Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Mittwoch im Ticker.

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  • Tschüss!

    10 Uhr, es ist Zeit, um hier mal das Putzlicht anzuschalten, feucht durchzuwischen und dann die Tür hinter mir abzuschließen. Drei Tage Morgenticker gehen für mich zu Ende. Danke, dass Sie mich ausgehalten haben - mir hat es viel Spaß gemacht. Machen Sie's gut, haben Sie bitte einen maximal-schönen Tag und auf bald mal wieder hier. Morgen begrüßt Sie an dieser Stelle mein Kollege Julian Moering. Tschau! :-)

  • Top-Thema

    "Naturphänomen": Schnee in Frankfurt - ohne, dass es schneit

    Schnee im Winter ist eigentlich nicht ungewöhnlich - doch hier ist es das schon: In den Frankfurter Stadtteilen Höchst bzw. Unterliederbach kommt es gerade zu einem kleinen "Naturphänomen", das aber vom Menschen gemacht ist: Eigentlich schneit es nicht im Rhein-Main-Gebiet - trotzdem liegt hier Schnee.

    Das Stichwort: Industrieschnee - vermutlich durch die nahe gelegenen Industrieanlagen der Chemiewerke in Höchst. Abgase der Industrieanlagen und feuchte, kalte Luft können - in Verbindung mit Wind - örtlich Schnee verteilen. Das ist meist ganz feiner Schnee, weil die Flocken nur in geringer Höhe entstehen und sich nicht vollständig ausbilden konnten. Bitte aber nicht essen oder so: Im Schnee können Schadstoffe stecken. Hübsch isses trotzdem:

    gepuderte Häuser
    Schnee im Westen Frankfurts - ohne, dass es wirklich schneit. Bild © Judith Herzog
  • Morgenröte <3

    Lassen Sie uns nochmal über das Faszinierendste dieses Morgens sprechen: den unglaublich schönen Sonnenaufgang. Ich hatte vorhin so ein kleines Foto von meinem Bürofesnter aus geschossen - was anderswo in Hessen fotografiert wurde, ist aber VIEL schöner. Schauen Sie mal ins Fuldatal - hier ergibt es heute nochmal mehr Sinn, dass der Landkreis Hersfeld-ROTenburg heißt.

    Sonnenaufgang
    Eine stimmungsvolle Morgenröte heute vor Sonnenaufgang über dem Fuldatal von Bad Hersfeld, schreibt hessenschau.de-Nutzer Wolfgang Brosien zu diesem schönen Bild. Bild © Wolfgang Brosien

    Und das Foto hier stammt aus Neu-Anspach (Hochtaunus). Ich behaupte: Selten sah ein Industriegebiet schöner aus.

    Sonnenaufgang
    Ohne Filter! So hübsch sah heute der Sonnenaufgang in Neu-Anspach (Hochtaunus) aus. Bild © Patrick Krämer/hr
  • Wiesbadens Innenstadt: Was tun mit dem Einkaufszentrum?

    Wie möbelt man die Stadt auf? Diese drängende Frage beschäftigt auch Wiesbaden, denn hier stehen der ehemalige Kaufhof und die ehemalige Sportarena - zwei große Konsumtempel der 60er bzw. 70er-Jahren - leer. Die Stadt hat das Sportarena-Gebäude kürzlich gekauft. Gestern Abend gab es dazu eine Podiumsdiskussion, bei der sich der Förderverein Stadtmuseum für die Immobilie ins Gespräch gebracht hat. Große Räume, zentrale Lage - wäre ja ideal für ein Stadtmuseum. Seit Jahren lagern 500.000 Ausstellungssstücke in diversen Depots; nur wenig kann im Marktkeller gezeigt werden. Bürgermeisterin Christiane Hinninger (Grüne) hat erstmal zurückhaltend reagiert und sagte, es käme darauf an, wie das Konzept dafür aussehe und ob es die City beleben könne. In der Stadtverordnetenversammlung gebe es noch keine Meinung dazu.

