Minimaler Anstieg "Wenig Dynamik" auf dem hessischen Arbeitsmarkt

In Hessen ist die Zahl der Arbeitslosen im Juni gegenüber Mai geringfügig gestiegen. Ein Trend am Arbeitsmarkt zeigt sich derweil bei geflüchteten Ukrainern.

Die Grafik zeigt die Arbeitslosenquote von Juni 2024 in der Höhe von 5,4%. Der daneben stehende Pfeil bleibt waagerecht, da im Vormonat die Quote auch bei 5,4% lag.
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Nach Angaben der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Juni um rund 300 gestiegen – auf jetzt 192.100. Die Arbeitslosenquote bleibt gleich und liegt wie bereits im Vormonat Mai bei 5,4 Prozent.

Nachfrage nach Arbeitskräften schon länger gering

Laut Frank Martin, Geschäftsführer der Regionaldirektion Hessen, ist die Nachfrage nach Arbeitskräften schon länger gering, wenn man die Zahlen mit dem Vorjahr vergleicht. Vor einem Jahr hatte die Quote bei 5,1 Prozent gelegen. Im bisherigen Jahresverlauf ist die Zahl der Arbeitslosen deutlich langsamer zurückgegangen als dies eigentlich im Frühjahr üblich ist.

"Auf dem hessischen Arbeits- und Ausbildungsmarkt war im Juni vergleichsweise wenig Dynamik erkennbar", sagte Martin. Die Wirtschaft schwächele insgesamt und die Unternehmen seien zurzeit unsicher, wie sich die Nachfrage nach ihren Produkten und Dienstleistungen in Zukunft weiterentwickele, erläuterte Martin.

Mehr Ukrainer in einem Job, als arbeitslos gemeldet

Diese Unsicherheit führe dazu, dass aufgrund des Fachkräftemangels zwar weniger entlassen werde, aber auch nicht mehr eingestellt werde. Dies zeige sich flächendeckend und sei nicht auf bestimmte Branchen beschränkt. Die Chancen für Arbeitslose, derzeit in Beschäftigung zu kommen, sei daher derzeit "nicht so gut".

Ein anderer Trend zeige sich allerdings bei den sich in Hessen befindenden ukrainischen Geflüchteten. Zum ersten Mal sei die Zahl der beschäftigten Ukrainerinnen und Ukrainer (18.700) höher als die Zahl derjenigen, die arbeitslos gemeldet seien (18.200).

Weitere Informationen

Sendung: hr-iNFO, 28.7.2024, 10.00 Uhr

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Quelle: hessenschau.de, mit Material von Jutta Nieswand (hr)