Wolfsburg bejubelt einen Treffer, die Eintracht-Frauen können es nicht fassen.

Die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt warten in der Bundesliga weiter auf den ersten Punkt. Gegen Wolfsburg gehen die Hessinnen zwei Mal in Führung, dann aber doch als Verliererinnen vom Feld.

Eintracht Frankfurt hat das erste Saison-Heimspiel am Sonntag verloren. Das Top-Spiel gegen den VfL Wolfsburg verloren die Gastgeberinnen vor 13.500 Zuschauern im Waldstadion mit 2:4 (1:1). Laura Freigang per Foulelfmeter (9.) und Barbara Dunst (46.) trafen für die Hessinnen, Alexandra Popp (28.), Lena Oberdorf (53.), Joelle Wedemeyer (73.) und Ewa Pajor (84.) für Wolfsburg.

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Frankfurt ist das bessere Team

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Eintracht-Frauen unterliegen zuhause dem VfL Wolfsburg

Eintracht
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Die Partie im Stadtwald begann mit einem frühen Paukenschlag. Dunst wurde schön in den Strafraum geschickt, VfL-Keeperin Merle Frohms konnte die Österreicherin nur per Foul stoppen (7.). Freigang trat zum Strafstoß an und verlud Frohms gekonnt zum frühen 1:0 für die Eintracht (9.).

Die Hessinnen pressten hoch und ließen die Wolfsburgerinnen ihr Spiel gar nicht erst aufziehen. Nach Ballgewinn ging es per One-Touch-Fußball Richtung VfL-Strafraum. Das war schön anzusehen und brachte dem Team von Niko Arnautis gleich mehrere gute Chancen ein.

Zweiter Elfmeterpfiff bleibt aus

Lara Prasnikar tanzte sich durch den Strafraum und sah die besser postierte Nicole Anyomi, die mit ihrem Schuss aber an Frohms scheiterte (33.). Zwei Minuten später war es wieder Anyomi, die durchstartete. Ähnlich wie Dunst in der Anfangsphase wurde auch sie von Frohms von den Beinen geholt, dieses Mal blieb der Elfmeter-Pfiff allerdings zu Unrecht aus (35.).

Wolfsburg wiederum war immer dann stark, wenn es hohe Bälle gab. Pajor setzte ihren Kopfball noch Zentimeter neben den Pfosten (25.). Eine Flanke von Jule Brand erwischte dann aber Top-Stürmerin Popp im Strafraum mit der Fußspitze und traf zum 1:1 (28.).

Eintracht kann das Tempo nicht durchhalten

Die Eintracht war auch nach dem Seitenwechsel hellwach und ging mit der ersten Aktion erneut in Führung. Wieder tanzte Prasnikar auf Rechtsaußen eine Gegenspielerin aus, bediente Dunst links im Strafraum, die wuchtig ins kurze Eck vollendete (46.). Die Wolfsburger Antwort? Nach einem Frankfurter Ballverlust nahm Oberdorf aus der zweiten Reihe Maß und schweißte den Ball unter die Latte (56.).

Im Anschluss war die Luft ein bisschen raus. Die Eintracht, das war deutlich zu spüren, konnte ihr kraftraubendes Spiel nicht über 90 Minuten durchziehen. Die bittere Quittung gab es in der 73. Minute, als Wedemeyer seelenruhig Richtung Frankfurter Gehäuse laufen konnte und von der Strafraumkante zur ersten Führung der Gäste traf. Pajor machte mit dem 4:2 elf Minuten später den Deckel drauf.

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Eintracht Frankfurt - VfL Wolfsburg  2:4 (1:1)

Frankfurt: Johannes - Wolter (83. Gräwe), Kleinherne, Doorsoun, Hanshaw (86. Riesen) - Pawollek, Reuteler, Dunst (86. Acikgöz), Freigang - Anyomi, Prasnikar (83. Martinez) 

Wolfsburg: Frohms - Wilms (46. Wedemeyer) , Hendrich, Janssen, Rauch - Endemann (90. Xhemaili), Oberdorf, Brand (61.Hagel) - Popp (85. Kalma), Pajor, Huth        

Tore: 1:0 Freigang (9., Foulelfmeter), 1:1 Popp (28.), 2:1 Dunst (46.), 2:2 Oberdorf (53.), 2:3 Wedemeyer (73.),  2:4 Pajor (84.)         
Gelbe Karte: - / Oberdorf

Schiedsrichterin: Michel (Gau-Odernheim)
Zuschauer:   13.500

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