  • Update: Schwertransport mit Windrad-Rotorblatt

    Ich hatte Ihnen heute Morgen bereits vom geplanten Transport eines gigantischen 80 Meter langen Rotorblatts für ein Windrad berichtet. Jetzt kann ich auch zeigen, wie er aussieht:

    Der Schwertransport mit Rotorblatt
    Der Schwertransport mit Rotorblatt Bild © Lea Schebaum

    Lange war heute Morgen nicht ganz klar, ob der Schwertransport wie geplant abfahren kann. 9 Uhr wäre die geplante Abfahrtsuhrzeit. Doch der Nebel (den man auf dem Bild ja sogar echt gut sehen kann) und der Wind haben für Verzögerungen gesorgt. Da wollte man wohl kein Risiko eingehen. Jedenfalls: Jetzt geht es los, berichtet mir gerade unsere Reporterin vor Ort. Für morgen und übermorgen sind ebenfalls solche Transporte geplant - ein Windrad braucht ja drei Rotorblätter, sonst wär's Quatsch.

  • Kinderuniversität in Fulda startet

    Heute ist die Fachhochschule in Fulda voller als sonst: Die diesjährige Kinderuniversität startet heute in der Stadt - organisiert von der Kinder-Akademie Fulda gemeinsam mit der Hochschule. Referenten aus Wissenschaft, Medizin, Wirtschaft und Kultur veranstalten Vorlesungen für die zwischen Acht- und Zwölfjährigen.

    Die ersten Vorlesungen seien nahezu ausgebucht, teilte der Veranstalter mit. Ein paar Restplätze gibt es noch (3,50 Euro pro Person bzw. 50 Euro pro Schulklasse). In der Vorlesung heute geht es etwa um Elektromobilität und den ÖPNV - und wie es unter der Haube eines E-Busses aussieht. Dafür kommt ein Fachmann der RhönEnergie Verkehrsbetriebe in die Kinderuni.

  • Toter Säugling Frieda bei "Aktenzeichen XY"

    Wenn Sie heute Abend den Fernseher einschalten, könnte Ihnen unser Bundesland begegnen: Der rund 26 Jahre zurückliegende Fall um einen toten Säugling bei Einhausen (Bergstraße) ist heute Abend in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" zu sehen.

    Der Cold Case wird noch mal aufgerollt: Am 28. April 1999 habe ein unbekannter Anrufer die Polizei über den Fund des toten Säuglings in einem Waldstück an einem Parkplatz der A67 beim südhessischen Einhausen informiert, teilte die Polizei mit. Ermittlungen deuten darauf hin, dass das Baby erstickt wurde. Das Baby war etwa zwei Tage alt. Es wurde bei der Wiederaufnahme der Ermittlungen "Frieda" genannt.

    Audiobeitrag
    Bild © Polizeipräsidium Südhessen| zur Audio-Einzelseite
    Ende des Audiobeitrags

    Zeugen sollen eine junge Frau gesehen haben, die sich am Abend des 27. Aprils und am frühen Morgen des 28. Aprils an der Raststätte aufgehalten hat. Doch die Spur der Frau verlor sich. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Polizeipräsidium Südhessen suchen während der Sendung nach Zeugen und Hinweisen.

  • 18-Jähriger wegen Raserei angeklagt

    Den Autoführerschein frisch in der Tasche, und schon muss ein junger Mann vor Gericht: Es geht um einen Fall aus Fulda im April vergangenen Jahres. Hier hat sich der Angeklagte - damals 18 Jahre alt - laut Gericht an einem illegalen Straßenrennen beteiligt. Er sei nicht nur viel zu schnell gefahren und habe sich mit einem anderen Auto auf der Nebenspur einen Wettkampf geliefert - nein, er soll auch über Rot gefahren sein. Erst einmal, dann noch mal, dann sei er mit einem Bordstein kollidiert, über den Mittelstreifen gefahren und danach stehen geblieben. Heute steht er dafür vor dem Amtsgericht in Fulda.

