für Kinder an und Live-Speaker vermitteln anschaulich die Installationen der Künstler Jakob Lena Knebl und Markus Pires Mata, heißt es in einer Mitteilung des Museums.

    Demnach erwarten Besuchende auch Live-Speaker in der Ausstellung "Wildlife Photographer of the Year". Das BUND Zentrum für Stadtnatur, der BUND Darmstadt und das Projekt BioDivKultur biete außerdem verschiedene Mitmach-Stationen in der Haupthalle an, die von den Fotografien in der Ausstellung inspiriert sind. Die Finissage der beiden Ausstellungen geht am Sonntag von 11 bis 17 Uhr.

    Ein Löwe und eine Löwing
    Teil der Ausstellung "Wildlife Photographer of the Year": die Aufnahme von Fotograf William Fortescue Bild © William Fortescue / Wildlife Photographer of the Year