Die Stimmen zur Eintracht-Niederlage "Wir müssen besser dagegenhalten"

Eintracht Frankfurt verliert in Bremen völlig verdient. Trainer Dino Toppmöller und Abwehrchef Robin Koch legen schonungslos den Finger in die Wunde. Vor allem das erste Gegentor sorgt für Diskussionen.

Mario Götze, Robin Koch und andere Frankfurter nach dem Bremer Tor.
Mario Götze, Robin Koch und andere Frankfurter nach dem Bremer Tor. Bild © Imago Images

Nach dem 0:2 in Bremen gibt es Redebedarf bei Eintracht Frankfurt. Die Frankfurter kamen gerade in der zweiten Halbzeit zu keiner einzigen Torchance. Hier kommen die Stimmen zum Spiel:

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Robin Koch: "Wir kamen extrem schlecht ins Spiel. Bremen hat uns hoch gepresst, dadurch hatten wir gleich zu Beginn Probleme. Wir hatten viel Ballbesitz in ungefährlichen Räumen. Bremen stand kompakt und wir kamen zu wenig zu Torchancen. Das hat sich durchs ganze Spiel gezogen. Werder hat es gut gemacht.

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Mit Sicherheit hat uns auch Intensität gefehlt. Wir müssen besser dagegenhalten und nach vorne mit mehr Power agieren. Beim 0:1 müssen wir noch mal genauer draufschauen, Nnamdi wird zwar am zweiten Pfosten geblockt, aber Burke kommt viel zu frei zum Kopfball. Wir müssen dieses Spiel definitiv analysieren und in Tottenham ein anderes Gesicht zeigen."

Dino Toppmöller: "Wir haben nicht die gleiche Gier wie in der vergangenen Woche auf den Platz gebracht. Werder war einfach besser und hat den Sieg verdient. Das hat zum großen Teil aber auch an uns gelegen, weil wir nicht das auf den Rasen gebracht haben, was wir uns vorgenommen haben.

Wir hatten keine Top-Struktur mit Ball. Natürlich hatten wir viel Ballbesitz und waren viel in ihrer Hälfte, aber wir waren zu unsauber, um klarere Torchancen zu kreieren. Grundsätzlich haben wir in der ersten Halbzeit ein schwaches Spiel gemacht, in der zweiten haben wir es dann noch mal versucht, aber wir sind insgesamt nicht an die 100 Prozent gekommen. Wir müssen nun für Donnerstag die richtigen Schlüsse aus dieser Niederlage ziehen."

Oliver Burke, Bremen: "Es ist ein super Gefühl, weil Frankfurt ein Topteam ist. In der Defensive waren wir sehr diszipliniert und haben ihnen wenige Möglichkeiten gegeben. Mir macht es Spaß, dass ich nun das Vertrauen in mich zurückzahlen kann. So soll es weitergehen. Ich habe nun einen besseren Fokus und mehr Selbstvertrauen."

Marvin Ducksch, Bremen (bei Sky): "Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Es war nicht einfach mit den vielen Positionswechseln und sehr viel Tempo. Im Großen und Ganzen war der Sieg verdient. Romano (Schmid) und ich pushen uns gegenseitig bei den Standards und er hat heute wieder gezeigt, dass er sehr gute schießt. Man sieht bei uns, dass wir noch einiges vorhaben in dieser Saison."

Ole Werner, Trainer Bremen (bei Sky): "Das war mit die beste Saisonleistung von uns, wir waren in allen Spielphasen besser – und dies bei der Qualität der Eintracht. Großes Kompliment an meine Mannschaft. Wir sind super angelaufen und hatten eine super Aggressivität."

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