  • Planeten und die Sonne

    Derzeit findet am hessischen (und auch deutschen) Himmel eine kleine Planeten-Parade statt. Davon hatte ich Ihnen gestern geschrieben - allerdings hat sich, Stand jetzt, noch kein Morgenticker-Nutzer bei mir gemeldet, der das Spektakel fotografiert hat. Gemeldet hat sich Michael aus Vellmar (Kassel) - mit keinem Planeten, sondern mit der Sonne, die er beim Untergehen abgelichtet hat:

    Sonnenuntergang
    So ging die Sonne gestern unter... Bild © Michael Nickel

    Sogar mit Sonnenflecken drauf, schreibt er! Und weil es eben gerade so schön lila aussah (jetzt ist davon nichts mehr übrig), gibt's hier noch den Aufgang über Frankfurt, den ich aus meinem Bürofenster eben genossen habe:

    Sonnenaufgang
    ... und so ging sie heute auf. Bild © Simon Rustler
  • Sehr viel stockender Verkehr und eine ungesicherte Unfallstelle

    Ich habe eben durchgezählt: Ganze zwölf (!) Mal taucht das Wort "stockender Verkehr" in unseren Verkehrsmeldungen auf.

    Zehn Kilometer lang stockt es aktuell auf der A3 zwischen Seligenstadt und Offenbacher Kreuz - hier hatte es in Richtung Frankfurt einen Auffahrunfall gegeben. Und eine noch ungesicherte Unfallstelle ist eben gerade auf der A3 in Richtung Köln zwischen Kelsterbach und dem Mönchhof-Dreieck bei unserer Verkehrsredaktion reingekommen. Alle Meldungen und alle stockenden Verkehre finden Sie - wie immer - hier:

  • Trio raubt Mann in Dietzenbach aus

    Gestern Abend um 23 Uhr ist ein 37-jähriger Mann aus Dietzenbach überfallen worden. Drei Männer hätten ihn in der Spessartstraße abgepasst, teilte die Polizei heute früh mit. Sie hielten ihm demnach eine Schusswaffe hin, nahmen dem Mann sein Bargeld aus der Jackentasche und flohen anschließend in einen angrenzenden Wald. Der 37-Jährige blieb laut Mitteilung unverletzt. Die Polizei sucht nun Zeugen, die das Trio gesehen haben.

  • Top-Thema

    Antisemitismus-Vorwurf: Razzia bei Pro-Palästina-Verein

    Seit heute Morgen läuft eine Razzia bei Mitgliedern des Vereins Palästina e.V., wie das Innenministerium gerade mitgeteilt hat. Man führe ein vereinsrechtliches Ermittlungsverfahren gegen die Vereinigung und habe deshalb bei neun Personen - darunter Vereinsvorstände und Mitglieder - Durchsuchungen durchgeführt. Laut Innenminister Roman Poseck (CDU) verbreitet der Verein seit seiner Gründung Israelhass und antisemitische Parolen.

    "In vielen Fällen verbirgt sich hinter der Solidarität mit Palästina tatsächlich Judenhass, den wir mit allen rechtstaatlichen Mitteln bekämpfen müssen", so Poseck. Der Verein sei mit Unterstützungsparolen der Terrororganisation Hamas aufgefallen.

    Laut Verfassungsschutz war gut ein Drittel aller pro-palästinensischen Kundgebungen, die in Hessen zwischen 7. Oktober 2023 und 26. Januar 2024 stattfanden, extremistisch beeinflusst. Die führenden Mitglieder des Palästina e.V. seien dem linksextremistischen Antisemitismus zuzuordnen.

  • Darmstadts Feuerwehr bekommt Spezialwerkzeug zur Bergung von Straßenbahnen

    Bleiben wir thematisch beim Bahnverkehr, doch hier geht es eher darum, Züge zu retten und nicht neu anzuschaffen: Wenn es etwa einen Unfall mit einer Straßenbahn gibt, dann dauert die Bergung ziemlich lange. Gerade wenn so eine 50 bis 60 Tonnen schwere Bahn nicht mehr fahrtauglich ist oder nicht mehr richtig in den Gleisen sitzt, wird es schwierig - nur nicht mehr ganz so schwierig in Darmstadt.

    Denn jetzt hat die Feuerwehr der Stadt einen Container mit Spezialwerkzeug bekommen, um die Züge effektiver und schneller bergen zu können. Eigentümer des Werkzeug-Containers ist das Verkehrsunternehmen Heag mobilo, aber weil die Feuerwehr es häufig braucht, soll es ab heute auch bei der Feuerwehr gelagert werden. Trotzdem: Hoffentlich wird es lange nicht zum Einsatz kommen müssen.

    Eine Straßenbahn der HEAG in Darmstadt
    Liebe Autofahrer, hier bitte nicht dagegen fahren, auch wenn's jetzt schneller geht mit der Bergung. Bild © Imago Images
  • Top-Thema

    Regionaltangente West wird teurer, weil Spezialzüge nötig sind

    Ob in Eschborn (Main-Taunus), Frankfurt oder Neu-Isenburg (Offenbach), überall dort wird an der Regionaltangente West gebaut. Das ist die neue Bahnstrecke, die in knapp vier Jahren den Vordertaunus, den Frankfurter Westen und den Kreis Offenbach miteinander verbinden soll. Was noch fehlt, sind die passenden Züge - und das ist der Knackpunkt: Es müssen Spezialzüge sein, die sowohl auf S-Bahn- als auch auf Straßenbahnstrecken fahren können. Technisch sind das zwei völlig unterschiedliche Welten mit verschiedenen Bahnsteighöhen und Stromsystemen. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund will 27 solcher Fahrzeuge bestellen, die im doppelten Sinne zweigleisig fahren können. Über 300 Millionen Euro könnte das kosten. Damit steigen die Gesamtkosten für das Projekt auf über zwei Milliarden Euro.

  • Wetter: glatt, regnerisch, wolkenverhangen

    Als ich heute früh meine Wohnung verlassen habe und dann über das Gelände unseres altehrwürdigen Hessischen Rundfunks gelaufen bin, habe ich in Frankfurt eine leichte, aber wahrnehmbare Glätte festgestellt. Gut, meine Schuhe sind keine Autoreifen, dennoch ist auch auf Hessens Straßen aktuell Vorsicht geboten.

    Heute Morgen kann es örtlich glatt werden - Schuld sind gefrierender Reif oder Nebelnässe. Sonst ist der Tag heute nebelig trüb und wolkig. Diese Wolken können sich bis zum Nachmittag auch entleeren, was wieder für mehr gefrorene Böden und Glätte sorgen könnte. Also: "Geb' Obacht", hat mein Opa aus der Wetterau immer gesagt.

  • Top-Thema

    Schwertransporter mit Windrad-Rotorblatt rollt durch Hessen

    Wenn Ihnen heute ein 80 Meter langes Rotorblatt auf der Straße entgegenkommt, wundern Sie sich nicht: Ein Schwertransport fährt mit dieser extrem großen Fracht heute von Fellingshausen (Gießen) quer durch Mittelhessen in Richtung Windpark Altenschlag. Der Weg dahin wird ziemlich schwer (es handelt sich schließlich auch um einen Schwertransport): Weil es auf direktem Weg nicht geht - hier hängen Oberleitungen zu tief - muss der Transport auf Umwegen durch die Orte Frankenbach, Erda und Hohensolms zum Windpark. Um 9 Uhr geht es heute los mit dem ersten Rotorblatt, aber so ein Windrad hat ja bekanntlich drei davon. Die beiden anderen Blätter, werden dann morgen und am Freitag folgen, wenn der Wind mitspielt.

  • hessenschau in 100 Sekunden

    Über eine Stunde im Ticker ist schon um - deswegen mache ich mir jetzt 'nen Tee. Ich lasse Sie aber nicht alleine, denn Sie sind in bester Gesellschaft: Hier ist die hessenschau in 100 Sekunden!

    Audiobeitrag
    Ende des Audiobeitrags
  • Haben Sie die Planeten-Parade gesehen?

    Eine seltene Planeten-Konstellation zeigt sich seit gestern Abend auch am Nachthimmel über Hessen: sechs Planeten in einer Reihe - in Hessen müssten vier davon sichtbar gewesen sein. Gestern hatte ich es Ihnen im Ticker angekündigt, und so manch einer von Ihnen schrieb mir daraufhin, wie und wo sie denn am besten zu sehen seien. Meine Hoffnung: Vielleicht hat Sie jemand von Ihnen ja fotografiert? Wenn ja, bitte gerne an mich schicken. hr-Reporter Andreas Hieke hat es gestern in der hessenschau auch versucht:

    Videobeitrag

    Seltene Planeten-Parade über Hessen

    Grafische Darstellung der heutigen Planetenkonstellation am hessischen Himmel
    Bild © hr
    Ende des Videobeitrags
  • Marburger Kamerapreis geht an Französin

    Ich wollte Ihnen gestern nicht tickern, dass die Stadt Marburg den Preisträger für den Marburger Kamerapreis bekanntgeben wird - lieber tickere ich Ihnen heute, welche Preisträgerin es nun geworden ist: die in Frankreich geborene Bildgestalterin Caroline Champetier! Sie erhält den mit 5.000 Euro dotierten Preis. Wie die Stadt Marburg gestern mitteilte, wird die Auszeichnung am 30. April verliehen.

    Champetier sei eine Magierin des Kinos, sagte Oberbürgermeister Thomas Spies. Sie präge seit mehr als 40 Jahren das europäische und insbesondere französischsprachige Kino. Zu Champetiers bekannten Arbeiten zählen unter anderem die Filme "Hanna Arendt" von Margarethe von Trotta und "Die Witwe Clicquot" von Thomas Napper. Im Laufe ihrer Karriere hat sie die Bildgestaltung für über 140 Spiel- und Dokumentarfilme sowie Serien übernommen und wurde vielfach ausgezeichnet. Übrigens: Diese und weitere Nachrichten aus der Welt der Kultur finden Sie übrigens immer auch in unserem Kulturticker. Hier verlinkt:

  • Auf Dating-Portal in Falle gelockt - Jugendliche nach Überfall-Serie auf queere Menschen festgenommen

    Mindestens acht queere Menschen wurden in den vergangenen Monaten im Main-Taunus-Kreis überfallen, wie die Staatsanwaltschaft Wiesbaden und das Polizeipräsidium Westhessen gestern mitteilten. Fünf männliche Jugendliche wurden festgenommen. Sie sollen ihre Opfer über Dating-Portale in Hinterhalte gelockt haben und für eine Raub-Serie und Fälle von gefährlicher Körperverletzung verantwortlich sein. Dabei suchten sie sich offenbar gezielt queere Menschen als Opfer aus.

  • Top-Thema

    Vierjähriger in Sack erstickt - Urteil gegen Sekten-Anführerin rechtskräftig

    Mehr als 36 Jahre nach dem Tod eines kleinen Jungen in Hanau (Main-Kinzig) ist das Urteil wegen Mordes gegen eine ehemalige Sekten-Anführerin rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof verwarf die Revision der Frau. Die 2023 vom Landgericht Frankfurt verhängte lebenslange Freiheitsstrafe ist damit rechtskräftig, teilte der BGH gestern mit.

    Nach den Feststellungen des Landgerichts Frankfurt war die Frau zur Tatzeit die Führerin einer Sekte in Hanau, der auch die Eltern des getöteten vierjährigen Jungen angehörten. Die Frau hatte am Tattag, dem 17. August 1988, die Betreuung des Kindes übernommen. Sie sah den Jungen laut Landgericht als von dunklen Mächten besessen an. Das Kind sei am Mittag in einem bis über den Kopf verschnürten Sack in einem Badezimmer abgelegt worden. Die Frau habe aus Hass beschlossen, den Jungen in dem Sack liegen und stundenlang schreien zu lassen. Das Kind starb darin - vermutlich an einer CO2-Vergiftung.

    Frau von hinten zu sehen im Gerichtssaal, wird gerade fotografiert.
    Sekten-Anführerin Sylvia D. vor dem Landgericht Hanau (Archivbild) Bild © picture-alliance/dpa (Archiv)
  • Top-Thema

    Müll-Influencer in Frankfurt aktiv

    Auf Fotos und Videos bei der Plattform Instagram zeigt ein 60-Jähriger unter dem Namen "frankfurt.trash", wie er Gullys säubert und Graffitis entfernt. Auch weist er auf Stolperfallen durch unebenen Boden oder zurückgelassene Absperrungen hin. Rund 28.800 Follower sind inzwischen zusammengekommen.

    Im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) hat der Mann, der anonym bleiben will, erklärt, dass er mit seinen Aufräum- und Putzaktionen seine Heimatstadt Frankfurt ansehnlich machen wolle, damit sowohl Besucher und Besucherinnen als auch er selbst sich wohlfühlen könnten. Er kratzt Aufkleber von Mülleimern und Laternen, entfernt verlassene Fahrradschlösser und Kabelbinder. "Da nimmt man sich halt mal eine Minute und dann ist es weg", sagt der 60-Jährige. Die Stadt Frankfurt freut's: Das Umweltdezernat erklärt, seine Plattform könne durchaus hilfreich sein, um Schwachstellen der Stadt aufzuzeigen.

  • Drei Verletzte und fünf demolierte Autos bei Unfall in Fulda

    Bei einem Verkehrsunfall in Fulda sind drei Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, verlor ein 87-jähriger Autofahrer gestern aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Auto rammte den Wagen eines 56-Jährigen. Dadurch sind die Fahrzeuge gegen eine Hauswand sowie gegen drei parkende Autos neben der Fahrbahn geprallt, die dadurch aufeinander geschoben wurden. Verletzt wurden laut Polizei die beiden Fahrer sowie eine 71-jährige Frau, die in einem der parkenden Autos saß. Der Sachschaden an den fünf Fahrzeugen und der Hauswand beläuft sich laut Polizei auf rund 100.000 Euro.

    Videobeitrag
    Unfall mit fünf Autos in der Fuldaer Innenstadt.
    Ineinander geschoben: Unfall mit fünf Autos in Fulda. Bild © Medienkontor Fulda
    Ende des Videobeitrags
  • Top-Thema

    Falsche Polizisten erbeuten 60.000 Euro von Seniorin

    Betrüger haben sich bei einer Seniorin aus Dreieich (Offenbach) als Polizisten ausgegeben und 60.000 Euro von ihr erbeutet. Die Täter logen der Rentnerin in mehreren Anrufen vor, dass es einen Raub und Festnahmen von Tätern gegeben habe, wie die Polizei mitteilte.

    Das Perfide: Der Frau wurde erzählt, dass die vermeintliche Bande mit einem Bankmitarbeiter unter einer Decke stecke und auch ihr Geld bei ihrer Bank in Gefahr sei. So brachten sie die Seniorin dazu, die hohe Summe Bargeld aus ihrem Bankschließfach zu holen und in einem Stoffbeutel hinter einem Baum zu deponieren. Ein junger Mann holte das Geld dort nach Polizeiangaben am Vormittag ab, bevor er mit einem Auto verschwand.

  • Guten Morgen!

    Guten Morgen liebe Hessinnen und Hessen, es ist 6 Uhr morgens an einem Wochentag. Kenner dieser Website wissen: Der Morgenticker startet punktgenau zu dieser Uhrzeit mit allem aktuell Wichtigem aus diesem Bundesland, mit den Neuigkeiten aus der Nacht und allem für den Tag.

    Mein Name ist Simon Rustler und ich heiße Sie zum dritten Mal in Folge dazu herzlich Willkommen. Schreiben Sie mir gerne eine Nachricht, falls Ihnen dabei etwas auf-, ein- oder umfällt - oder einfach nur so. Los geht’s.

    Porträt Simon Rustler
    Simon Rustler Bild © hr (Andreas Bauer)